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Legierungsbunker, Hattingen, Henrichshütte

Legierungsbunker, Hattingen, Henrichshütte

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Veit Huber


Basic Mitglied, Hamm

Legierungsbunker, Hattingen, Henrichshütte

Rückseite der Sekundärmetallurgie (?), hinter den Legierungselementebunker ist die Stelle, an der der frisch geblasene Stahl auflegiert wird, das liegt in etwa zwischen Konverter und Elektroofen, die der Legierungsstelle wiederum gegenüber liegen... Meine Vermutung: erst Konverter, dann Legieren, dann E-Ofen zum Entgasen usw..., dann rüber in diesen Hallenteil , Nachwärmen und nochmal Abstimmen, dafür die kleinen Lanzen hier und dann rauf auf die Gießbühne?!?

Leider hab ich noch kein Werkzeug um es der Tonnenverzerrung zu besorgen...

Kommentare 13

  • Ingo J. 1. Juli 2005, 18:19

    ich weiß zwar nicht was das alles so ist, sieht aber mächtig beeindruckend aus, gelungene aufnahme
    gruß ingo
  • Veit Huber 16. Januar 2004, 15:32

    So, nun mal die Lanzen aus Hattingen.

    Harald, das wär was für Deine Langlanglagzeitbelichtungen mit Wandersmannblitz...

    Grüße
    Veit
  • westfalenhuette punkt de 16. Januar 2004, 12:59

    @Markus: Die Lanzen sehen so aus:
  • westfalenhuette punkt de 16. Januar 2004, 10:42

    @Veit: Ja, das dachte ich bisher auch. Aber Vergleichsfotos anderer Vakuumanlagen haben mich dann eines besseren belehrt. Muss nur noch rausfinden, wie sowas genau funktioniert - ein Vakuum wird zumindest nicht im freien Pfannenvokumen aufgebaut.
  • Veit Huber 16. Januar 2004, 9:54

    Gute Erklärung Haiko, aber die Euter - geiler Begriff übrigens - halte ich nicht für die Vakuumgeschichte. Dort wurde sicher nur was in die Pfanne gekippt, was sich weithin als Legierungselemente bezeichnet. Für Vakuum ist mir da zu wenig mit Dichtungen und so dran, Du erinnerst Dich an unsere optische Untersuchung der Euter...
    @ Markus: die Lanzen des Konverters sind deutlich größer und hängen eben auch auf der gegenüberliegenden Hallenseite der Rückseite dieser Ansicht und sind nur durch kleine Bereiche einsehbar. Hab nen Foto von der Aufhängung und den Lanzenoberteilen (die paßten nicht ganz drauf...), muß ich aber erst noch aufbereiten...

    Wir brauchen einen Plan der Stahlwerkshalle!!! Kann da jemand helfen??

    Grüße
    Veit
  • westfalenhuette punkt de 16. Januar 2004, 0:59

    Das kann nur die Roheisenentschwefelung gewesen sein: Anlieferung vom Hochofen, ggf. Umfüllen in Pfannen, Entschwefelung, rangieren, ab in den Konverter, rangieren, Vakuumanlage, rangieren, Pfannenofen, rangieren, Strangguss. Erläuterung zum Entschwefeln in den Kommentaren zu Björns Bild, siehe oben.

    Hattingen kann als sehr kleines Werk etwas verwirrend sein: die Entschwefelung befindet sich auf dieser Seite des auf dem Foto gezeigten Anlagenteils; die Vakuum-Anlage zur Feinlegierung und Entgasung, zu der dann auch die Taschen mit den Legierungselementen gehören, genau auf der gegenüberliegenden Seite, also sogesehen nur ein paar Meter hinter bzw. neben der Entschwefelung - zu tun haben die Sachen miteinander aber noch lange nix, nur weil sie räumlich eng beieinander stehen. Die Vakuum-Anlage ist an den typischen Eutern zu erkennen und zb hier abgebildet:
    Der letzte macht das Licht aus!
    Der letzte macht das Licht aus!
    Bastian Kloehn

    (Doppeleuter im rechten unteren Bildteil. Das ist also die Rückseite dessen, was auf diesem Foto hier zu sehen ist)

    Die Pfannenöfen schließen stehen etwas abseits in der Ecke rechts vom Fotostandpunkt dieses Foto aus. Dort ist CB für dieses Foto hochgeklettert ;-)
    Der Kran
    Der Kran
    Christian Brünig


    @Markus: Die LD-Lanzen (Blaslanze, Vorwärmlanze, Temperaturmesslanze) hängen allesamt direkt am Konverter und sind ein paar Nummern größer :-)
  • indugrafie (punkt) de 15. Januar 2004, 23:46

    Habe hier mal ein Foto von der Lanze selbst hochgeladen:
    Hasta
    Hasta
    indugrafie (punkt) de

    Gruß Björn
  • Andreas Grav 15. Januar 2004, 22:14

    Bei den Lanzen hatte ich auch eher das Gefühl, das die dort nur "repariert" werden. Die Ecke hatte irgendwie so einen Werkstattcharakter.

    Andreas.
  • indugrafie (punkt) de 15. Januar 2004, 21:36

    Zum Lanzenabstellgerüst: Ich habe da auch schon rumgerütselt, was dort durchgeführt wurde. Es befindet sich links des Abstellgerüsts noch die Langenanlage, im Foto verdeckt durch den Doppel-T-Träger.
    Zum Foto: Wurde ja soweit alles gesagt, besonders gut gefallen mir hier die Farben.

    Gruß Björn
  • Markus Grünthaler 15. Januar 2004, 20:55

    @Veit: Im Konverter wurde bei uns schon grundlegiert und die Qualtät eingestellt, danach gings rüber in die VD-Anlage zum Feinlegieren und Entgasen, anschließend Pfannenofen auf Gießtemparatur von ca. 1650 Grad bringen, dann ab auf die Gießbühne. Auf der Gießbühne dann Beruhigungs-u. Nachlegieren bis auf die Toleranzwerte.
    Mit den kleinen Lanzen will ich Dir nicht so ganz recht geben, wieso Legieren über Lanzen? Ist etwas schwierig da Aluminiumbarren durchzubringen oder Chrompellets!
    Für mich sieht das eher wie ein Abstellkarusell für die LD-Lanzenvorderteile aus, die hier zum Auswechseln bereitgehalten wurden.
    Ich will aber hier nicht unbedingt jetzt recht haben, könnte aber so sein! Deutet jedenfalls alles darauf hin!
  • Andreas Grav 15. Januar 2004, 18:12

    Scheint so, als hätte meine Kamera doch nicht sooo verkehrte Farben geliefert. Hier ist der Verlauf auch schön zu sehen. Gefällt mir weil schön viel zu entecken ist.

    Andreas.
  • Veit Huber 15. Januar 2004, 17:01

    Na schau mal, so gehts besser. Wer nach Panatools sucht wird auch nicht wirklich fündig... Aber jetzt kann es ja losgehen! Habt herzlichen Dank!

    Ein bissel Technik noch zu der Anlage hatten wir letztens schon begonnen:
    Technikgewusel
    Technikgewusel
    Andreas Grav


    Und bitte alle nicht vergessen:


    Grüße
    Veit
  • Harald Finster 15. Januar 2004, 15:18

    Sieht gut aus.
    Die Tonnenverzerrung (die hier wirklich etwas stört) bekommst Du mit PanoTools weg.
    Gruß Harald