Stereos im Parallelblick sehen - verbesserte Anleitung

Stereos im Parallelblick sehen - verbesserte Anleitung

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Ralf Fackiner


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Stereos im Parallelblick sehen - verbesserte Anleitung

Mit dieser Methode kann es gelingen, für den PARALLELBLICK montierte Stereos zu betrachten
(wenn es bisher noch nicht gelungen ist).

Wichtig: Erstmal weiter vom Monitor weg rücken bzw. mit keineren Bildern beginnen.


Zum Erlernen des KREUZBLICKs eignet sich meine folgende Anleitung
recht gut:

Große Stereos brilliant sehen - Kreuzblick erlernen
Große Stereos brilliant sehen - Kreuzblick erlernen
Ralf Fackiner

oder http://ast-ra.de/stereo/lernen/kreuzblick3/ (ähnlich, in Schritten)

Weiteres zu Grundlagen der digitalen Stereofotografie findet sich auf
meiner Seite http://machzwei.de.
Natürlich gibt´s in der Stereosektion vieles zu sehen UND zu lernen.

- Meine Vorliebe gehört nach wie vor den Kreuzblick-Stereos,
aber man sollte nicht einseitig bleiben (müssen) -

Kommentare 5

  • Ralf Fackiner 25. Oktober 2005, 10:04

    Hallo, Silke,
    ich hatte diese Anleitung vor einigen Monaten mal über meine Homepage verlinkt, weil ich keinen UPLOAD frei hatte. Jetzt habe ich sie hier eingestellt, damit sie leichter zu finden ist.
    Grüße von Ralf
  • Silke Haaf 24. Oktober 2005, 3:23

    Ralf, Du hattest ja schon vor Deinem Urlaub mal einen Hinweis auf das Erlernen des Parallelblickes mit, ich glaube, einer CD-Hülle als "Brille".
    Das hat bei mir auch ganz gut geklappt.

    Albrecht, Du bist auf dem Weg Bilder übereinander angeordnet ohne Hilfsmittel anzusehen???
    Ich glaube, an Dir hätten einige Wissenschaftler viel Freude!!!
    Ich bleibe da lieber beim Kreuzblick.
    Natürlich habe ich auch für jede andere Anordnung eine Sammlung von Hilfsmitteln...;-)
    Gruß von Silke
  • Ralf Fackiner 22. Oktober 2005, 9:36

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen UND fachlichen Hinweise!

    Ich hatte mal bei den erfahrenen Paralleblickern nachgefragt, in welcher Größe bzw. Abstand sie die Bilder betrachten (können).
    Danach schaffen sie es (2 Antworten) , abgekürzt gesagt, ein den 15"Monitor füllendes Stereo in 70cm Abstand zu betrachten. Das gelingt mir im Parallelblick nicht!
    Mir geht es, wie MIcha es beschreibt. D. h. ich muss mich recht weit entfernt setzten bzw. das Bild verkleinern, wenn ich kein Hilfsmittel verwende (Prismen). Für weitere Erfahrungsberichte wäre ich dankbar.

    @Albrecht: Das ist ja wirklich erstaunlich, was Du da einübst UND was Dir schon gelingt. Ich hatte mir vor einigen Wochen Prismenbrillen besorgt. Eine für die von Dir beschriebene Anordnung, die andere für Parallelmontage.

    Einen kurzen Bericht zu den Prismenbrillen werde ich zusammen stellen.
    Das funktioniert ganz ordentlich, für all die Fälle, in denen ich zwei Breitformatabzüge übereinander ins Album klebe / kleben muss.
    Darauf verzichte ich aber meist und verwende lieber ein kleineres Format nebeneinander für den Kreuzblick.

    Kurzes Fazit dieser Brillen: Sinnvolles Hilfsmittel, für alle, denen der Stereoblick sonst nicht gelingen will. Erhebliche Qualitätseinbußen durch Brechung (Farbränder) und verkleinertes Sichtfeld gegenüber dem Kreuzblick bzw. Parallelblick. PreisWERT (3 Euro) sind sie trotzdem und für jeden ein Belegexemplar zu empfehlen.

    Viele Grüße von Ralf



    .
  • Albrecht Klöckner 21. Oktober 2005, 18:00

    Hallo Ralf,
    da hast Du eine ganz vorzügliche, handfeste, praktisch anwendbare Anleitung zusammengestellt, die ich mir als "Favorit" zurechtlege, damit ich interessierten 3D-Anfängern Zugang zu diesen faszinierenden Seh-Erlebnissen vermitteln kann.
    Als langjähriger Brillenträger habe ich inzwischen herausgefunden und weitertrainiert, dass man nicht nur ein- und auswärts schielen kann, sondern - was Augenärzte strikt verwerfen - auch auf-abwärts. Durch Verkanten der Brille kann man das ganz systematisch einüben. Bis zum freien Betrachten von KMQ-Montagen habe ich es zwar noch nicht ganz geschafft, aber der Weg zeichnet sich ab.
    Bisher habe ich zum Thema "Betrachten von 3D-Bildpaaren ohne Hilfsmittel" noch nichts gefunden, wo AUGEN-DIFFERENZWINKEL als Parameter des (zumutbar erlernbaren) Raumsehens behandelt werden. Nach meinen Eigenbeobachtungen und -überlegungen müsste dieser Begriff sehr einfach und umfassend Klarheit in das ganze 3D-Sehen bringen. Wenn Dir da etwas bekannt ist, bitte ich um Hinweis.
    Der vor langer Zeit selbst entdeckte Kreuzblick ist nachwie vor auch mein Favorit, indem damit sämtliche Farben und riesige Formate ohne jedes Hilfsmittel jederzeit genossen werden können.
    Gruß
    Albrecht
  • Micha Luhn 21. Oktober 2005, 16:40

    Vielleicht noch den zusätzlichen Hinweis, dass für ein komfortables Betrachten die Einzelbilder nicht breiter als der Augenabstand sein sollten (divergentes Schielen ist unphysiologisch, auch wenn man es für kurze Zeit schafft).
    Bei mir persönlich ist es so, dass ich mit Brille kreuzblicke aber zum Parallelblicken die Brille absetze.
    (Obwohl ich leicht kurzsichtig bin)

    LG Micha