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ohne Titel von Agora Bilddiskussion intensiv

ohne Titel


Von 

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29.01.2013 um 12:01 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 29.01.2013 um 12:04 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Doppelbelichtung mit den iPhone- App - Hipstamatic.

Dieses Foto zählt zu einer Serie, die ca. 50 Fotos umfasst. Thema ist immer die Hektik des Alltags.



Clara Hase, 29.01.2013 um 12:38 Uhr

Eis essende Kinder gehören für mich nicht in die Hektik des Alltags. Man ass es auch schon immer aus der Hand


erster eindruck: Kreisch, was für ein Farbengemusel

später mehr - muss mal was anderes tun grad



FOTObuch, 29.01.2013 um 13:44 Uhr



http://www.nationalgeographic.de/shop/p/iphone-fotografie.N728048


als iphone schütze, muss und will ich meine POSOTION und meine positive anmerkung hinterlegen!

DER ODER DIE schützin hat die perspektive des doppel knalls bestens ausgenutzt. die farbe spielt dabei eine wichtige rolle, ich kann mir nicht vorstellen das diese WIRKUNG in s/w HIERFÜR für EIN BESSERES ERGEBNISS gesorgt hätte!

"zur iphonegrafie ist es ein muss FARBE-/-ZEIGEN und zu kennen"

man sagt in der not schmeckt die wurst auch ohne brot.hier das eis.

mir schmeckt das foto, es strahlt freude, laune und leben aus. auch ohne titel, ein V O L Ltreffer nicht nur für mich!

die mühe und der aufwand haben eine gute rendite abgeworfen, nicht nur für die iphonegräfin/graf dieser F. C. bühne.


f o t oBUCH


(ein doppel ja von mir)




Hagar Lotte Geyer, 29.01.2013 um 14:03 Uhr

Sau cool!!!


Jens Lotz, 29.01.2013 um 14:18 Uhr

Gruß erst mal an den Fotografen, der ja aus dem Land meiner Grossmutter kommt. Kenne den Fotografen zwar nicht persönlich, aber ein Besuch seines Portfolio heute war lohnenswert.
Zum Bild selbst: den Anspruch einer Abbildung städtischer Hektik erfüllt das Bild natürlich nur teilweise und damit widersprüchlich. Eis essende Kinder--ich erinnere mich an meine Jugend in einer Großstadt--schlendern eher gemütlich und genießend durch die Häuserschluchten. Zum einen fallen die Kugeln gern runter, wenn man sich zu hektisch bewegt oder gar rennt, zum anderen schmeckt es in Hast nicht. Hier auch noch mit Freunden unterwegs, garantiert mit " Klönschnack"
Die Szene aus tiefem Blickwinkel umgesetzt mag ich, das ist für mich schon ein sehenswertes Street.
Die Farbgebung passt grundlegend zu jugendlicher Frische, aber der Einsatz von mehr als drei dominanten Farben in dieser Intensität birgt immer die Gefahr einer Farborgie, die die Betrachtung entgegen der Intention blockieren kann. Ist knapp hier für mich ok))))
Etwas weniger Farbhektik passt zur abgebildeten Szene auch noch ausreichend, vielleicht nur drei dominante Farben, und trotzdem wirkt es dann immer noch poppig und jugendlich..
Trotzdem mag ich das Foto.
LG jens



Dr. Labude, 29.01.2013 um 14:58 Uhr

Ich finde hier in der Agora ja eigentlich fast immer was zu meckern. Das macht ja den Reiz für uns schlechte Menschen aus. Jemand stellt wein Bild ein, weil er es für besonders gelungen hält und wir können dann mit gönnerhafter Geste sagen, dass es eigentlich nicht schlecht ist, man allerdings hier noch ein bisschen davon und dort noch ein bisschen vom Gegenteil machen könnte. Von den rüderen Zeitgenossen, die hier gern auch mal ihren Frust ablassen und schreiben, wie grottig ein Bild ist, wollen wir ja gar nicht reden.

Und dann kommt da so ein Bild daher. Mist. Verdammt.

