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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Dancing with myself

Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net

Gegen 15:00 Uhr aus dem 3. Stock einer Mitwohnung aufgenommen.

Als ich vor ein paar Wochen Freunden beim Umzug geholfen
habe, dachte ich beim Blick auf den Gehweg, dass er eine tolle Kulisse für Fotos abgeben könnte. Als endlich das Wetter einigermaßen passte, haben wir uns spontan entschieden, einen Versuch zu wagen.
Das Licht war nicht ganz so wie ich´s mir erhofft hatte. Ein paar Stunden
früher und klarerer Himmel wären gut gewesen. Dann reflektiert die gegenüberliegende Hauswand das Licht ideal.
Die geniale Idee mit dem Spiegel hatte ein Freund, der netterweise auch für das Bild gemodelt hat! Danke für den Einsatz!

Das Foto Bestandteil einer Serie, die noch lange nicht abgeschlossen ist.

Kommentare 22

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 13. April 2011, 21:24

    Hier ist das neue Agora Bild:
    A dream within a dream
    A dream within a dream
    Agora Bilddiskussion intensiv



    eco-fever bedankt sich für die Diskussion!
  • nos.amis 13. April 2011, 16:27

    das bild hat was- sonst hätte ich es nicht angeklickt.
    die perspektive, die farbigkeit, die bewegung/ haltung finde ich sehr stimmig.
    absolut störend empfinde ich diesen blick/ gesichtsausdruck, der meines erachtens überhaupt nicht zum rest des bildes passt. allein deswegen würde ich sofort weiterklicken.
    gewünscht hätte ich mir (gerade auch bei diesem titel), dass sich das gesicht in form und ausdruck der körpersprache angleicht- vllt seitlich geneigt, gedankenverloren..., nicht kokettierend mit dem betrachter.
    wahrscheinlich hätte ich auch einen anderen spiegel verwendet oder ihn zumindest in der farbigkeit mehr in den hintergrund rücken lassen. und diese ananas zerstört für mich die bildaussage=bildtitel.
  • Wolf Schroedax 13. April 2011, 9:34

    - Die TANZgeste ist eindeutig ::: Rechter Fuß schreitet nach rechts vorn aus, auf ihm soll gleich die Rechtsdrehung folgen. Der Bogen, der von der Linken Ferse bis zur linken Hand beschrieben wird, hat ebenfalls diesen Rechtsdrall, dessen Radius der rechte Arm bildet. Alles ist aber angehalten zu einer Pose der
    - PRÄSENTATION ::: Angestrengt sucht der "Tänzer" im Spiegel den Fotoapparat, ((er schaut sich nicht selbst an !!!), damit sein Gesicht ins Bild kommt, angestrengt bietet er die Ananas dar ..... Alles für den Kumpel am Apparat ! - Hamlet ---- mit Ananas (statt Totenschädel) und Spiegel, um den Regisseur im Auge zu behalten, warum nicht ... als Farce ...


    -
  • Gerd Stubenrauch 13. April 2011, 7:42

    Schön ist die Idee die Kultur der Bilddiskussion durch dieses Projekt zu stärken. Qualität und Hilfestellung für die persönliche Entwicklung in der Bildgestaltung und Fotografiekunst fand ich zu meiner Zeit, als ich noch ein zahlendes Mitglied der fc war, grottenschlecht.
    Jetzt zum Bild selbst. Es ist auf jeden Fall wert betrachtet zu werden. Also hat es schon mal eine Aussage. Von der technischen Seite sehe ich keine gravierenden Mängel. Die farbliche Stimmung sieht man heute sehr oft, ist wohl ein Ausdruck des Zeitgeistes. Ich persönlich empfinde sie als etwas zu kühl.
    Perspektive ist sehr gelungen da nicht alltäglich und besonders zu beachten dabei ist, dass der Boden nicht ausgerichtet ist, was dem Bild hier mehr Spontanität gibt. Dramatik der Körperhaltung passt zu Titel und die Ananas gibt genügend Hinterfragungspotential beim betrachten. Der Spiegel erfüllt den Zweck einer Erweiterung der Betrachtungsebene.
    Am Rande erwähnt soll auch sein, das mir das Bild nicht nach einem Tanz aussieht sondern mehr nach einem Zitieren.
    Das zum Bild, nun noch ein Wort zu dem Administratoren, der 2.Grund warum ich meine Mitgliedschaft gekündigt habe, war die unermessliche Arroganz einzelner Admins hier, die ihre Aufgabe des Steuern damit verwechselten ihre persönliche Sicht der Dinge in den Vordergrund zu stellen. Ich hoffe auch dass sich dies hier gebessert hat, mal sehen wie lange der Kommentar hier stehen bleibt. Vielleicht überlege ich es mir ja auch, wieder ein zahlendes Mitglied zu werden.
  • XYniel 12. April 2011, 14:26

    stimmt, ist die 7D, habe gedacht, es ist die 1DsM3... dann ists natürlich noch ärger ;-)
  • Matthias von Schramm 12. April 2011, 14:01

