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# Sie verlässt #

# Sie verlässt #

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bomae99


Basic Mitglied, FERN DER STRASSE AM ELBEFLUSS

# Sie verlässt #

ihr Bett, die eisige Elbe, berührt ihr ehemaliges Zuhause.

Nun zeigt sie auf, wie ihr Urstrom einmal gewesen war.

Man ist bewegt, man spürt ihr Klagen und mit jedem Zentimeter anstieg ihr Wohlwollen, nicht eingeengt zu sein.

Man tritt zurück, man muss sie zur Zeit gewähren lassen, haben wir doch
von Generation zu Generation den Fluss begradigt, sie gewürgt, sie eingeengt.

Erfreuen wir uns an diesem Anblick in Demut und hoffen wir, sie verzeiht uns
ein wenig diesen Raubbau.

Kommentare 10

  • Baltic Waterworld 31. Januar 2013, 20:46

    Irgendwann siegt die Natur und holt sich alles zurück. Ob es uns Menschen dann noch gibt - wer Weiß - LG Matthias
  • Rumtreibär 18. Januar 2013, 7:11

    eine sehr brillante Aufnahme mit dokumentarischem Hintergrund. HG Dieter
  • Klopfgeist 17. Januar 2013, 9:17

    Frügen wir sie, sie zeigte sich unbekümmert. So unbekümmert, wie man sie zu zügeln probiert hat. Tja, es gibt eben immer zwei Seiten einer Anschauung. Eine vom Land und eine vom Wasser aus.Dem Falken ist es einerlei, denn er erhebt sich über beide Sichten und erkennt die Wellen von oben, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Auch die Biberfrau nimmts gelassen und schimmt eben ein Stück länger, statt zu laufen. Wenn die Schneemasse, die gerade im Osten Österreichs herunterdonnern schmelzen, wird es mein Bach auch unbekümmert nehmen und sich ohne Vorbehalte das für eine Weile zurück erobern, was es braucht, was sein ist.
    ******************bittenachIhnengnädigsteElbe******************
  • Andrea und Nils 16. Januar 2013, 21:39

    Ein beeindruckendes Foto, sehr bewegend Deine Beschreibung...kommt in unsere "Gallerie", Danke.
    GLG Andy und Nils

  • ingeborg m. 16. Januar 2013, 18:53

    Mutter Natur - sie ist so gut mütig, manchmal zu gutmütig. Schön, dass ist immer wie der neue Flussauen gibt und der Mensch doch mancherorts dazulernt, wenn auch nicht ganz freiwillig.
    ein schöner Bild einer versunkenen Straße.
    LG Ingeborg
  • Mary.D. 16. Januar 2013, 18:01

    Sehr ,sehr schön...dieser Anblick und was du dazu geschrieben hast :die Natur braucht ihre Freiheit!!!
    LG Mary
  • DeFoLa 16. Januar 2013, 15:42

    Viele Probleme sind hausgemacht, aus Unwissenheit und /oder Ignoranz.
    Wollen wir erneut hoffen dass es nicht so schlimm wird.
    Grüße, Ernst
  • FlugWerk 16. Januar 2013, 15:35

    Die Natur holt sich, was ihr gehört...manchmal früher, manchmal später...LG Tina
  • torsten.r 16. Januar 2013, 15:14

    Hallo Manfred,
    wahr gesprochen. Und wer nah am Wasser baut soll später nicht sagen, er sei nicht gewarnt gewesen. Die Natur gibt den Ton an und der Mensch singt besser mit, sonst wird er untergehen.

    HG
    Torsten
  • lillililli 16. Januar 2013, 13:05

    Das kommt dabei heraus,
    wenn man die Natur ändern will!!!
    Mal sehen, wie lange die Natur uns noch verzeiht???
    LG Karin

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