Eine großartige Visualität mit krachenden Farben, klasse Bildaufbau, viel zu entdecken. Such- und Wimmelbild, Vexierbild aber eben auch Pop-Art-Poster. Wilde Texturen und schräge, spannende Perspektiven - und am Ende wird auch noch eine harmonische Einheit daraus. Applaus. Ich würde mir das an die Wand hängen.

Das Bild ist mit einem iPhone und Hipstamatic gemacht, wie Milliarden andere Bilder auch. Das zeigt, dass diese Plattform beachtliche Ergebnisse liefern kann. Sie liefert sie aber nicht selbst. Es gehört auch Kreativität und Geschmack, ja Stil, des Fotografen dazu.

Ich bin jetzt auf das Schlusswort des Fotografen gespannt. Dann kann ich sehen, ob da einer ein konsistentes Werk zeigt oder einfach hammermäßig Glück mit diesem Bild hatte.



Frau Rot, 29.01.2013 um 16:30 Uhr

Ich möchte mich Herrn Dr. Labude einfach nur anschliessen!
Viel mehr (oder weniger) fällt mir dazu nicht ein.

Es ist wirklich ein Bild für an die Wand!



Herbert Rieger, 29.01.2013 um 16:35 Uhr

Das Bild mag einen Sinn bekommen, wenn es in einem gegebenen Zusammenhang gezeigt wird.
Zusammenhanglos als Bildmontage hingestellt weiß
ich damit nichts anzufangen. Hoffentlich hat diese Doppelbelichtung ihren geplanten Zweck erreicht.
Eine besondere "Hektik" kann ich bei den Eisleckern aber nicht erkennen.



Henrika Tröster, 29.01.2013 um 17:29 Uhr

Ich muss sagen, dass mir das Foto rein gestalterisch total gut gefällt.
Aber inhaltlich? "Hektik des Alltags"? in diesem Zusammenhang bekomme ich Vorder- und Hintergrund in diesem Bild einfach nicht zusammen.
Wenn ich das Bild einfach mal in drei Ebenen unterteile, dann finde ich den Vordergrund super, das passt die Farben lassen mich an Lichter einer Großstadt, vielleicht in einer abendlichen Einkaufsstraße denken. Es kommt durch das unscharfe, verwischte auch durchaus eine gewisse "Hektik" rüber
Dann sehe ich Personen für mich sieht es so aus, als spiegelten sie sich in Schaufensterscheiben bzw. als seien sie durch diese hindurch fotografiert. Das gefällt mir, allerdings passen diese Personen überhaupt nicht in die Atmosphäre, die der Vordergrund auf mich ausstrahlt. Es sei denn, es handelt sich um eine Familie, die sich auf dem Heimweg von der Kirmes befindet.
Den Hintergrund bekomme ich mit dem Thema "Hektik des Alltags" am wenigsten zusammen, da kann ich gar nichts mit anfangen und empfinde ihn inhaltlich als absolut störend.



Chris830, 29.01.2013 um 19:23 Uhr

Für mich wirkt das ganze zu unnatürlich. Das Gebäude im Hintergrund - die Lichter total ausgefressen - zuviel Farbenspiel - und Hektik des Alltags? Beim Eisschlecken habe ich keine Hektik, das ist Genuß.


DEAN chimm, 29.01.2013 um 20:35 Uhr


** *

bisher alles dabei an anmerkungen, frisch, fröhlich,frei.

eine absolute positive erscheinung dieses foto, es verkörpert gute laune. und den fortschritt einer anderen fotografie. kann mir gut vorstellen das die Digital-Single-Lens- Reflex platz/hirsche aufwärts ab .... euro schluck auf bekommen bei so viel guten vom iphone. hier steckt mehr drin als nur freaktum!

(die meist verkaufte kamera weltweit ist das smartphone) dieser trend wird sich fortsetzen!

gab wohl zwei möglichkeiten bei der entstehung des fotos. liegend oder die zauberkiste auf den schuhspitzen plaziert. ich finde eine gelungene ansprechende inovative fotografie die seines gleichen sucht.


dean CHIMM

* **

" mich hat man überzeugt " mit den neuen sehen!






Kommissar-Lohmann, 29.01.2013 um 21:25 Uhr

ich mag diesen Stil -

aber klar - wenn es analog wäre würde ich es
noch wesentlich besser finden ..








