Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Analog vs. Digital

Analog vs. Digital

848 25

Agnes Sos


Free Mitglied, Köln

Analog vs. Digital

...das ist hier die Frage.
Eine kleine Zwischenbilanz:

Ich für meinen teil gehe gern ein paar Extra-Meilen um an ein gutes Bild zu kommen, und bisher leistete mir die F100 treue Dienste. Aber mittlerweile, so wähne ich, bräuchte frau 7-Meilen-Stiefel und die Ergebnisse lohnen trotzdem kaum die Mühe!

Ein kleines Bsp gefällig, nu bitte:
Folgendes stellt Euch vor: frau schleppt 10kg Analog-Zeug mit wie n Camel, Stativ inclusive, (aldiweil Makro-lastig), dann geht’s los mit Frimmelei, Präzisionsarbeit auf der Suche nach der (mikrofeinen) Schärfentiefe - Zeit und Nerven!- und ganz abgesehen von der Tatsache dass nach dieser Weile alle potentiellen Makroopfer sich unversehens flügge gemacht haben (Schmetterlinge an erster Stelle !!!).
Nun abgesehen davon also, kommt da n Digi-Knipsograf pfeifend ums Eck und –zack-die (Mini)-Cam aus dem Ärmel gezaubert schießt in Nullkommanix seine Null-Und-Eins-Datei-
Und was ist..?

- Das Ergebnis ist oft das Gleiche wie das Meine. (Wenn nicht besser- stöhn!)
(Und von Filmentwicklung und Vor-Ort-Checken habe ich noch gar nich gesprochen.)
Und dat DARF wohl nicht wahr sein, oder!!!
Darf nich.

Jedenfalls nicht wenn man/ frau der Logik mächtig ist…

Ich sags ungern, aber analog erscheint mir nicht mehr zeitgemäß…
….und nur der -Nostalgie willen…. neee.
Ich habe erstmal fääärtich!!!
Soll da nun nur ne anständige Nikon Digi rauskommen, die hole ich mir sofort!
SO!
*deprimiertbin*

Kommentare 25

  • D.a.n.i.e.l.F.r.o.s.t 27. April 2005, 23:07

    Erst einmal - eine schöne Detailaufnahme! Gefällt mir.

    Zu der kleinen Geschichte ;-))
    ...ich hab in letzter Zeit die gleichen Überlegungen angestellt. Wenn die Digiknipsen nicht so teuer wären und nachfolgend sooo schnell an Wert verlieren würden, hätte ich vielleicht auch schon eine - die größten Probleme hab ich beim Scannen meiner Dias. Auf den Leuchtpult oder im Diaprojektor sind sie wiederum nicht zu schlagen.

    Ich hab ne schöne Seite mit vergleiche zwischen Analog und Digi gefunden - fand ich sehr interessant, aber ich warte noch etwas mit dem Umstieg...
    ...bis die Entwicklungssprünge der Digis nicht mehr ganz so groß sind (Megapixel, Qualität usw.).

    http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam2.html

    P.S.: Wenn Frau ständig 10kg schleppt, schafft sie sicher auch noch das kleine Objektiv auf die o.g. Seite (erstes Bild unter der Tabelle) - oder!?
    ...dann muß Frau auch nicht so nah ran, an das Objekt der Begierde! ;-))


    Viele Grüße,
    Daniel
  • Notker C. 2. April 2005, 0:22

    Diese Diskussion hier finde ich extrem witzig!

    Wenn es im Bild rauscht, ist schnell die digitale Kompaktkamera als Sünder entlarvt und alle sind sich einig. Ebenso wenn man erkennt, dass keine kreative Unschärfe eingesetzt werden kann.

    Aber auf die logische Schlußfolgerung, dass eine kompakte Digiknipse aufgrund ihres kleinen Sensors und des dementsprechend ausgeglichenen Abbildungsverhältnisses im Makrobereich eine unübertroffene Auflösung und Schärfentiefe entwickelt (wo ja bekannterweise jeder Bruchteil eines Millimeters zählt), an die keine DSLR und auch keine analoge Kamera auch nur annähernd (!) heran kommt, da müssen die Leute förmlich mit der Nase drauf gestoßen werden.

