Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Duisburg-Bruckhausen, Edithstraße, 02.07.2013

Duisburg-Bruckhausen, Edithstraße, 02.07.2013

1.902 26

Reinhard Gebauer


Free Mitglied, Oberhausen

Kommentare 26

  • Reinhard Gebauer 8. Juli 2013, 16:26

    Duisburg-Bruckhausen, Edithstraße, Ecke Bayreuther Straße, 2011
    Duisburg-Bruckhausen
    Duisburg-Bruckhausen
    RL AUS OB
  • Reinhard Gebauer 7. Juli 2013, 12:26

    @ ShoresOfArkerport: Das ist gelungene Ironie !
    Dein Text gefällt mir !
  • Suicidal Survivalist 7. Juli 2013, 9:54

    Natürlich ist es demokratisch. War die Deutsche Demokratische Republik auch. Wo Demokratie drauf steht ist auch Demokratie drin! Frag' Obama! Die Duisburger Politiker sind auch von vornherein mit "Wir machen euch platt!" als Motto in den Wahlkampf gegangen.

    Und Korruption, wie kommst du darauf? Wenn Thyssen der Stadt ein paar Millionen überweist (für erstere Peanuts, für letztere viel Geld) und die Stadt beschließt kurz später den Abriss.. wo soll da Raum für die Korruption sein?

    Uff... *Ironiemodus aus*
  • SYLKON 7. Juli 2013, 9:31

    Tolle Fotomotiv.Sehr gelungene Präsentation.
    LG Sylkon
  • Reinhard Gebauer 7. Juli 2013, 3:06

    @ Elke: Ja, das ist die Konfliktlage: Tragödie und Chance zugleich.

    Viele Bruckhausener werden natürlich fragen: Chance für wen oder was ? Sie sehen ihren Ortsteil untergehen und befürchten, wenn erst einmal die eine Hälfte abgerissen ist, wird der Rest der Halbinsel im riesigen Werksgelände der Thyssen-Krupp-Steel AG auch bald zur Disposition stehen.

    Die Stadt Duisburg läßt hier 120 Wohnhäuser, zum Teil aus der Gründerzeit, abreißen und verspricht, an deren Stelle einen Grüngürtel (Park) zu schaffen. Diese "Sanierung" wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. Als Gründe für den Abriß wurden genannt: Industrienahtlage, Feinstaubbelastung, Investitionsrückgang, Leerstände...

    Die politisch Verantwortlichen sind hier starker Kritik ausgesetzt:
    Die Gründe des Abrisses seien hausgemacht und willkürlich,
    der Abriß sei unmenschlich und mit Gewalt (Enteignungsandrohung, Veränderungssperren = Veräußerungs-, Vermietungs- und Renovierungsverbot) und gegen die Interessen der Bevölkerung durchgesetzt, das ganze Verfahren sei undemokratisch,
    ein historischer Ortskern und eine gewachsene Sozialstruktur würden zerstört. Sogar Vorteilsnahme im Amt (Korruption) wird unterstellt und daß der Abriß nur den Kapitalinteressen des Thyssen-Krupp-Konzerns diene.
  • Elke Cent 6. Juli 2013, 20:49

    der Sessel im VG macht die Situation noch sensibler ... und hinter jede Häuserfassade steht eine menschliche Geschichte ... ein ganzer Roman wird hier Stück für Stück beseitigt ... aus dieser Perspektive gesehen eine Tragödie ... von anderer Seite aus eine Chance
    lg Elke
  • Katrin Gems 5. Juli 2013, 23:41

    Du bist ein Held...
  • Reinhard Gebauer 5. Juli 2013, 23:26

    @ ShoresOfArkerport: Die Enteignungsklage abzuwarten,
    wäre ein legaler Weg gewesen.
    Selbst wenn ich bei Wasser und Brot hätte leben müssen,
    ich hätte es probiert.
    Und wenn viele es gewagt hätten,
    hätte das Anliegen Wellen geschlagen und die Gerichte beschäftigt...
    Roland Günter sagte mir, in Deutschland sei noch nie jemand
    wegen einer Parkanlage enteignet worden.
  • Reinhard Gebauer 5. Juli 2013, 23:22

    @ Katrin: Das Recht folgt der Macht, und die Macht kommt aus den Gewehrläufen...
    Ich weiß, aber Bruckhausen wird nie mehr so sein,
    wie es einmal war.
    Wie willst Du den weiteren Abriß aufhalten ?
  • Suicidal Survivalist 5. Juli 2013, 23:20

    Es sollte es immer noch das Ziel von an Demokratie interessierten Menschen sein, dafür zu sorgen dass die Verantwortlichen dafür hinter Gitter kommen. Ganz egal was aus Bruckhausen wird. Korruption, pi pa po, brauch ich nicht weiter auszuführen. Und, die Besitzer hätten nicht verkaufen dürfen? Ist das dein Ernst? Dann wär's ihnen gestohlen worden. Enteignung.
  • Katrin Gems 5. Juli 2013, 23:17

    Das ist so ungerecht Reinhard...
    Halt mal den Druck aus. Von außen betrachtet ist das immer so einfach.
  • Reinhard Gebauer 5. Juli 2013, 23:01

    @ Katrin: Dann hätte hier niemand sein Haus an die Stadt Duisburg verkaufen d ü r f e n.
  • Katrin Gems 5. Juli 2013, 22:58

    Man darf sich der Ungerechtigkeit nicht beugen. In dieser Hinsicht ist der Zug nie abgefahren.
  • Oskar Karre 5. Juli 2013, 20:38

    Gut in Gestaltung und Dokumentation!
  • Reinhard Gebauer 5. Juli 2013, 20:29

    @ Claudio Micheli: Accordo !
    Stimmt, das gibt es nicht nur in Italien !