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Peter Freytag


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Tasier

Der Philippinen-Koboldmaki (Tarsius syrichta) gehört zu den kleineren Primatenarten. Er erreicht gerade einmal kräftige Doppelfaustgröße und ein Gewicht um 150 g. Sie sind nachtaktiv - insbesondere in der Dämmerungszeit - und mit unbeweglichen, großen Augen ausgestattet, die fast ¼ ihres Gesichts ausmachen. Dafür können sie ihren Kopf in beide Richtungen um 180° drehen. Da der Geruchssinn nicht besonders ausgeprägt ist, nutzen sie zusätzlich ihre unabhängig voneinander ausrichtbaren Ohren zur Ortung von Insekten. Sie bewegen sich froschartig von Ast zu Ast (bis zu 3 m Entfernung) springend und können in einer Nacht bis zur 1,5 km zurücklegen. Tagsüber schlafen sie versteckt im Schatten an Baumstämmen und in Astgabelungen. Jegliche Störung, wie z. B. das Aufnehmen für in- und ausländische Touristen zum Fotografieren, stellt für die Tiere Stress dar, zumal sie in ihrer notwendigen Ruhephase gestört werden. In Gefangenschaft verkümmern sie daher und sterben nach wenigen Monaten.

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