Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Glotz 3 - Peter Paul Rubens ändert drastisch sein Schönheitsideal

Glotz 3 - Peter Paul Rubens ändert drastisch sein Schönheitsideal

Herbert Schueppel


Basic Mitglied, Wien

Glotz 3 - Peter Paul Rubens ändert drastisch sein Schönheitsideal

Das Bild zeigt den Ausschnitt eines Selbstportraits von Peter Paul Rubens (Plakat zur derzeigigen Ausstellung in der Wiener Albertina), und in der Glasvitrine spiegeln sich die schlanken Schaufensterpuppen eines Wolford-Geschäftes.

Obwohl ich Glotz 2 für das bessere Bild halte (derselbe Standort, anderes Plakat), fand ich den Gegensatz Rubens und schlanke Frauen interessant

Siehe auch sowie den Link zur Ausstellung
http://www.albertina.at/cms/front_content.php?idcatart=100

Kommentare 17

  • Ulli Pohl 21. Oktober 2004, 23:13

    @werner:
    danke :-)

    lg uli
  • Werner Braun 21. Oktober 2004, 22:18

    Verstanden und akzeptiert.
    lg Werner
  • Ulli Pohl 21. Oktober 2004, 0:49

    @werner:
    diese "zeichentitel" benutze ich auch hin und wieder, jedoch nur dann, sozusagen als notlösung, wenn mir absolut kein titel einfallen will.
    Dass Interpretation nur sache des betrachters ist, sehe ich nicht ganz so.
    schliesslich ist doch häufig vom fotografen eine bestimmte art der interpretation geradezu erwünscht, und das lässt sich mit einem entsprechenden titel noch wirkungsvoll unterstützen.
    ich bin mir nicht sicher, ob eine generelle "nichtbetitelung" die lösung wäre, denn eine u.U. völlig andere interpretation eines bildes durch den betrachter als die gewollte, kann auch nicht immer erstrebenswert sein.

    lg uli

  • Werner Braun 18. Oktober 2004, 3:01

    @Uli: Ich habe diese Diskussion schon ausführlich mit Herbert geführt. Meiner Meinung nach gibt es schon Titel, die dem Betrachter viel Freiraum lassen. Du hast sicher auch schon Bilder gesehen, die mit "OT" oder "~~~//~~~" betitelt sind, wobei die Zeichenfolge nur das Bildgefüge annähernd nachzeichnet. Das wäre nur eine Möglichkeit von mehreren, einen Titel zu vergeben, der alle Zugänge zu dem Bild offen lässt. Aber Herberts Titel ist das genaue Gegenteil: Er interpretiert bereits das Bild (zusammen mit dem Bildkommentar). Wie soll sich da der Betrachter von der vorgegebenen Sichtweise lösen? Und es ist in Wahrheit so: Der Titel drängt nicht immer in eine bestimmte Richtung, hier aber schon. Ein Titel, wie "Augen" etwa wäre meiner Meinung nach ebenso möglich (obwohl es bestimmt nicht der beste ist) und gäbe dem Betrachter die Möglichkeit, seinen eigenen Zugang zum Bild zu finden. Denn Interpretation ist ja nicht die Sache des Fotografen, sondern die des Betrachters.
    Aber nachdem Herbert es genauso will, wie er es gemacht hat, soll es mir auch Recht sein.
    lg Werner
  • Ulli Pohl 18. Oktober 2004, 2:16

    @werner:
    da gebe ich dir recht, ein titel drängt immer in eine bestimmte richtung, die die sichtweise beeinflusst.
    meistens ist es ja vom autor auch so gewollt.
    so gesehen, müssten am besten alle bilder ohne titel gepostet werden, damit der fantasie eines jeden keine grenzen mehr gesetzt werden.
    wäre sicher interessant, und bestimmt auch oft anlass zu kontroversen diskussionen.
    andererseits wirken hier titel auch als "anklickreflex-auslöser", was wiederum vom fotografen meistens nicht ganz unbeabsichtigt ist ;-)
    ich denke, von diesem verhalten kann sich hier fast niemand freisprechen, wobei der titel nichts über die qualität eines fotos aussagt, aber ein treffender titel kann u.U. die bildaussage sehr unterstützen.

