Alles rund um die Fotografie der Natur
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Wildlife Fotografie in Afrika

Ich bin viel (beruflich) in Südafrika und besuche an den freien Tagen verschieden Parks und Naturschutzreservate. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass für grosse Tiere (also Antilopen, Zebras, die verschiedenen Raubkatzen etc.) vielfach ein 100-200mm ausreichen. Bei kleineren Tieren und Vögeln braucht man fast immer mindestens ein 400mm, ähnlich wie bei uns. Für Canon Nutzer empfehle ich immer das 100-400mm 4.0-5.6L. Das hat eine sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und man ist eigentlich immer 'bereit'. Grössere Objektive und vorallem auch Lichtstärkere sind natürlich toll, aber erstens viel unhandlicher (schwer/gross) und weniger flexibel. Ganz zu schweigen vom Preis. Das kann man natürlich etwas ausgleichen indem man zwei Kameras dabei hat (um immer bereit zu sein) und die entsprechenden Vorrichtungen (Stativ mit Gimble etc).
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Makroobjektiv

Das einfachste ist wohl ein Normalobjektiv, das mit so genannten Zwischenringen genutzt wird. Dadurch kann man näher heran und hat noch eine gute Abbildungsqualität.
Dann sinkt aber die Lichtstärke. Das heisst man braucht ein Stativ. Um für alle Situationen gerüstet zu sein braucht man noch einen Blitz, den man mittels Schienen so montieren kann, dass auch bei geringen Abständen das Bild ausgeleuchtet wird. Bilder mit Blitz haben oft schwarze Hintergründe. Dem kann man gegensteuern, wenn man Aufnahmen mit Langzeitsynchronisation und stativ, oder mit höherer Iso macht.

Wenn das Normalobjektiv mit dem Zwischenring dann nicht mehr reicht, kann man ein Makroobjektiv kaufen. Dieses geht dann bis auf den Abbildungsmasstab 1:1, und mit dem Zwischenring kann man es auch nutzen. Dann kommt man auf noch höhere Abbildungsmasstäbe, für die richtig kleinen Insekten...
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