Du hast fotografisches Interesse an der Natur und der Tierwelt? Tausch Dich aus – von der Ameise bis zum Sternenhimmel.
Diskussion Letzter Beitrag Beiträge / Klicks
fotocommunity-Team

Forenleitfaden

Leitfaden zur Forennutzung

Unser Grundsatz
Auf der anderen Seite sitzt auch immer ein Mensch. Gegenseitige Höflichkeit und Respekt sowie Geduld mit Neulingen sollten selbstverständlich sein.

Treffende Überschrift und Beschreibung Deines Themas
Ein aussagekräftiger Betreff sowie sorgfältig formulierter Text wirken nicht nur höflich, sondern erhöhen auch die Chance auf zielführende Antworten. Zudem ist das Thema für Besucher mit dem gleichen Problem besser auffindbar. Denke daran, dass Fragen immer freiwillig beantwortet werden und die Helfenden sich Mühe geben. Gib Dir also auch Mühe bei der Formulierung Deiner Fragen und Beiträge.

Feedback geben
Hast Du ein Thema eröffnet, beobachte dieses bitte und gib Feedback an die antwortenden Nutzer, beantworte Nachfragen möglichst zeitnah. Das ist höflich und signalisiert der Community, dass Du an einer Lösung beziehungsweise Diskussion interessiert bist.

Diskussionen
Das Prinzip eines Forums und natürlich auch unserer fotocommunity ist immer: Helfen und auch Hilfe bekommen. Das fc-Team würde sich freuen, wenn Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten anderen Usern hilfreich zur Seite stündest.

Antworten auf Themen
Wähle bitte Themen aus, welche Dich interessieren und auf die Du eine gute Antwort weißt. Übersichtliche und von Interesse geprägte Antworten helfen erfahrungsgemäß nicht nur dem Fragenden sondern auch vielen anderen Lesern. Für eine Diskussion ist es manchmal sinnvoll, Antworten zu ergänzen.

Beim Thema bleiben
Bitte bleibe beim Thema. Es ist äußerst unhöflich einen Thread Off Topic zu führen oder durch themenfremde Beiträge zu entführen. Erstelle für ein neues Thema lieber einen neuen Thread.

Zitate, Mehrfachpostings, Crosspostings
Zitiere nur den Teil, auf den sich Deine Antwort bezieht, verzichte beim Zitieren auf Vollzitate. Mehrfachpostings oder Crosspostings in unterschiedlichen Themen oder Foren sind nicht erwünscht.

Verlinkungen in Beiträgen
Wenn Du themenbezogene Verlinkungen in einer Diskussion verwendest, dann beachte und prüfe bitte den Inhalt auf Relevanz. Benenne nach Möglichkeit die Quelle.

Ausdrücklich untersagt
sind gewaltverherrlichende, diskriminierende, menschenverachtende oder anderweitig strafbare Äußerungen, Beleidigungen und Diffamierungen gegenüber Usern, anderen Personen, Einrichtungen und Institutionen. Dies schließt Links zu Seiten mit genannten Inhalten ein. Außerdem untersagen wir Links ohne Bezug zum Thema oder in kommerzieller und schädigender Absicht. Nicht gestattet ist zudem die Veröffentlichung von persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen, Postadressen, Rufnummern von Usern oder anderen Personen, sowie die Veröffentlichung privater Korrespondenzen.

Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünscht Euch,
Gudrun Schröder und Heinz Schütz, Adminteam
21.03.15, 21:32
Leitfaden zur Forennutzung

Unser Grundsatz
Auf der anderen Seite sitzt auch immer ein Mensch. Gegenseitige Höflichkeit und Respekt sowie Geduld mit Neulingen sollten selbstverständlich sein.

Treffende Überschrift und Beschreibung Deines Themas
Ein aussagekräftiger Betreff sowie sorgfältig formulierter Text wirken nicht nur höflich, sondern erhöhen auch die Chance auf zielführende Antworten. Zudem ist das Thema für Besucher mit dem gleichen Problem besser auffindbar. Denke daran, dass Fragen immer freiwillig beantwortet werden und die Helfenden sich Mühe geben. Gib Dir also auch Mühe bei der Formulierung Deiner Fragen und Beiträge.

Feedback geben
Hast Du ein Thema eröffnet, beobachte dieses bitte und gib Feedback an die antwortenden Nutzer, beantworte Nachfragen möglichst zeitnah. Das ist höflich und signalisiert der Community, dass Du an einer Lösung beziehungsweise Diskussion interessiert bist.