    XYniel, heute um 11:20 Uhr

    "und wenn ich die exifs richtig lese, dann wurde es mit 66mm bei 1/160 fullformat gemacht... "


    die angegebene kamera hat kein vollformat.
  • H.B.Koch 12. April 2011, 12:15

    Beim Betrachten ging mir als erstes durch den Kopf: Warum macht jemand beim Tanzen mit sich selbst so ein grimmiges Gesicht? Das paßt zwar für mich zu der Farbstimmung des Bildes, aber nicht zum Titel.

    Ich empfinde weniger die Ananas als Fremdkörper, als diesen altmodischen goldenen Spiegel.

    Die Idee, von oben mit diesen Straßenpflaster eine Person aufzunehmen, finde ich gut.
  • XYniel 12. April 2011, 11:20

    @JBW,
    da hast du sicher recht und alle diese "titelfindungen" korrelierten -für mich- besser mit dem bildinhalt.

    aber das hat halt mehr mit meiner sicht -die immer sehr präzise sein möchte- zu tun, als mit der bildrealität.

    ich habe mir jetzt mal das bild vergrößerst und das gesicht genau angesehen... passt für mich nicht zum tanzen, vermittelt für mich eher den eindruck von stehen und betrachten

    und wenn ich die exifs richtig lese, dann wurde es mit 66mm bei 1/160 fullformat gemacht... denke, da kommt die bildschärfe dann eher vom stehen und keiner bewegung (tanzen)
    und
    beide füsse stehen SATT auf dem boden... nichst von tänzlerischer leichtigkeit
    eher
    "sein oder nicht sein..." pose
  • Klaus-Günter Albrecht 12. April 2011, 10:31

    Wenn man mal das Bild unvoreingenommen ohne die erzählte Bildgeschichte anschaut, dann würde man auf einen spontanen Ausbruch aus dem Alltagszwang tippen. Dem hat sich die formelle Anmutung unterzuordnen, was sie ja auch tut. Insoweit finde ich das Bild gelungen und mich würde interessieren, wie es in einem Serienzusammenhang aussähe - der ja angekündigterweise existieren soll. Das könnte eine spannende Geschichte sein.
    Freundliche Grüße Klaus
  • Nicole Zschucke 12. April 2011, 9:43

    Lange hab ich über diese Aufnahme nachgedacht.
    Das Ergebnis ist, nachdem ich diese ganzen positiven Stimmen gelesen habe, dass ich an mir zweifle.
    Ich finde dieses Bild einfach nur schlichtweg völlig schlecht.
    Es sagt MIR gar nichts.
    Nun..., wenn es tatsächlich so gut ist..., werde ich über mein Fotografieren nachdenken müssen. ( Was ich allerdings ohnehin dauernd mache )
    N.
  • jbw 11. April 2011, 21:40

    @XYniel
    Wenn man nicht so am Titel 'klebt' gäbe es sicher auch andere,zugegebenermaßen sehr individuelle,Deutungen wie:
    Die gespreizt (vorsichtig) gehaltene ,stachlige Frucht, muss erst entkleidet werden um an deren Süße zu kommen.Steht sie für das weibliche? in uns?
    Der Spiegel als Hilfe und Aufforderungen, uns zu erkennen?
    Die grüne Umgebung als die Vergänglichkeit :Natur,Grünspan,Schimmel?
    Der verhaltene Tanz,den wir um uns selber,wie ums Goldene Kalb aufführen.
    Zugegeben,viel ist konstruiert von mir und wird nicht Zwangsläufig von dem etwas maniriert wirkendem Foto emotional ausgesendet.
  • Gonsa 11. April 2011, 21:34

    Ein wunderbares Foto, welches einen alten Text für eine Performance von mir wieder in Erinnerung bringt:

    (angeregt durch den "Narrenspiegel" und die Ananas=Marotte oder ein anderes Narrenattribut...):

    Spiegel im Spiegel

    Der Narr ist tot. Es lebe die Kunst. Sie kleidet sich nun bunt und auffällig und gebärdet sich wie ein Tor. Unterhaltend, belustigend - und doch untergründig den flirrenden Facettenspiegel hochhaltend in dem man prismatisch gebrochene Wahrheiten sieht.

