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Meeresfrüchtchen

Meeresfrüchtchen

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Heiner Düsterhaus


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Meeresfrüchtchen

Ein ganz starkes Meeresfrüchtchen ist der Fangschreckenkrebs (Odontodactylus scyllarus). Das etwa 20 Zentimeter große Gliedertier besitzt zwei Scheren, die einerseits zu Fangarmen umgebaut sind, andererseits als Boxhandschuhe fungieren. Der Fangschreckenkrebs lauert seiner Beute meistens im Schutz seiner selbst gegrabenen Höhle oder einer Felsspalte auf. Seine bevorzugte Nahrung sind Garnelen, Würmer, kleine Fische, Schnecken, Muscheln oder Krabben. Mit Hilfe seiner außergewöhnlichen Augen visiert der Krebs die Beute genau an, dann schlägt er blitzschnell zu und zertrümmert gegebenenfalls dessen Schale. Wenn der Krebs z.B.von einem ungleich größeren Tintenfisch angegriffen wird, schlägt er ihm solange aufs Auge, bis der Feind die Flucht ergreift. Dabei sind die Scheren so stark, dass sie auch den Finger eines Menschen brechen könnten. Aussehen und Jagdtechnik haben dem Krebs seinen Namen gegeben: Er ähnelt einer Fangschrecke oder auch Gottesanbeterin.

Miaruvani Thila 18m Tiefe 08.12. 2005 Oly C8080WZ

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20. Februar 2006 300 Pro / 100 Contra

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