Diskussionen
Das Prinzip eines Forums und natürlich auch unserer fotocommunity ist immer: Helfen und auch Hilfe bekommen. Das fc-Team würde sich freuen, wenn Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten anderen Usern hilfreich zur Seite stündest.

Antworten auf Themen
Wähle bitte Themen aus, welche Dich interessieren und auf die Du eine gute Antwort weißt. Übersichtliche und von Interesse geprägte Antworten helfen erfahrungsgemäß nicht nur dem Fragenden sondern auch vielen anderen Lesern. Für eine Diskussion ist es manchmal sinnvoll, Antworten zu ergänzen.

Beim Thema bleiben
Bitte bleibe beim Thema. Es ist äußerst unhöflich einen Thread Off Topic zu führen oder durch themenfremde Beiträge zu entführen. Erstelle für ein neues Thema lieber einen neuen Thread.

Zitate, Mehrfachpostings, Crosspostings
Zitiere nur den Teil, auf den sich Deine Antwort bezieht, verzichte beim Zitieren auf Vollzitate. Mehrfachpostings oder Crosspostings in unterschiedlichen Themen oder Foren sind nicht erwünscht.

Verlinkungen in Beiträgen
Wenn Du themenbezogene Verlinkungen in einer Diskussion verwendest, dann beachte und prüfe bitte den Inhalt auf Relevanz. Benenne nach Möglichkeit die Quelle.

Ausdrücklich untersagt
sind gewaltverherrlichende, diskriminierende, menschenverachtende oder anderweitig strafbare Äußerungen, Beleidigungen und Diffamierungen gegenüber Usern, anderen Personen, Einrichtungen und Institutionen. Dies schließt Links zu Seiten mit genannten Inhalten ein. Außerdem untersagen wir Links ohne Bezug zum Thema oder in kommerzieller und schädigender Absicht. Nicht gestattet ist zudem die Veröffentlichung von persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen, Postadressen, Rufnummern von Usern oder anderen Personen, sowie die Veröffentlichung privater Korrespondenzen.

Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünscht Euch,
Gudrun Schröder und Heinz Schütz, Adminteam
597 Klicks
HannahRosenblatt

Blitz und Tierfotografie

Zitat: phoenix66 26.05.15, 21:40Zitat: HannahRosenblatt 18.05.15, 17:06
Willy - ich kann mit meinem Profil hier nur ein Bild pro Woche hochladen und hab nicht das Geld für ein Premiumdings. Tut mir leid, wenn du da jetzt Werbung sehen musstest.



das ist alles kein Problem, wenn du dir bei Google ein kostenloses Picasa-Webalbum anlegst und deine Bilder von dort werbefrei verlinkst.

Greuß phoenix66, der das auch so macht.

Warum diesen Riesenumweg, der es zudem noch den Helfern erschwert behilflich zu sein ?
Musterfoto in einen Ordner des Accounts hochladen (nicht in eine öffentliche Sektion !) und hier verlinken.
Das funktioniert auch, wenn man keinen Upload mehr frei hat. ;-)
556 Klicks
Jörg22