.



elstp, 29.01.2013 um 21:32 Uhr

Es könnte hier die Diskrepanz zwischen Hektik und Muße/Gelassenheit zu sehen sein :

Wir sehen ein ,statisches großes Gebäude, ein bisschen überbelichtet, und davor eine Gruppe Menschen im Gegenlicht, die Eis schleckend dahin bummelt.

Darüber gelagert sind Lichteffekte, die das Tageslicht mit der nächtlichen Beleuchtung einer City zusammen bringen.

Das alles ist schön ordentlich in ein Quadrat gefasst, zur Mitte hin ein völlig unspektakuläres Zentrum bildend. Das Aufregende - der optische Aspekt - sind die verwischten, wie Flammen wirkenden Farben und Schemen.

Mir sind so viele bunte Farben eigentlich zu viel, ich hätte gerne genau betrachtet, wer und was da herumläuft, vor welchem Gebäude natürlich auch, und ein Bild, das keinen Titel hat, klärt mich nicht darüber auf, was ich sehe - aber gerade deshalb liebe ich nun diese Idee, die Ruhe eines sonnigen Nachmittags mit dem im Zeitraffer gesammelten Licht eines ganzen Tages zu etwas zusammenzufügen, das durch seine Buntheit die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ohne dass man sofort weiß, was da gerade geschieht.

Schön, wenn solche Bilder intuitiv entstehen und dann doch einiges zu denken geben.



GeoSch, 29.01.2013 um 22:39 Uhr

Durch eine Schaufensterscheibe in der sich die Lichter der Kneipe oder des Geschäfts spiegeln nach außen photographiert, war mein erster Gedanke. Die analog anmutende Unschärfe intensiviert das Gefühl der Flüchtigkeit des Augenblicks, die schnell wechselnde szenerie der Großstadt. Nun ist es zwar kein genialer Schnappschuss, aber trotzdem eine Montage die authentisch die Atmosphäre der Stadt widerspiegelt.
Mir gefällt es.



Clara Hase, 29.01.2013 um 22:45 Uhr

wenn sie intuitiv entstehen..
das ist ein wort
ich sehe das Bild von innen nach aussen aus einem souterrain geknipst an -
Innen ist diverses Licht, und auch Personen - in den hautfarbenen Bereichen sehe ich augen - zu - oder offen und auch augenbrauen und einen lächelnden Mund.

vonunten nach oben empfinde ich auch interessant -
eineGruppe Eisschleckender Kinder - auch - ok -

die Lichtreflexe die auch noch wieder zurückspiegeln, weil die Scheibe offenbar geputzt ist, bringen Wirrwar ins Geschehen - machen aber wegen der Undeutlichkeit auch neugierig.

die Kamera - das Programm was auch immer - oft gehört - selten Objekte angeschaut
am untersten Rand steht noch sowas wie Sch - und 2013 - so dass ich davon ausgehe es ist aus einer Art clubraum oder einem sozialen Projekt heraus geschossen worden .

nicht immer ist schief auch schön - was verloren geht, richtet man das Bild ausrichtet - könnte der Autor mal selbst gucken -

Obs mir gefällt? Muss es nicht.



Kurnuto, 30.01.2013 um 15:38 Uhr

Mit dieser Art Bild/Fotgrafie kann ich leider nicht viel anfangen-abstraktes, skurriles und schrilles ist nicht so meins. Ich steh wohl ziemlich alleine da wenn ich die oben geschriebenen Anmerkungen so sehe aber das is ja einerseits kein Hindernis sein eigenes Empfinden zu hinterlassen, auf der anderen Seite für mich Grund genug keine weiteren äußerungen zu tätigen weil ich mich hier wohl auf ganz fremden Terrain bewege und vielleicht erst irgendwann diese Art "Kunst" verstehe (vielleicht auch nie)...

