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Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
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Kommentare 12

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 15. Juni 2018, 18:57

    Der Fotograf felixfoto01 schreibt:

    "Vielen Dank für Eure Anmerkungen zum Bild. Eure Anmerkungen bringen mir einen andern Blick auf das Bild und das hilft mir sehr.

    Ich hatte absichtlich den Namen herausgelassen, weil ich das Bild nicht wegen Ed für gut halte, sondern wegen der Blicke und der Situation drumherum. Der Text am Anfang sollte auch lediglich dazu dienen, den Kontext herzustellen.

    Für mich wirkt das Bild in erster Linie durch die Augen, die zu sehen sind. Die damit verbundenen Blicke bilden unsichtbare Linien im Bild, die dann zusammen mit den sichtbaren Linien ein komplexes Gebilde ergeben. Zentraler Moment ist für mich der Blick der Person mit Hut zur Person mit Bandera.

    Ein weiterer Aspekt des Bildes sind für mich die folgenden Ebenen, die miteinander in Bezug stehen: (wobei Personen in einer gleichen Ebene nicht unbedingt eine Interaktion untereinander haben, sondern sich auf die erste Ebene beziehen)

    1 Ed und die bemalte Person, 2 die Person mit schwarzem Hut und die Person im weißen T-Shirt/Pullover, 3 der Fotograf und die Person, die hinter der Person mit dem schwarzen Hut entlanggeht, und bei der auch noch ein Auge zu erkennen ist.

    Jemand könnte über die geäusserten Kritikpunkte hinaus auch darauf hinweisen, dass das Bild zu geschwätzig sei, dh., dass zu viel im Bild passiert, ohne eine sichtbare Struktur. Dem würde ich allerdings entgegensetzen wollen, dass durch die Sichtbarkeit der Augen und damit der Blicklinien, diese Struktur gegeben ist.

    "Man kann ja nicht sehen, was er malt" - das ist für mich in diesem Bild unerheblich. Es geht mir nicht um das Bild, das Ed malt, sondern was sich drumherum abspielt. Das Ereignis an sich, die Aktivität drumherum.

    Wenn der Fotograf, den man im Bild sehen kann, zum gleichen Zeitpunkt ein Foto gemacht hätte wie ich, mit gleicher Brennweite - was wäre darauf zu sehen? - Viele Rücken, ein teilweise verdeckter Ed Templeton, der Mensch, dessen Arm bemalt wird, vielleicht was Ed malt, und ein ausgestreckter Arm mit einer kleinen Kamera in der Hand. Dahinter der Skatepark. Ich selbst stand quasi hinter Ed, da ich mich die ganze Zeit mit seiner Frau unterhielt, und drei Bilder dieser Situation machte. Das erste ist dieses, und zwei Bilder, die nicht gelungen sind.

    Wer weitere Fragen hat, kann mich bitte per Fotomail erreichen."
  • HF25 12. Juni 2018, 11:40

    ein beeindruckendes foto mit dem hauptthema augen in aktion. kommunikativ und klasse. templeton? aha :-) lg
  • Bernard B.. 9. Juni 2018, 22:21

    Aber - das ist doch kein Geringerer als Ed Templeton persönlich! Professioneller Skateboarder, Skatingprodukte-Unternehmensgründer, -eigentümer und -manager (1 min googeln genügt), Künstler und Fotograf, seine Leica (?) umgehängt, wird gerade von einem zweiten Fotografen fotografiert, und der wiederum wird selbst von einem dritten Fotografen fotografiert - interessante KONSTELLATION.

    Weitere, zunächst rein bildimmanente Beobachtungen (und ohne zunächst die Krücken begleitender Worte zu lesen, die nur dazu da sind, dem Foto zu dem aufhelfen müssen, was der Fotograf ihm nicht mitgeben konnte und was es eigentlich aus eigener Kraft leisten können müsste) zu Dingen, die Sie aufgrund von Stand- und Zeitpunkt der Aufnahme (mehr oder weniger geglückt) beeinflussen konnten:
    Die Bögen oben und unten (gebildet durch Köpfe, Arme) sind fotografisch eine runde, äh, ovale Sache.
    Allerhand passiert in der Realität hier (und davon ein Sekundenbruchteil festgehalten): Vor der Hintergrundstaffage (und im Bild übrigens 7 bedeckten Köpfen von 9) sind DREI SITUATIONEN im Vordergrund zu sehen:
    Situation 1: Person A macht mit einem Stift irgendetwas auf dem Unterarm von B (so, wie er den Stift hält, schreibt er wohl nicht, also kein Autogramm, mehr ist nicht zu erkennen), A blickt auf Arm von B,
    der – Situation 2 – jedoch zu C blickt, C blickt auch B an; und
    Situation 3: D und E, zwischen A und C, betrachten (D ganz Objektiv) Situation 1 – der Kreis schließt sich, wenn man die Situationen in dieser Reihenfolge erfasst –

    allerdings: in welcher Beziehung und Gewichtung stehen die Situationen untereinander, und ist diese sinnvoll, ja geglückt?

