Alles rund um die Fotografie der Natur
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Pferdefotografie

Da war ich näher.

Vor Allem war das nur einer von 16 (!) Jungbullen, die wir alle erst für Kühe hielten, als wir über deren Weide zu den Klippen liefen, um diese Ruine zu fotografieren. Die drei Vögel sind übrigens der selbe. Aber bei den 16 Bullen hab ich mich nicht verzählt.
Jungtiere sind zum Glück selten aggressiv und so viele auf einer Weide bekämpfen sich eh lieber untereinander als daß sie auf Menschen losgehen. (Beim einzigen dreijährigen Zuchtbullen eines Milchbetriebs, nach Tagen im Stall einmal rausgelassen oder gar entkommen würde ich das anders einschätzen) Und sie waren sicher eher dankbar für die Unterhaltung, die diese drei Fotografen darstellten als alles andere.
Es fühlt sich trotzdem ... sagen wir mal ungewöhnlich an, wenn sie als Herde auf Dich zu traben und beim Versuch, dieses Foto zu machen (eigentlich sollte die Kamera tiefer um die ganze Schnauze drauf zu bekommen, aber dann hat er das Objektiv immer abgeleckt) von hinten prüfen, ob die Kameratasche, das Stativfutteral, die Jackentaschen und überhaupt alles fressbar sind oder zumindest irgendwie interessant riechen. ...

Trotzdem hatte ich bei dem Foto über die Klippen deutlich mehr Angst. Aslo wirlich Angst. Da stand ein älterer Bulle hinter mir. Der stand da nur. Er stand aber auf einer erhöhten Position mehr oder weniger gemeinsam mit zwei weiteren, was vermutlich für deren Rang in der Herde sprach. Und er hatte mich nur im Auge. Ich stand eben vor diesen Klippen und hab mich auf die Kamera und nicht auf das Tier konzentriert. Es hätte mich spielend leicht über die Klippen befördern können. Durchaus auch unbeabsichtigt.

Rindviecher sind halt allgemein friedliebende Tiere. Womöglich hatte er mehr Angst vor mir und war froh, daß ich nach den Fotos wieder ging.
23.05.13, 23:02
Da war ich näher.

Vor Allem war das nur einer von 16 (!) Jungbullen, die wir alle erst für Kühe hielten, als wir über deren Weide zu den Klippen liefen, um diese Ruine zu fotografieren. Die drei Vögel sind übrigens der selbe. Aber bei den 16 Bullen hab ich mich nicht verzählt.
Jungtiere sind zum Glück selten aggressiv und so viele auf einer Weide bekämpfen sich eh lieber untereinander als daß sie auf Menschen losgehen. (Beim einzigen dreijährigen Zuchtbullen eines Milchbetriebs, nach Tagen im Stall einmal rausgelassen oder gar entkommen würde ich das anders einschätzen) Und sie waren sicher eher dankbar für die Unterhaltung, die diese drei Fotografen darstellten als alles andere.
Es fühlt sich trotzdem ... sagen wir mal ungewöhnlich an, wenn sie als Herde auf Dich zu traben und beim Versuch, dieses Foto zu machen (eigentlich sollte die Kamera tiefer um die ganze Schnauze drauf zu bekommen, aber dann hat er das Objektiv immer abgeleckt) von hinten prüfen, ob die Kameratasche, das Stativfutteral, die Jackentaschen und überhaupt alles fressbar sind oder zumindest irgendwie interessant riechen. ...

Trotzdem hatte ich bei dem Foto über die Klippen deutlich mehr Angst. Aslo wirlich Angst. Da stand ein älterer Bulle hinter mir. Der stand da nur. Er stand aber auf einer erhöhten Position mehr oder weniger gemeinsam mit zwei weiteren, was vermutlich für deren Rang in der Herde sprach. Und er hatte mich nur im Auge. Ich stand eben vor diesen Klippen und hab mich auf die Kamera und nicht auf das Tier konzentriert. Es hätte mich spielend leicht über die Klippen befördern können. Durchaus auch unbeabsichtigt.

Rindviecher sind halt allgemein friedliebende Tiere. Womöglich hatte er mehr Angst vor mir und war froh, daß ich nach den Fotos wieder ging.
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Langweilige Naturfotografie?

Mein Tipp für dich:

Schau dir Bilder an, die DIR gefallen und frage dich, warum. Was haben die, was deine nicht haben ? Willst du WOW-Effekt, muss WOW dabei sein. Entweder durch dramatische Bearbeitung eines wolkigen Himmels oder etwas Interessantes, was das Auge gefangen nimmt.
Sieh mal hier:



Extrem langweilig.. weil ein Eyecatcher/Dramatik fehlt. Ich persönlich mag das Bild sehr, eben weil es komplett frei ist von allem... aber das ist wohl Geschmackssache.
Die FC bietet eine Million Natur-Fotos... du musst nur hinschauen. Du kannst auch mal ein Battle durchführen. Fotografiere mal einen Tag nur Rotes.. oder Weißes...Gefiedertes oder nur Gänseblümchen du wirst erstaunt sein, was für einen Kreativitätsschub du haben wirst.

Viel Erfolg !

Wackerstein
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Wildlife Fotografie in Afrika

Ich bin viel (beruflich) in Südafrika und besuche an den freien Tagen verschieden Parks und Naturschutzreservate. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass für grosse Tiere (also Antilopen, Zebras, die verschiedenen Raubkatzen etc.) vielfach ein 100-200mm ausreichen. Bei kleineren Tieren und Vögeln braucht man fast immer mindestens ein 400mm, ähnlich wie bei uns. Für Canon Nutzer empfehle ich immer das 100-400mm 4.0-5.6L. Das hat eine sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und man ist eigentlich immer 'bereit'. Grössere Objektive und vorallem auch Lichtstärkere sind natürlich toll, aber erstens viel unhandlicher (schwer/gross) und weniger flexibel. Ganz zu schweigen vom Preis. Das kann man natürlich etwas ausgleichen indem man zwei Kameras dabei hat (um immer bereit zu sein) und die entsprechenden Vorrichtungen (Stativ mit Gimble etc).
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Makroobjektiv

Das einfachste ist wohl ein Normalobjektiv, das mit so genannten Zwischenringen genutzt wird. Dadurch kann man näher heran und hat noch eine gute Abbildungsqualität.
Dann sinkt aber die Lichtstärke. Das heisst man braucht ein Stativ. Um für alle Situationen gerüstet zu sein braucht man noch einen Blitz, den man mittels Schienen so montieren kann, dass auch bei geringen Abständen das Bild ausgeleuchtet wird. Bilder mit Blitz haben oft schwarze Hintergründe. Dem kann man gegensteuern, wenn man Aufnahmen mit Langzeitsynchronisation und stativ, oder mit höherer Iso macht.

Wenn das Normalobjektiv mit dem Zwischenring dann nicht mehr reicht, kann man ein Makroobjektiv kaufen. Dieses geht dann bis auf den Abbildungsmasstab 1:1, und mit dem Zwischenring kann man es auch nutzen. Dann kommt man auf noch höhere Abbildungsmasstäbe, für die richtig kleinen Insekten...
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