Ein Tag mit dem Zeiss Makro-Planar T 100/2,0 ZF.2

Vorweg: Dies ist kein Test-, sondern ein rein subjektiver Erfahrungsbericht. Fotos werde ich auch nicht veröffentlichen, die gibt es reichlich im Netz. Es ist als kleine Hilfe für diejenigen gedacht, die von dieser Linse angefixt sind, ohne die Möglichkeit zu besitzen, sie vor einem Kauf testen zu können.
Der Händler meines Vertrauens hatte mir, nachdem ich schon auf der Photokina ein bisschen damit rummachen konnte, sein Exemplar für einen Tag geliehen.
Obwohl viele Zeiss SLR-Objektive optisch erste Sahne sind, gibt es doch einige Perlen im Sortiment, die einen besonders guten Ruf genießen. Hierzu zählt IMHO neben den Zeiss Distagons T 15/2.8 und 21/2,8 das wunderbare APO Sonnar T 135/2,0 sowie das hier besprochene 100er Makro-Planar. Die beiden Letzteren stehen in dem Ruf, zu den schärfsten Kleinbild-Linsen zu gehören, die man für Geld kaufen kann.
Also rauf damit auf die D810 und los.
Zeiss-Objektive umgibt der Ruch, etwas für gutbetuchte Enthusiasten mit viel Tagesfreizeit zu sein (für Leica-Nutzer gilt dies doppelt). Das liegt zum einen am stolzen Preis, wobei man für € 1649.- etwa noch kein Nikon AF-S 24/1,4 G ED kaufen kann, zum anderen aber an der Tatsache, dass man dafür ein manuelles Objektiv ohne Autofokus bekommt. Ohne Stabilisator sowieso. Dies bedeutet, dass man (per aspera ad astra…) nicht nur viel zahlen, sondern auch einen Verzicht auf hilfreiche Features üben muss. Zeiss-Linsen kauft man aber zum Glück nicht, weil man sie wirklich für etwas braucht, sondern, weil man wissen will, wie es auf dem Olymp aussieht.
Mechanisch und haptisch ist das Objektiv ein Traum. Warum so einem Stück kein angemessener Objektivköcher beigegeben wird, weiß aber wohl nur Zeiss. Eine stabile Streulichtblende ist dabei.
Ich besitze bereits ein 90er f/2.8 Tamron Makro und das 85mm 1:1,8 Nikkor, bin also für die Makro- und Portrait-Fotografie, den Domänen dieses Brennweitenbereiches, recht gut versorgt. Legt das Zeiss hier optisch noch eine Schippe drauf?
Ja, das tut es. Nicht viel - bei Festbrennweiten im kurzen Telebereich ist die Luft nach oben auch ganz schön dünn. Aber doch merklich.
Die Bilder sind schon bei Offenblende (f2.0!) atemberaubend scharf und kontrastreich, ab f2.8 wird es zum Rasiermesser. Abbildungsfehler, Verzeichnungen, Vignettierung? Im vernachlässigbaren Bereich. Die Farben? Bei meinem Exemplar ein neutraler Traum.
Der Clou des Objektivs ist IMHO nicht die absolute Schärfe, die wird gerne überschätzt, sondern der visuelle Bildeindruck. Und der ist hier wirklich vom Feinsten.
Das Planar verleiht den fotografierten Objekten eine ganz eigene Räumlichkeit und kontrastreiche Klarheit, die nur schwer zu beschreiben ist. Es wirkt in etwa so, als wäre kurz vorher jemand vorbeigegangen und hätte das Motiv abgeleckt. Objekte werden so bestmöglich präsentiert, was es zum Traum aller Produkt-Fotografen machen sollte.
In den USA wird das Phänomen gerne als „Zeiss-Pop“ oder „3D“ -Effekt bezeichnet. Da ist was dran. Vermutlich liegt es an den verwendeten Glasarten und der Vergütung der Elemente (9 Linsen in 8 Gruppen).
Das alles erhält man, und es birgt eine gewisse Suchtgefahr, wenn man ein scharfes Foto hinbekommt. Ja, wenn.
Kleiner Exkurs: Ich habe einen Bekannten, der kommerziell Negative digitalisiert. Manchmal kommt ein Kunde, der ihn inständig bittet, bei seinen Bildern besonders sorgfältig vorzugehen, da die Bilder „mit einer Leica“ aufgenommen wurden. Schaut der Kollege dann in die Fotos rein, stellt er gar nicht so selten fest, dass ein großer Teil der Bilder unscharf ist. Nicht unbrauchbar, aber eben nicht so scharf, wie es bei mehr Sorgfalt möglich gewesen wäre.
Wer seinem hochauflösenden modernen Kleinbildsensor das Planar gönnt, sollte beiden mittels eines guten Stativs ab und zu die Chance geben, zu zeigen, was sie können.
Bei f/2 und 100mm ist der Schärfentiefe Bereich winzig. Und man wackelt. Unweigerlich. Ebenso ggf. das aufzunehmende Objekt. Auch bei ordentlichem Licht hatte ich bei Portraits einen „Ausschuss“ an nicht ganz scharfen Bildern von über 50%. Das ist natürlich auch meiner mangelnden Übung mit dem Objektiv geschuldet, aber eine gewisse Handunruhe bei 100mm Brennweite ist nun mal ein Fakt. 1/250s sollten es da schon sein.