    Aber so sind sie nun mal die Menschen. Sie erkennen immer nur die negativen Dinge an ihrem eigenen Handwerkszeug.

    Gruß, Notker
  • Agnes Sos 1. April 2005, 12:55

    Cool! :::))))
    Danke für das differenzierte Feedback!
    Freut mich der Diskussion wegen: )

    Nun muß ich jezz nicht zu jedem genanntem Gesichtspunkt noch meinen Senf dazugeben, vieles wurde schon gesagt- in diesem Sinn danke schön an alle! : )

    Digital ist nun mal kein Garant für nix, und die Schlepperei – da habt ihr Recht- bleibt bei vergleichbarer ambitionierter Ausrüstung die Gleiche : )

    Ich bin persönlich fest der Meinung dass ein guter Fotograf mit jeder Ausrüstung zu guten Ergebnissen kommen kann, analog oder digital und es liegt wohl wirklich allein am Anspruch& Selbstdisziplin eines jeden einzelnen und der Latte die man sich selber vorsetzt.

    Der Massenanlauf aufs neue Medium ist eh sehr merkwürdig- in dem Glauben, die schöne Digitaltechnik würde jedem Knipsografen zu gelungenen Bildern verhelfen. Das Auseinandersetzen mit dem Bild und der Technik kann mir kein Hersteller abnehmen und keiner ist imstande für mich licht-zu-zaubern : )

    Den Amateur verleitets zunächst zur Massenknipserei („irgendwas Gutes wird schon dabei sein“), wie Harald sagt- „Zufallsgenerator“-Denke und somit zu einem eher noch oberflächlicherem Umgang mit dem Bild aber das wird wiederum einem ambitioniertem Fotograf nicht passieren- so gesehen überwiegen beim Digitalen die Vorteile, solang es um normale fotoabzüge ohne Großformatdruck geht.

    Wie von Andre richtig angemerkt ist es aber wiederum – der gute Wille vorausgesetzt- leichter (aus seinen Fehlern) zu lernen. Die EXIF-Daten sind schon da, brauchen nur analysiert zu werden.

    Die Analoge Exif-Daten-Notiererei dagegen macht wirklich Mühe …
    Wie ihr wisst, verzettel ich mich persönlich sehr oft ...
    Vielleicht ist abba für mich - analog- bald Abhilfe in Sicht-….: )

    Generell finde ich’s schön, wenn sich trotz allem so viele mit der analogen Fotografie beschäftigen, Dunkelkammer ist eine Spielwiese für sich und – die ganze digitaltechnik beruht ja auf nix anderem als auf in analog bewährten Prinzipien.

    Danke Euch noch mal! : )- die Vielfalt der Sichtweisen hilft einem es ein wenig unverbissener zu betrachten : )
  • Harald Freis 31. März 2005, 23:41

    Mag sein.
    Aber wenn ich so manche Kommentare bei User-Treffen höre, dann zweifle ich hin und wieder doch daran.
  • Christoph Rieger2 31. März 2005, 23:39

    @ Harald: Ich denke das werden die meisten tun oder?
    Ganz klein machen, für große Bilder!
    Ganz klein machen, für große Bilder!
    Christoph Rieger2

    Christoph
  • Harald Freis 31. März 2005, 23:10

    Es geht nix über ein Dia, schön gross und in brillanter Qualität auf ner Leinwand.
    Aber man kann die Dias auch hier ansprechend präsentieren:


    Und noch etwas : Ich fotografiere in erster Linie für mich.
    Und nicht für die FC.
  • Christoph Rieger2 31. März 2005, 23:00

    @Andre wenn sie es zur P einstellung schaffen haben die meisten aber immerhin schon etwas gelehrnt. Ich hab Jahre lang versucht meiner Freundin beizubringen mal ein wennig rum zu probilern. Und ich mag Dias aber trotzdem mehr als eine Rechnerpräsentation, weil ne richtige handgemachte Diaschow kann kein Rechner aufwiegen.
  • Joerg W 31. März 2005, 22:44

    Hey hey - nicht schlecht.
  • Harald Freis 31. März 2005, 22:19

    @Andre : Ist doch völlig klar : " P " steht für PROFI !!
    :-)