Gruß



elevatorjwo, 30.01.2013 um 16:09 Uhr

Für mich ein ganz starkes Bild.
Es zeigt mir, dass AutorIn kreativ die aktuell angesagten Aufnahme- und Bearbeitungsmöglichkeiten nutzt und (zumindest bei diesem Bild) eine eigene Sprache gefunden hat. Klar, dass einige Dinosaurier der Urfotografie mit dieser Form der Interpretation der Welt nichts anfangen können. Für AutorIn sollte das aber kein Grund sein, damit aufzuhören.
Auch ich bin auf die Schlussworte und auf weitere Bilder dieses/r AutorIn gespannt.



Detlef Rüping, 30.01.2013 um 17:38 Uhr

"Dinosaurier der Urfotografie" - @elevatorjwo - der Ausdruck gefällt mir. ;-) Allerdings möchte ich anmerken, dass es die Technik der Doppelbelichtung auch in der "Urfotografie" schon gegeben hat. Auch die Pop-Art ist schon seit längerem in jedem besseren Museum beheimatet. Die Bezeichnung "aktuell angesagt" für Methoden der Fotografie kann wohl kaum ein Qualitätsurteil sein ... und was den Geschmack anbelangt, den man braucht, um sich ein solches Bild an die Wand zu hängen - der entzieht sich unserer Wertung.


Matthias von Schramm, 30.01.2013 um 18:01 Uhr

was soll ich sagen. poppig schön und dabei recht unbeschwert, hab auch ein faible für diese technik, weil sie die wirklichkeit schnell einscannen lässt und an ort und stelle verändern, interpretieren. die größe und präsenz des bildes sind mir dabei einen tick zu aufdringlich. dass dieses bild in einer reihe zu betrachten ist, finde ich freilich erfreulicher und darauf bin ich gespannt. hektik zeigt das bild für mich allerdings auch nicht.


westside blog, 30.01.2013 um 18:14 Uhr


Es ist wie mit der bunten Wäsche, der eine nimmt das.Der andere dieses.

Was bevorzugen Sie?

frau blitz hat die vorlieben,
frau gelb hat es lieber so,
frau spitze hat es garnicht damit,
herr exakt liebt es glänzend,
horst von unten den ist das schnuppe,
katja 19 jahre hat ihr ganzes zimmer mit hipsta eingedeckt,
opa karl überlegt noch,
oma erna ist am waschen,

Brauchen wir nicht irgendwann alle eine neue Waschmachine?

So sind wir alle verschieden beim Eis essen.Und das ist gut SOoooo...Wir würden sonnst alle im Kellerloch hängen und Eislutschende Menschen mit dem Telefon fotografieren. Wer würde sonnst die Häuser ablichten und die Seen usw. mir gefällt es was ich hier sehe.

Was ich zugeben muss, es hätte einen TITELverdient. fünf sterne.


* ** * *
lg. WsB.


Es erfordert ein umdenken das gebe ich zu, Alles ein Frage der Zeit.



Rachel Watson, 30.01.2013 um 19:06 Uhr

Mir gefällt das Foto sehr gut! Bewegung drin und Farbe! Gruss Rachel


Anoli, 30.01.2013 um 23:07 Uhr

Ich finde es außergewöhnlich und sehr gelungen!
Es spricht mich an und ich schaue schon eine ganze Weile.
LG Ilona



Klaus-Günter Albrecht, 31.01.2013 um 9:38 Uhr

Mit Hektik hat das nichts zu tun. Die Kids essen ihr Eis auch in Ruhe beim Gehen. Das Farbspiel finde ich ganz interessant - und das ist ja das, was man mit HandyCams am besten machen kann.
Liebe Grüße Klaus



Wolf Schroedax, 31.01.2013 um 10:54 Uhr

Programme für Bildserien können auch zu Krampf führen.
Die Hektik soll hier durch die Ein/Überblendung der fabigen Bildetlemente entstehen, welche die Silhouetten der Kinder nicht hergeben. Der Gegensatz ergibt schon Sinn. Spontan entstanden in einer Belichtung aber fände ich das besser, authentischer.

Da die Farben schreien, sollte man wenigstens bei einem der Kinder einen Draht erkennen, der zum Ohr führt. (((Einmal will auch ich unerfüllbare Forderungen stellen !-)))



D-Punkt, 31.01.2013 um 10:58 Uhr

..für mich eines der besten Bildes seit Beginn dieses Forums..und das kommt ausgerechnet von einem I-Phone...das macht mir Angst......:-)...


