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Was ist neu?

Jürgen M. Steinmetz


Basic Mitglied, Erfurt

Vergolden

Der Restaurator schneidet die Goldblättchen in die erforderlichen Maße und legt sie mit einem (an der Wange gefetteten) Dachshaarpinsel auf die zu bearbeitenten Stellen des Trägermaterials, das Tage vorher mit Anlegeöl vorbereitet worden war.
Das sogenannte Anlegeöl besteht aus Leinöl, Bleiglätte und Terpentinöl und bestimmt durch seine gewählte Farbe auch den späteren Farbton der Vergoldung.
Zum Gold selbst: 2 bis 5 mm dicke Goldbarren werden zu einem Goldband (1/33 mm) gewalzt und geschnitten. 400 bis 500 dieser Abschnitte werden von einem Goldschläger mit einem Federhammer auf 1/1000 mm geschlagen. Dann werden sie in mühsamer Handarbeit in einer besonderen Form weiter auf neun- bis zehntausendstel mm geschlagen und meistens als Goldblätter von 80x80 mm Seiterlänge gehandelt.

Kommentare 2

  • Elke Cent 29. April 2014, 17:20

    das sieht nach einem Handwerk mit viel Können und Fingerspitzengefühl aus ... der Herr ist richtig vertieft in sein Tun und scheint den Fotografen gar nicht wahr zu nehmen ...
    lg Elke
  • Wolfgang Kohl 28. April 2014, 22:09

    Interessante Details durch eine gute Dokumentation ergänzt !
    vgw.