    Denn was sieht man im Spiegel? Sich selbst: man sieht nur seine eigene Wahrnehmung. Seine eigene Weltsicht. Doch ist das wahr? Die Welt im Spiegel ist spiegelverkehrt. Verdreht. Seitenverkehrt. Ver-rückt.

    Der "Tänzer" lässt seinen Körper von inneren Welten, von inneren Seelen-Zuständen erzählen. Es wird eine poetische Spiegelfläche erzeugt, in die die Betrachter hinein blicken - nur um sich selbst darin zu erkennen: man sieht, was man darin sehen möchte und was man selbst darin zu erkennen meint. Es sind die eigenen Gedanken und Projektionen, ausgelöst durch das künstlerische Geschehen.

    Es findet ein transformierender Prozess statt, der einen bereichert entlässt, egal was man gerade eben gesehen und in Gedanken erlebt hat. Es ist eine Erinnerung an einen Moment im Leben erzeugt worden, in dem man sich und sein Leben intensiv gespürt hat.

    Und so funktioniert die Agora hier: ich staune oftmals, wie unterschiedlich die Leute von einem Bild berührt bzw NICHT berührt sind.

    Und für die Bereitschaft sich darüber mitzuteilen möchte ich an dieser Stelle allen danken.
  • XYniel 11. April 2011, 19:53

    Dancing with myself?

    welches bildelement/gestaltung steht fürs tanzen?
    und welches element -danzing oder myself- soll die ananas darstellen?

    ich sehe eine erstarrte person, die gequält in den spiegel schaut und eine bezugslose frucht in eigenartiger fingerhaltung hält.

    der titel ist interessant, dass bild trägt -für mich- nichts davon!
    den "myself" ist nicht ein skeptischer, leerer blick im spiegel noch eine eingefrorene person bringt die dynamik eines tanzes mit!

    und die farbgebung? wodurch unterstützt sie den titel?

    ich denke hier wäre es besser gewesen ohne titel zu agieren, dann könnte man sich wenigsten selbst einen passenden zusammenreimen
  • Christian Fürst 11. April 2011, 19:48

    Nach den ausgiebigen Stellungnahmen fasse ich mich kurz: mich stört persönlich eigentlich nur das giftige Grün, das das ganze Bild dominiert. Sehr gut gefällt mir die Leichtigkeit. Unnötig ist die Ananas.
  • Jens Lotz 11. April 2011, 16:56

    @ laverna: Es ist das stärkste Bild bisher für Dich. Dann schreibe bitte doch auch „für mich“ dazu, so wie es Herbert Rieger gemacht hat. Ich tue mich schwer mit Vergleichen zwischen Bildern aus verschiedenen Genres und selbst innerhalb einer Stilrichtung betrachte ich lieber das einzelne Bild für sich. Aber natürlich ist Deine Ansicht für Dich legitim, muss aber nicht für andere gelten. Und ich komme auch deshalb hier bei der Agoradiskussion gar nicht auf die Idee im Sinne eines Wettbewerbes Bilder zu bewerten, da für mich viel mehr die Ansichten der FC-ler zum Bild interessant sind.

    Das Bild selbst begeistert mich hinsichtlich der Bildidee auch. Auf was man so alles bei einem Umzug kommt……Kompliment an den/die Fotografen(in) . Der Bildtitel passt für mich nur teilweise, da Tanz für mich Dynamik und/oder Ausdruck durch Körpersprache bedeutet. Dynamik hat das Bild nicht, da die Szene statisch gestellt ist (und leider auch so wirkt) um die Spiegelung sauber zu erwischen. Sonst wäre bei 1/160 sec. Belichtungszeit bei einer schwungvollen Bewegung wenigsten eine zarte Bewegungsunschärfe erkennbar. Und die Ananas würde fest im Griff liegen! Eine Idee für das nächste Mal vielleicht? Die Körpersprache selbst finde ich recht gut von dem Standort aus eingefangen.
    Technisch in dieser Vergrößerung für mich hier unbedeutend, aber sicher noch vor Print in Ordnung zu bringen, sind die zeichnungslosen Bereiche im Spiegelgesicht, Stirn, der Hand und vor allem des rechten Unterarm. Ursache Aufhellblitz? Aus der RAW- Datei sicher noch machbar.
    Dem/der Fotograf/in noch viel Spaß und Erfolg beim oben angekündigten Weiterführen der Serie.
    Anschauen hier hat Spaß gemacht.
    LG jens

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Exif

Kamera Canon EOS 7D
Objektiv 230
Blende 5
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 66.0 mm
ISO 160

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