Wolf Schroedax, 31.01.2013 um 18:22 Uhr

@"außergewöhnlich" ist ein hin und wieder nicht ganz ungewöhnliches Lob für ein Foto in der fc.

Hier ::: Beide Fotos für sich sind m.E. nicht außergewöhnlich. Dann könnte wohl nur die Kombination "außergewöhnlich" sein. Diese aber steht hart an der Beliebigkeit. Denn über die Schattenrisse der Kinder könnte man auch irgendwas anderes als dieses nächtliche Farbengewitter von St.Pauli legen,
andere Schattenrisse z.B., auch in Farbe.

Es ist aber begrüßenswert, dass hier jedes Foto doch auch sein Publikum, seine Fans erreicht.....



Chrischan 1, 31.01.2013 um 20:06 Uhr

Ein kreativer Umgang mit dem Medium.
Lg. Chrischan



pixobox, 31.01.2013 um 21:05 Uhr

"Das Programm [Hipstamatic], dessen Oberfläche einer analogen Fotokamera nachempfunden ist, verändert durch die Kombination verschiedener Software-Filter die Fotos, so dass sie wie Analogfotografien verschiedener Zeitepochen wirken." (Wikipedia)

Das scheint mir doch genau das richtige Programm für die "Dinosaurier der Urfotografie" zu sein, zumindest, was die technische Vereinfachung des Gebrauchs von Filtern anbelangt. ;-) Leider ist aber das Problem, einen Filter zu finden, der dem Bildinhalt und der Bildbotschaft dienlich ist, keineswegs beseitigt. Im Gegenteil, die Gratwanderung zwischen Kreativität und vordergründiger Effekthascherei ist noch gefährlicher geworden. Dafür scheint mir das vorliegende Bild ein Beweis zu sein.
Dass es unter den Anwendern dieses i-phone-Programms bereits einen Pulitzer-Preisträger (Damon Winter) gibt, macht die Sache auch nicht überzeugender. Wahrscheinlich hat ihn nicht erst Hipstamatic zu einem guten Fotografen gemacht.



Max Stockhaus, 31.01.2013 um 23:20 Uhr

hipp, hipper, hipstamatik

irgendwann werden wir alle apps kotzen
(und hoffentlich wieder anfangen zu fotografieren)

Ich find das Bild beliebig, modisch, und nicht den Titel wiedergebend,
(oder Titel ist nicht richtig gewählt, was (für mich) das Bild auch nicht besser macht,
sorry

lgm



MTfoto, 2.02.2013 um 3:41 Uhr

85% stylish
10% fotografischer Inhalt ...
mit GRUSS MT



Pekka H., 2.02.2013 um 15:34 Uhr

Eine vom Fotografen genannte Bildidee in Bezug auf die sichtbare Bildgestaltung, Fototechnik und Bildbearbeitung: Darum geht es doch wohl bei der Bildbesprechung in der Agora. Warum dieses Bild hier ausgewählt wurde, erschließt sich mir deshalb nicht. Das ist weniger eine Kritik am Fotografen, der sicher seinen Spaß hatte. Was sich die Agora-Bildredaktion aber dabei gedacht hat, ist mir ein Rätsel. Die Diskussion hat, bei aller Zustimmung, die dieses Bild für die frischen Farben (gar nicht zu unrecht) erhält, gezeigt, dass man bei diesem Bild nur an der obersten Oberfläche diskutieren kann, weil es in meinen Augen keinen nennenswerten Beitrag des Fotografen zum Entstehen und Gelingen dieses Bildes gibt.