Freihändig waren die Bilder im direkten Vergleich selten "schärfer" als beim (sehr guten) stabilisierten 90er Tamron (bei f2.8). Die Ablichtung bewegter Objekte ist schwierig, wegen der manuellen Fokussierung, aber auch, weil der (butterweiche) Fokustrieb einen Drehwinkel von fast 360 Grad hat. Für Makrofotografen ist das eine wahre Freude, bei anderen Anwendungen muss man regelmäßig nachgreifen. Das Objekt ist dann oft entschwunden.
Auch wenn das Weglassen manchmal eine Kunst ist: Autofokus und Stabilisator machen gelegentlich schon Sinn…
Hinsichtlich der Makroverwendung sei erwähnt, dass der maximale Abbildungsmaßstab „nur“ bei 1:2 liegt. Daraus resultiert eine vergleichsweise üppige Nahgrenze von 44cm.
Der eher geringe Abbildungsmaßstab ist der Tatsache geschuldet, dass das Zeiss so gerechnet ist, dass der optimale Einsatzbereich von 1:2 bis „unendlich“ geht. Es handelt sich also konzeptionell eher um ein universelles Tele mit Makrofunktion. Es schwächelt in der Ferne nicht wie manch älteres Makro. Zeiss verweist hier gerne auf das „Floating Elements“ –Design, aber das können andere, wie z.B. Sigma, auch.
Das Bokeh ist, nah wie fern, superb.
Mein Fazit: Das Zeiss ist ein Traum für denjenigen, der seine Bilder gerne komponiert. Der in einem eher schmalen Einsatzbereich das Optimale sucht und dafür die notwendige Zeit, Muße und Lernbereitschaft mitbringt.
Gekauft habe ich es nicht. Es kann bei mir weder mein Tamron ersetzen, da mir 1:2 nicht immer ausreichen, noch mein Nikkor, weil mir dessen treffsicherer Autofokus ans Herz gewachsen ist. 100mm sind mir persönlich auch zu lang, um damit alleine durch die Stadt zu ziehen. Es würde also „ein Objektiv mehr“ werden und dann, so ehrlich muss ich sein, wohl auch die meiste Zeit in der Schublade schmoren, zumal es (natürlich) auch kein Leichtgewicht ist..
Ich konnte daher in einem Anflug von klarem Verstand den „haben wollen“ - Reflex für dieses Mal überwinden. Ich kann aber jeden verstehen, der, rational begründet oder nicht, diese Investition tätigt, zumal es dafür gebaut ist, viele Jahre Freude zu bereiten. Da relativiert sich der Preis. Der stabile Wiederverkaufswert ist auch so ein Argument.
26.05.15, 10:50
Vorweg: Dies ist kein Test-, sondern ein rein subjektiver Erfahrungsbericht. Fotos werde ich auch nicht veröffentlichen, die gibt es reichlich im Netz. Es ist als kleine Hilfe für diejenigen gedacht, die von dieser Linse angefixt sind, ohne die Möglichkeit zu besitzen, sie vor einem Kauf testen zu können.
Der Händler meines Vertrauens hatte mir, nachdem ich schon auf der Photokina ein bisschen damit rummachen konnte, sein Exemplar für einen Tag geliehen.
Obwohl viele Zeiss SLR-Objektive optisch erste Sahne sind, gibt es doch einige Perlen im Sortiment, die einen besonders guten Ruf genießen. Hierzu zählt IMHO neben den Zeiss Distagons T 15/2.8 und 21/2,8 das wunderbare APO Sonnar T 135/2,0 sowie das hier besprochene 100er Makro-Planar. Die beiden Letzteren stehen in dem Ruf, zu den schärfsten Kleinbild-Linsen zu gehören, die man für Geld kaufen kann.
Also rauf damit auf die D810 und los.
Zeiss-Objektive umgibt der Ruch, etwas für gutbetuchte Enthusiasten mit viel Tagesfreizeit zu sein (für Leica-Nutzer gilt dies doppelt). Das liegt zum einen am stolzen Preis, wobei man für € 1649.- etwa noch kein Nikon AF-S 24/1,4 G ED kaufen kann, zum anderen aber an der Tatsache, dass man dafür ein manuelles Objektiv ohne Autofokus bekommt. Ohne Stabilisator sowieso. Dies bedeutet, dass man (per aspera ad astra…) nicht nur viel zahlen, sondern auch einen Verzicht auf hilfreiche Features üben muss. Zeiss-Linsen kauft man aber zum Glück nicht, weil man sie wirklich für etwas braucht, sondern, weil man wissen will, wie es auf dem Olymp aussieht.
Mechanisch und haptisch ist das Objektiv ein Traum. Warum so einem Stück kein angemessener Objektivköcher beigegeben wird, weiß aber wohl nur Zeiss. Eine stabile Streulichtblende ist dabei.
Ich besitze bereits ein 90er f/2.8 Tamron Makro und das 85mm 1:1,8 Nikkor, bin also für die Makro- und Portrait-Fotografie, den Domänen dieses Brennweitenbereiches, recht gut versorgt. Legt das Zeiss hier optisch noch eine Schippe drauf?
Ja, das tut es. Nicht viel - bei Festbrennweiten im kurzen Telebereich ist die Luft nach oben auch ganz schön dünn. Aber doch merklich.