    Situation 1 soll offensichtlich für Sie, wie dem Begleittext zu entnehmen, das eine THEMA sein - doch genau Hand und Unterarm, sich auf dem Foto optisch in den Vordergrund drängend, sind unscharf. Und noch kritischer: wie soll man Interesse entwickeln für diese Szene, wenn man nicht erkennt, was passiert? Dass Sie im Begleittext erklären müssen (s.o.), was die eine Person auf dem Arm des anderen macht, ist ein Manko des Fotografierens dieser Szene (übrigens ist „Artwork“, auch falls im Deutschen vielleicht üblich, im Begleittext in der hier gemeinten Bedeutung Pseudo-Englisch - im Englischen hat dieses Wort eine andere/eingeschränktere Bedeutung).

    Aufgrund der Schwäche der Darstellung von Situation/Thema 1 sehe ich vielmehr zwei um die Aufmerksamkeit konkurrierende Themen, wobei Ihre Hauptsituation (1) für mich nicht die primäre ist: Da ich nicht weiß, was hier Person A warum macht, lässt mich Situation 1 vor dem Lesen des Begleittextes zunächst gleichgültig, und nach dem Lesen indifferent, Thema verfehlt -
    Situation 2 hingegen, dieser Blick von C zu B (obwohl beide bemüht sind, sich zu tarnen) fesselt meinen Blick als Betrachter, er ist intensiv, ein wortloses „Ey bro, niiice!“ oder vielleicht: „Schätz‘ dich glücklich!“, er fordert zu Deutungen heraus, erweckt die Neugier auf (durch Begleittext vermittelbaren) Kontext; fotografisch gut, im richtigen („entscheidenden“?) Moment, festgehalten.

    Kleiner Korrekturversuch im Nachhinein: Situation 2 erscheint mir für Ihre (angenommene) Absicht als optisch allzu stark im Vordergrund stehend; daher würde ich rechts den Baumstamm den rechten Bildrahmen bilden lassen - (wenn auch schwache) Wirkung: Situation 2 würde etwas mehr an den Rand gerückt, Situation 1 etwas mehr zentriert (ohne sie eigentlich retten zu können), und Situation 3 ebenfalls, das schwarze Loch des Objektivs würde somit fast im Zentrum stehen – der Betrachter wird beobachtet!

    Was macht wohl Fotograf 3/Person D für ein Foto? Auf jeden Fall fokussiert er EIN Thema, nicht wie hier, und das damit umso stärker: eine Momentaufnahme des kreativen Prozesses und des entstehenden Werkes bei Ed T., und danach macht er (oder Sie auch?) womöglich noch ein feines Porträt von Ed T., ohne ablenkende Nebensituationen – wer von beiden zieht am Ende wohl zufriedener ab mit dem, was er von diesem Ort an diesem Tag auf seiner Speicherkarte eingefangen hat?

    Was bleibt vom Foto, außer für mich dieser intensive Blick?
    Ist es vielleicht ein ENVIRONMENTAL portrait von Ed T.? Nun, er skatet hier nicht - er ist ja auf einer Skating-Kommerzveranstaltung, um als solche Celebrity (den Strassjuwelen in der Blechkrone der Populärkultur) den Umsatz mit seinen Produkten zu erhöhen -, er fotografiert hier nicht, er malt nicht, immerhin skizziert er irgendetwas, was man nicht sieht, und selbst das das weiß man nicht vom Foto, sondern von Worten zum Foto – Antwort also eher: nein.

    Für was oder wen ist das Foto mit dem verfehlten Thema 1 dann gemacht, wen könnte es INTERESSIEREN? Natürlich den jungen Mann unterm Tarntuch, der die Tattoo-Skizze verpasst bekommt, damit er mit dem Foto später wem auch immer zeigen kann, dass sein Tattoo wirklich „Designed by Ed T.“ ist. Damit hat das Foto zumindest für eine Person eine zugleich dokumentarische und, als Ed-T.-„Fan“, ideelle Bedeutung, und das ist doch schon etwas - oder etwa auch für Sie doch zu wenig?
    • Wolf Schroedax 14. Juni 2018, 7:11