    lg uli
  • Herbert Schueppel 17. Oktober 2004, 21:00

    @Uli und Werner: Die von Uli kritisierte schlechte Erkennbarkeit war mit ein Grund, diesen Titel zu wählen, alles andere, das nicht in Zusammenhang mit Rubens steht, ist bereits in "Glotz 2" vorhanden.
    lg Herbert
  • Werner Braun 17. Oktober 2004, 20:55

    @Uli: Ich sehe sie a u c h so - weil einen der Titel genau in diese Richtung führt. Aber meinst Du, dass es ein gutes Bild ausmacht, wenn es nur eine mögliche Sicht gibt? Würdest Du Dich nicht vom Titel und vom Bildkommentar beeinflussen lassen, dann hättest auch Du möglicherweise einen anderen Zugang zu dem Bild gefunden. Aber diese Chance hat Herbert eben dadurch, dass er durch Titel und Kommentar eine Interpretation bereits vorgibt, gegen 0 getrieben.
    lg Werner
  • Ulli Pohl 17. Oktober 2004, 20:44

    im gegensatz zu werner sehe ich diese art der spiegelung in verbindung mit dem titel schon so,wie du es gemeint hast.
    meine einzige kritik ist die, dass die gespiegelten puppen nur einen hauch besser erkennbar sein sollten.
    insgesamt ein sehr starkes bild, wobei ich mich nicht entscheiden kann , welches von den beiden mir besser gefällt.


    lg uli

  • Rudolf Kasper 17. Oktober 2004, 11:14

    Mir gefaellt das bis jetzt am Besten.
    lg Rudi
  • Werner Braun 16. Oktober 2004, 20:24

    Für mich ist dieses Bild das beste der Serie (deren Titel ich allerdings schrecklich finde). Es ist in mancher Hinsicht "schwarz" (wienerisch also), nicht zuletzt durch den Voyeurismus, der latent das Bild durchzieht. Aber das wirklich Hintergündige wird hier nicht durch reale Bildelemente vermittelt, sondern durch Gegensatzpaare wie scharf/unscharf, hell/dunkel, durch den dunkel-warmen Farbcharakter und noch durch Einiges, das ich bloß intuitiv erfassen kann, das sich daher jedem Beschreibungsversuch widersetzt. Mich erinnert die Stimmung, die das Bild ausstrahlt an den "Dritten Mann" oder an manche frühe Kupferstiche von Ernst Fuchs, wobei ein Vergleich über reale Bildelemente scheitern muss. Es stimmt hier alles! Der einzige Fauxpas ist, dass Du k e i n Wiener bist.
    Den Titel halte ich trotzdem für misslungen. Meiner Meinung nach lenkt er vom Bild ab und verhindert geradezu eine Betrachtung in der Art, wie ich sie gerade beschrieben habe. Die wirkliche Bildaussage hat weder etwas mit Rubens, noch mit seinem Schönheitsideal zu tun. Aber nachdem dieses schon angesprochen ist, sollte dem Betrachter doch auch das Schönheitsideal (vor der Änderung) sichtbar gemacht werden, hier etwa:
    http://graphik.schule.at/files/bilder/gross/weiss144.jpg

    lg Werner
  • rwesiak 16. Oktober 2004, 16:38

    eine tolle serie, herbert du hast fantasie! ich kann gat nicht sagen welches mir besser gefällt. farblich auch wunderschön lg rosi
  • Jochen Schmidt-Oehm 16. Oktober 2004, 15:21

    Schöne Aufnahme. Gefällt mir gut.
    schmoehm
  • T. Browne 16. Oktober 2004, 13:43

    Sehr schön gemacht; auch die semantische Verbindung sehr schön!
    lg
    lukas
  • Caroline B. 16. Oktober 2004, 13:40

    ...super gut :-9
    lgc
  • Wolfgang Weninger 16. Oktober 2004, 13:36

    schon die Idee zu diesem Foto finde ich genial, die Umsetzung spielt alle Stückeln :-)
    lg Wolfgang