Die Bilder sind schon bei Offenblende (f2.0!) atemberaubend scharf und kontrastreich, ab f2.8 wird es zum Rasiermesser. Abbildungsfehler, Verzeichnungen, Vignettierung? Im vernachlässigbaren Bereich. Die Farben? Bei meinem Exemplar ein neutraler Traum.
Der Clou des Objektivs ist IMHO nicht die absolute Schärfe, die wird gerne überschätzt, sondern der visuelle Bildeindruck. Und der ist hier wirklich vom Feinsten.
Das Planar verleiht den fotografierten Objekten eine ganz eigene Räumlichkeit und kontrastreiche Klarheit, die nur schwer zu beschreiben ist. Es wirkt in etwa so, als wäre kurz vorher jemand vorbeigegangen und hätte das Motiv abgeleckt. Objekte werden so bestmöglich präsentiert, was es zum Traum aller Produkt-Fotografen machen sollte.
In den USA wird das Phänomen gerne als „Zeiss-Pop“ oder „3D“ -Effekt bezeichnet. Da ist was dran. Vermutlich liegt es an den verwendeten Glasarten und der Vergütung der Elemente (9 Linsen in 8 Gruppen).
Das alles erhält man, und es birgt eine gewisse Suchtgefahr, wenn man ein scharfes Foto hinbekommt. Ja, wenn.
Kleiner Exkurs: Ich habe einen Bekannten, der kommerziell Negative digitalisiert. Manchmal kommt ein Kunde, der ihn inständig bittet, bei seinen Bildern besonders sorgfältig vorzugehen, da die Bilder „mit einer Leica“ aufgenommen wurden. Schaut der Kollege dann in die Fotos rein, stellt er gar nicht so selten fest, dass ein großer Teil der Bilder unscharf ist. Nicht unbrauchbar, aber eben nicht so scharf, wie es bei mehr Sorgfalt möglich gewesen wäre.
Wer seinem hochauflösenden modernen Kleinbildsensor das Planar gönnt, sollte beiden mittels eines guten Stativs ab und zu die Chance geben, zu zeigen, was sie können.
Bei f/2 und 100mm ist der Schärfentiefe Bereich winzig. Und man wackelt. Unweigerlich. Ebenso ggf. das aufzunehmende Objekt. Auch bei ordentlichem Licht hatte ich bei Portraits einen „Ausschuss“ an nicht ganz scharfen Bildern von über 50%. Das ist natürlich auch meiner mangelnden Übung mit dem Objektiv geschuldet, aber eine gewisse Handunruhe bei 100mm Brennweite ist nun mal ein Fakt. 1/250s sollten es da schon sein.
Freihändig waren die Bilder im direkten Vergleich selten "schärfer" als beim (sehr guten) stabilisierten 90er Tamron (bei f2.8). Die Ablichtung bewegter Objekte ist schwierig, wegen der manuellen Fokussierung, aber auch, weil der (butterweiche) Fokustrieb einen Drehwinkel von fast 360 Grad hat. Für Makrofotografen ist das eine wahre Freude, bei anderen Anwendungen muss man regelmäßig nachgreifen. Das Objekt ist dann oft entschwunden.
Auch wenn das Weglassen manchmal eine Kunst ist: Autofokus und Stabilisator machen gelegentlich schon Sinn…
Hinsichtlich der Makroverwendung sei erwähnt, dass der maximale Abbildungsmaßstab „nur“ bei 1:2 liegt. Daraus resultiert eine vergleichsweise üppige Nahgrenze von 44cm.
Der eher geringe Abbildungsmaßstab ist der Tatsache geschuldet, dass das Zeiss so gerechnet ist, dass der optimale Einsatzbereich von 1:2 bis „unendlich“ geht. Es handelt sich also konzeptionell eher um ein universelles Tele mit Makrofunktion. Es schwächelt in der Ferne nicht wie manch älteres Makro. Zeiss verweist hier gerne auf das „Floating Elements“ –Design, aber das können andere, wie z.B. Sigma, auch.
Das Bokeh ist, nah wie fern, superb.
Mein Fazit: Das Zeiss ist ein Traum für denjenigen, der seine Bilder gerne komponiert. Der in einem eher schmalen Einsatzbereich das Optimale sucht und dafür die notwendige Zeit, Muße und Lernbereitschaft mitbringt.
Gekauft habe ich es nicht. Es kann bei mir weder mein Tamron ersetzen, da mir 1:2 nicht immer ausreichen, noch mein Nikkor, weil mir dessen treffsicherer Autofokus ans Herz gewachsen ist. 100mm sind mir persönlich auch zu lang, um damit alleine durch die Stadt zu ziehen. Es würde also „ein Objektiv mehr“ werden und dann, so ehrlich muss ich sein, wohl auch die meiste Zeit in der Schublade schmoren, zumal es (natürlich) auch kein Leichtgewicht ist..
Ich konnte daher in einem Anflug von klarem Verstand den „haben wollen“ - Reflex für dieses Mal überwinden. Ich kann aber jeden verstehen, der, rational begründet oder nicht, diese Investition tätigt, zumal es dafür gebaut ist, viele Jahre Freude zu bereiten. Da relativiert sich der Preis. Der stabile Wiederverkaufswert ist auch so ein Argument.
52 Klicks
Sasa Laperashvili