      B sieht C nicht an, sondern verfolgt die Arbeit an seinem Unterarm durch A. Somit schrauben sich die Blicksituationen nicht in die Tiefe, und Sit. 1 bleibt für sich die Szene , welche von den Umstehenden beobachtet wird. C fragt B vermutlich , wie er die wertvolle Skizze konservieren will ... Sein fragender(!) Blick gibt dem Interesse des Puplikums Ausdruck .... Das ganze ein Dokument des besonderen Augenblicks menschlicher Mimik und Gestik...
      (Ist C vielleicht eine Frau ?)
    • HF25 14. Juni 2018, 11:31

      wirklich nicht? zugegeben nicht leicht zu erkennen. tendiere aber wegen des intensiven, verhaeltnissmaessig langdauernden(?) augenkontaktes von c mit b zu bernhards deutung.
      was soll´s? hoechstens ein streit um des kaisers(?) bart ... :-)
      spaetestens beim letzten satz deiner anmerkung (vor der frage) herrscht doch wohl wieder einigkeit unter uns... :-) lg
    • Wolf Schroedax 14. Juni 2018, 23:16

      Von wegen Kaiser ....! Aber tatsächlich hilft Bs Bart, den Grad der Kopfwendung nach rechts abzuschätzen (ca 20 Grad, 80%-Profil). B hat dicke Backen (Putin ähnlich), eine flache Nase und beides wird durch Haarsträhnen ziemlich verdeckt. Das bedeutet: gewisse Zuwendung an C aber nicht zwangsläufig kontinuierlichen Blickkontakt. Der wäre zu ansträngend so wie die Gesichter von B u.C zu einander stehen. Eher also nachdenkliches Vorbeischauen ....
  • see ...saw... seen 9. Juni 2018, 16:07

    Oh, I´d really like to steal this picture, mr. blind.spot ;-)
    Die Szene empfinde ich als von hoher atmosphärischer Dichte. Das Bild lebt von den Blicken der abgebildeten Personen. Und dabei kann ich den Blick des Bengels, dessen Arm bemalt wird, noch nicht einmal sehen! Umso mehr Bedeutung kommt deshalb zum einen dem konzentrierten Ausdruck von Ed Templeton zu, doch noch mehr dem des Bengels in der Mitte, einem "Wie geil ist das denn?!"-Blick, wie ich finde, der sich in irgendeiner Weise im Gesichtsausdruck seines Buddies reflektiert. Man kann gerade noch sehen, dass die beiden sich ansehen, der Bemalte also nicht durchgehend auf das Gemälde starrt, was dem Ganzen noch einen weiteren Kick gibt. Die peripher abgebildeten Personen, die ebenfalls einen Blick oder ein Foto der Situation erhaschen wollen, unterstreichen die Intensität des Moments zusätzlich.
    Was Templeton auf den Arm malt, ist für mich vollkommen unerheblich. Die Zeichnung würde m.E. von dem, was das Bild ausmacht, bloß ablenken.
  • Thomas Braunstorfinger 9. Juni 2018, 10:43

    Bei mir löst das Bild nicht viel aus. Witzig bzw. bemerkenswert finde ich aber zwei Dinge, die dem Kollegen aber wohl weniger wichtig waren : der Blick den androgynen Wesens mit dem schwarzen Hut und der Fotograf, der genau in der Mitte in der Mitte ein Loch gefunden kann, wo er die Aktion sowie den Autoren dieses Fotos ablichten konnte.
  • Rogam 8. Juni 2018, 23:54

    Für mich Transportiert das Bild Anerkennung für den Künstler, dass sogar altersübergreifend. Der Blick des jungen Mannes mit dem schwarzen Hut lässt auf ein äusserst glücklichen Moment im Gesicht des 'Tatoo-Empfängers' schliessen. Provoziert auch bei mir ein zufriedenes Lächeln.
    Ein weiteres Highlight ist zweifellos der andere Fotograf im Hintergrund.
    Die vielen abgedeckten Leute empfinde ich nicht als störend. Sie vermitteln für mich eher die Atmosphäre, die da herrschte.
  • twelve_pictures 8. Juni 2018, 22:59

    Warum der Autor*** so viele Worte verliert, ist mir nicht ganz klar.
    Wenn ich das Bild gemacht hätte, wäre ich sehr glücklich und hätte es seine Geschichte(n) selbst erzählen lassen.
    Ich finde es sehr gelungen...
  • Agora Bilddiskussion intensiv 8. Juni 2018, 18:25

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:
    "Kürzlich war ich in einem Skatepark, als die Firma Toymachine eine Promotour dort abhielt. Ihre Skaterboys fuhren durch den Park und gaben Autogramme. Dann sah ich diese Situation. Der Teamchef und Eigentümer von Toymachine ist selbst Fotograf und Maler. Hier lässt sich gerade ein Fan ein Artwork auf den Arm malen mit dem Ziel es am nächsten Tag tätowieren zu lassen. Kommentar des Teamchefs: Normalerweise machen die Tätowierer die Arbeiten besser, als ich es hier malen kann. Schick mir bitte ein Foto, wenn es fertig ist.

    Mich würde jetzt interessieren, wie ihr das Bild betrachtet. Es war nicht zu vermeiden, dass sich Leute überdecken, aber ich persönlich finde es hier nicht so schlimm, weil man, zB immer die Augen sehen kann"