    Aber du hast natürlich Recht. Ich hab schon mit der Braun-Kompaktkamera meines Sohnes Bilder gemacht, die hätte ich mit ner SLR auch nicht besser hingekriegt.
    (Ich jedenfalls nicht)
    :-)
  • Andre G... 31. März 2005, 22:07

    @Christoph: Die Sache mit der besseren Qualität der Analogen mag sein, aber wenn ich Dias habe, die offensichtlich Streifen im Bild haben - sei es vom Transport des Filmes in der Kamera oder vom Entwickeln - und ich für ordentliche Abzüge auf Scanner/EBV zurückgreifen muß, dann ist mir das digitale Fotografieren am Ende doch lieber. Vom nervigen Stempeln eventueller Staubkörner mal ganz zu schweigen.

    @Harald: Oh weia! Schon am Überlegen ob Digital oder Analog und Du wirfst nun auch noch Mittelformat ins Rennen... ;-)
    Zu Deiner These bzgl. des Rumprobierens: Viel öfter hab ich den Verdacht, daß viele Menschen teuere Kameras/Objektive als Garant für gute Fotos sehen, tausende Euros investieren und dann mit "P"-Einstellung alles fotografieren was ihnen vor die Linse kommt - nicht ohne unter dem Bild den teueren DSLR-Body zu erwähnen. Ist doch völlig wurscht womit fotografiert wird. Hauptsache das Ergebnis gefällt.

    Gruß, Andre
  • Harald Freis 31. März 2005, 21:50

    @Christoph : Ich werde z.B. am Sonntag bei uns in der Kirche die Bilder für die Hl. Kommunion machen. da kommen dann so 150 - 200 Bilder zusammen. Dafür nehm ich dann natürlich digital.
    Aber wenn ich mal auf tour gehe, wo ich weiss, dass es eh nur wenige bilder werden und ich die Bilder dann als Poster haben will, dann nehm ich anaolg und dann auch noch MF.
  • Christoph Rieger2 31. März 2005, 21:41

    Es kommt sicher auch auf den Zweck an. Wenn man die Bilder wegen der FC macht dann bietet sich das Fastfood sicherlich an, Aber für mein Album und meine Wand ist mir das Analog entstandene Bild lieber. Wobei das natürlich viel Arbeit macht, wenn man das Bild dann doch mal einscannt zum Hochladen, die dran nicht immer belohnt wird. Da ist die Digitaltechnick im Vorteil.
    Ich hab mal hier in der FC den Kommentar gelesen: „Wenn es schnell gehen soll Digital wenn es Qualität sein soll Analog.

    @ Andre und Harald das mit dem Büchlein mach ich auch manchmal hab es jedenfalls immer mit, aber mit der Zeit kommt die Erfahrung und das Gefühl für die Kamera.

    @ Agnes: wie wärs mit der D2X ;-), und für die F100 findet sich bestimmt auch jemand. Notfalls würde ich mich auch zur Verfügung stellen. ;-)))))

    Christoph
  • Harald Freis 31. März 2005, 21:35

    @Andre : Ist doch schon ganz in Ordnung, was du so fabrizierst.
    :-)
    Aber um mal Karl zu widersprechen: Mittelformat ist einfach geil.
    :-)
    Hab mir gerade ne Kiev 88 zugelegt. Diesen Detailreichtum, das schafft keine Digi-SLR. (Auch keine Analoge)
    Und wenn ich die Negative einscanne hab ich rd. 5500 X 5500 Pixel mit rd 135 Mb. VBringt auch keine D-SLR.
    Aber für diese Sachen hab ich noch ne richtige Dunkelkammer...
    (jetzt wirds erst richtig nostalgisch)
    :-)))
  • n o r B Ä R t 31. März 2005, 20:54

    Tolles Detail !
    Norbert
  • Andre G... 31. März 2005, 20:53

    @Harald: 1984 ... *g* ... da hab ich ja noch ein paar Jahre Zeit um Erfahrungen zu sammeln. So lange hab ich noch keine SLR. Hatte meine "erst" 2000 gekauft. Vieleicht besteht doch noch Hoffnung was meine Fotos anbelangt.
    ;-)
    Gruß, Andre