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Wolfgang Vogelsang


Pro Mitglied, Pößneck

Kaiserdom St.Bartholomäus in Frankfurt am Main

Bauliche Entwicklung der Kirche. Die Farben (auch im Grundriss oben) stehen für die kunstgeschichtliche Epoche (siehe Bildbeschreibungsseite).
Der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main ist der größte Sakralbau der Stadt und eine ehemalige Stiftskirche.

Als einstige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte und galt vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol nationaler Einheit.
Der heutige Bau ist der dritte Kirchenbau an gleicher Stelle.
Seit dem späten 19. Jahrhundert ergrabene Vorgängerbauten lassen sich bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgen.
Die Vorgeschichte ist durch die Rolle als sakrales Pendant der Königspfalz Frankfurt eng mit der allgemeinen Geschichte Frankfurts und der Frankfurter Altstadt verbunden.

Die jetzige Kirche entstand im Wesentlichen zwischen 1250 und 1514, als der fast vollendete Westturm aus Geldmangel mit einer Notkuppel geschlossen werden musste, die als in Mitteleuropa einzigartige Lösung das Stadtbild über Jahrhunderte prägen sollte.
Erst das 19. Jahrhundert vollendete den – architektonisch immer noch einzigartigen – Turm nach den erhaltenen Plänen des Mittelalters.
Typologisch handelt es sich um eine dreischiffige Hallenkirche mit gestrecktem 5/8-Chorschluss und angesetztem Westturm auf quadratischem Grundriss. Durch das aus städtebaugeschichtlichen Gründen sehr kurze (nur drei Joche) Langhaus und das sehr lange Querhaus weist der Dom die Grundform eines Zentralbaus auf.

Der Frankfurter Dom war niemals Kathedralkirche eines Bischofs und gehört auch baulich nicht zu den größten Sakralbauten in Mitteleuropa. Seine große Bedeutung als nationales Symbol beruht vielmehr auf seiner politisch-geschichtlichen Rolle im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Der Dom gilt jedoch auch als baulich interessant, weniger wegen seiner Größe oder seiner kunstgeschichtlichen Rolle als vielmehr wegen seiner langen und verwickelten Baugeschichte und einiger ungewöhnlicher architektonischer Lösungen.
Die Architekten der meisten Bauteile sind unbekannt, die wichtigsten namentlich bekannten Baumeister sind Madern Gerthener, der Erbauer des Westturms, und Franz Josef Denzinger, der Leiter des Wiederaufbaus nach dem Dombrand 1867.

Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist die größte Kirche des römisch-katholischen Bistums Limburg. Im Zuge der Neuordnung der katholischen Pfarreien der Innenstadt wurden zum 1. Januar 2014 die Pfarreien Allerheiligen, St. Bernhard, Deutschorden, Liebfrauen sowie St. Ignatius und St. Antonius mit der Pfarrei Dom/St. Leonhard zu der Pfarrei neuen Typs mit dem Namen Dompfarrei St. Bartholomäus zusammengelegt.
Die bisherigen Gemeinden bleiben als Kirchorte bestehen und sollen für ein aktives und interessantes Gemeindeleben sorgen.
Quelle:Wikipedia

Kommentare 3

  • Monika Tugcu 21. September 2014, 15:02

    In Kirchen und anderen sakralen Bauten zu fotografieren ist oft sehr schwierig, bei diesem Foto ist Dir die Ausleuchtung gut gelungen, es gefällt mir.
    Danke auch für die Info.
    VG Monika
  • Wolfgang Vogelsang 10. September 2014, 19:27

    Ich war vom Dom richtig begeistert, wobei ich noch andere schöne Kirchen gesehen habe.
    Da hätten wir einen Kaffee zusammen trinken können.
    Vielleicht später mal.
    LG Wolfgang
  • smokeonthewater 10. September 2014, 19:23

    Da warst Du ja ganz in meiner Nähe. Für mich eine der schönsten Kirchen Deutschlands, außen wie innen. Der rote Bundsandstein ist optischer Segen und bautechnischer Fluch zugleich.
    VG Dieter

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