gute doku, bei der mir ein paar dinge auffielen.
schön der satz über die ästhetik von nitsch, über den anspruch alles wunderschön aussehen zu lassen. dies findet sich dann auch in anderen betrachtungen seiner themenwelt wieder. was mir persönlich nicht so gefällt ist der workshopcharakter, bei dem die teilnehmer auf mich weniger zu werdenden künstlern werden, sondern mehr wie leute wirken, die an einem ikebana kurs teilnehmen, was beides bitte nicht abwerten soll.
was mir auffällt. solche dokus werden oft mit sphärischen klängen begleitet, die ich persönlich mag, aber an denen man sich überhören kann.
rein kameratechnisch gefällt mir die sachlichkeit, die hier passt. keine blendeffekte oder irgend etwas anderes. bei dem ersten bild in bild machte ich mir schon etwas sorgen. die rote farbe scheint sich an einer stelle in der intensität zu ändern, als ob da deutlich ein kamerawechsel oder so etwas stattgefunden hat.
sind das schweinehirne am ende? hat ja auch was darmähnliches. gefällt mir ausgesprochen gut, auch wie die bereitschaft der teilnehmer nach sehr zögerlichem und ängstlichen rangehen steigt. offenbar wird das weiche als angenehm empfunden. ich kenne das aus meiner arbeit der pflege. man muss menschen berühren, um gewisse dinge überwinden zu können. die schlimmen vorstellungen finden oft im kopf statt.
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