Fledermäuse fotografieren.

Zitat: Sasa Laperashvili 25.05.15, 05:57Zitat: PMW 25.05.15, 01:25Hmm, bin mir da jetzt nicht ganz sicher, aber benötigt man für das Fotografieren von Fledermäusen nicht nach BNatSchG eine artenschutzrechtliche Genehmigung?
Ich habe bereits Kontakt mit dem Herrn. Dr. Andreas Zahn, zuständigen für Bayern….
Zur Identifizierung kommt eine Frau aus meiner Region vorbei.


Bei Fledermäusen die im Garten, wie hier beschrieben am Gartenteich zu beobachten sind, handelt es sich häufig um die Zwergfledermaus.
Neben den für Fotografen schlechten Lichtverhältnissen, in Verbindung mit hoher Fluggeschwindigkeit des Motives, kommt nun noch ein weiteres Problem dazu. Die geringe Größe des Objektes.
Es gibt sehr viele unbekannte Größen, die schwer einzuschätzen sind.
Genaue Fluggeschwindigkeit, Flugrichtung, Abstand zum Motiv, Auslöseverzögerung, Highspeed-Synchronisation, Einstellung der Leistung am Blitzgerät usw.
Ich denke, das hier mit erheblich technischem Aufwand gearbeitet werden muss.
Versuch macht aber klug. Ein einziger, guter Zufallstreffer, ist für den Hobbyfotografen schon ein Erlebnis.
Wir müssen ja nicht unsere Brötchen damit verdienen !
225 Klicks
Whv-user

Macrofotos mit Bienen ....

Hallo Markus,

ein Stativ mit der Makro-Schiene ist m. E. ein Muss wenn man Makroobjektiv mit 1:1 Verhältnis & Vorsatz linse, oder Vorsatz Objektiv verwendet.
Ich habe an der Sony Alpha 7 als Objektiv Carl Zeiss 2,8/100 Makro Planar & Raynox DCR-5320 Pro, oder Raynox 250-er Vorsatz. Bei der Kombination kann man Freihand Fotografieren vergessen. Auch ohne Makroschiene wird es schwierig. Als Stativ wird Berlenbach Mini empfohlen. Wobei Rollei M5 auch gehen würde.
Mit der Kombination kann man Bienen Augen sehr nah holen und jedes haar sehen. Fotografieren ist aber sehr schwierig.
Ralph Budke (für mich einer der besten Makro-Fotografen www.naturmakros.de ) hat mir empfohlen bei Sonnenaufgang auf die Wiese zu gehen, da man schönes Licht hat und die Insekten fliegen noch nicht so intensiv, die "modeln" :)
Gruesse
Sasa
733 Klicks
Nach
oben