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Veronika Pinke


World Mitglied, Brilon

geisterbaum....

Im Nebel dösend welkes Laub,
halb grün, halb braun, verblichen.
Auf nassen Schichten lautlos, taub
ist mir die Welt entwichen.

Kaum seufzt ein Ton im klammen Baum.
Grau schwinden die Konturen.
Die Welt hält ihren Atem an.
November stoppt die Uhren.

Ich gehe still und schaue blind,
erkenn die weißen Schatten.
Mit Augen, wie wir sie als Kind,
weit vor gerichtet hatten.

Ich sehe Leben leise ruhn,
auf stillem Laub vergehend.
Setz meinen Fuß behutsam nun.
Mein Glück - wie Laub verwehend

Rosemarie Schmitt

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