Ohne auf das bislang Geschriebene näher einzugehen: Wenn das eigene Kind versorgt werden muss oder in Gefahr ist, dann wachsen den Menschen ungeahnte Kräfte. Nach außen sieht man der Mutter/dem Vater den Stress allerdings häufig gar nicht an – messbar und schädlich ist er dennoch.
Bei Tieren ist es genauso und selbst schon im Stadtpark wird der Adrenalin – Ausstoß von Kummer gewohnten Gänseeltern höher, positioniere ich mich mit Abstand, aber schwarzem Rohr. Bei Tieren, die Menschen nicht gewöhnt sind, ist es natürlich weitaus extremer – und trotzdem werden sie bis zu einem gewissen Punkt immer weiter füttern und die Brutstätte nicht verlassen, notfalls bis zum Umfallen. Ab einem bestimmten Stressgrad, der aber nur sehr schwer im Allgemeinen zu definieren ist, wird der Brutplatz und damit die Kinder dann tatsächlich verlassen Dies sollte jeder wissen und verantworten, der Tiere mit Nachwuchs fotografiert ….. ich persönlich halte Nestaufnahmen immer für ein Problem.
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