diese Frage ist wohl so alt wie die Fotografie. Denn nicht erst durch die Digitalfotografie stellt sich diese Frage. Da gibt es Puristen, die akzeptieren nur das, was aus der Kamera kommt, als Naturfotografie. Und da gibt es die Fraktion die das mehr oder weniger eng sieht.
Grundsätzlich muß man sich darüber im Klaren sein, daß Fotografie immer eine Momentaufnahme ist, die die Sichtweise des Autors wiedergibt. Standort, Bildausschnitt, Brennweite, Blende, um nur mal einige Faktoren aufzuzählen, beeinflussen das Endergebnis. Filmmaterial, interne Kameraeinstellungen - bei JPG - und Bearbeitung bei RAW sind weitere Faktoren. Und wer meint, in der analogen Fotografie wäre ja alles Original gewesen, liegt gehörig daneben.
Naturfotografie ist häufig, genauso wie Naturfilm, mit sehr viel Aufwand - der sich bei Weitem nicht nur auf die eigentliche Aufnahme beschränkt - verbunden. Daß man nicht einfach mal so losziehen und einen Schmetterling, einen Fuchs oder eine Herde Gnus fotografieren kann, merkt man auch in diesem Forum an den immer wiederkehrenden Fragen.
Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt: erlaubt ist was gefällt. Natürlich immer unter der Maßgabe, daß der Natur kein Schaden zugeführt werden darf. Wenn ich an Wettbewerben teilnehmen will, die solch enge Regeln aufstellen, dann muß ich mich daran halten. Wenn ich so ein Regelwerk nicht akzeptieren will, dann nehme ich halt nicht teil.
- Rubriken
- Galerie - Best of fc
-
- Neue Fotos
- Deutsch
- Alle Sprachen
- Fotos mit wenigen Anmerkungen
- Fotos von neuen Mitgliedern
- Wettbewerbe
- Alle Wettbewerbe
-
- Affen
- Kreative Auszeit
- FANTASTISCHE WELTEN
- Portrait





