Ein aktiver Beitrag des Fotografen ergibt sich zwar immer durch die Entscheidung für die Perspektive und den Zeitpunkt der Auslösung. Das gilt natürlich auch für ein iPhone-Foto, wobei wegen der erheblichen Auslöseverzögerung das Dargestellte bei einem bewegten Motiv weitgehend zufällig ist. Die Entscheidung für die tiefe Aufnahmeperspektive ist sicher bewusst getroffen worden, ein Bezug zum Thema 'Hektik des Alltags' ergibt sich für mich dabei jedoch weder mit noch ohne Eis. Insofern kann ich auch in diesem Aspekt keine wirkliche Gestaltung erkennen. Das dabei ein Bild 'ohne Titel' entsteht, vervollständigt diesen Eindruck nur. Was bleibt, ist ein sehr gefälliger, frischer Bildeindruck, der durch die in der App erzeugte Doppelbelichtung bzw. Überlagerung durch poppige Farbflächen zustande kommt. Ich fotografiere aus Spieltrieb selbst gelegentlich mit der Hipstamatic-App, freue mich über einen knalligen Effekt und lösche das Bild nach einer Weile wieder, weil dieses Bild bei allem Reiz sehr wenig mit einer aktiven Fotografie und bewussten Bildgestaltung zu tun hat. Allerdings: Es gibt in der fotocommunity hervorragende smartphone-Fotos, in denen Bildidee und -gestaltung in bewundernswerter Weise verschmelzen. Wie MTfoto fehlt mir hier bei diesem Bild schlicht der fotografische Inhalt, über den man diskutieren könnte. Schade.

LG Pekka



Wolf Schroedax, 3.02.2013 um 8:49 Uhr

@Pekka :::: Ich hoffe, Du bläst jetzt nicht zum Feldzug gegen den Zufall in der Fotografie !?
Das geht ja auch nicht. Die ganze sektion >street< gäbe es ohne Zufall nicht. Jede Gestaltung ist gut beraten Zufälle zuzzulassen .... Es sei denn sie will einschüchtern (wie manch ein Studiofoto oder monumentale Werbung - z.B. H&M)......

Gib mal rechts oben in das Suchfensterchen
>Im Stress< ein.
. lgw



Max Stockhaus, 3.02.2013 um 10:19 Uhr

weiß nicht, ob hier verlinken erlaubt ist,
aber ich hab grad ein Foto gefunden, (nach Weisung von Wolf Schroedax und Eingabe von "im stress" ins Suchfeld rechts oben)
das für mich persönlich besser den Titel wieder gibt,
und fotografisch vermutlich ganz ohne Appschnickschnack entstanden ist:

Im Stress von Wolf Schroedax
Im Stress
Von
30.5.12, 22:52
9 Anmerkungen


und hier war auch jemand im Stress:

the press knew it before... von Gerhard Körsgen
the press knew it before... 
Von
29.1.13, 5:35
330 Anmerkungen


*



Pekka H., 3.02.2013 um 11:04 Uhr

@ Wolf: Natürlich spielt der Zufall bei sich bewegenden Objekten/ Subjekten oftmals eine gewisse Rolle und sei es nur in der Frage, ob die Augen einer portraitierten Person offen sind oder nicht. Das ist nicht mein Punkt. Gute Streetfotografie lebt von der Beobachtung, nicht in erster Linie vom Zufall. Damit hat der Fotograf gestaltenden Einfluss. Die gibt er mit jeder Kamera aus der Hand, die eine deutliche Auslöseverzögerung hat. Das kann zufällig zu tollen Aufnahmen führen. Deshalb ist eine solche Aufnahme nicht weniger wert, gezeigt zu werden. Der Unterschied zwischen diesem Bild hier und dem Bild 'Im Stress' ist, dass Deine Aufnahme so komponiert ist, dass eine Person, die um die Ecke kommt, zusätzlich im Spiegel zu sehen sein wird. Dieses gelungene Gestaltungselement kann ich als solches erkennen und würdigen. Deine schnelle Reaktion, die mutmaßlich darauf abzielte, die Person aus zwei Blickwinkeln einzufangen, hätte Dir mit dem iPhone nichts genutzt. Demzufolge hätte ich auch bei zufällig gleichem Ergebnis keine gestalterische Absicht gesehen. Dann hätte ich es auch nicht inhaltlich in der Agora diskutieren wollen. Dein Bild hingegen schon.

LG Pekka



elevatorjwo, 3.02.2013 um 11:37 Uhr

Die hier angeführten Vergleiche, z.B. mit klassischer Streetfotografie sind m.E. unangebracht und treffen nicht den Kern der Dinge. Die iPhonografie besonders die mit Hilfe von Apps, wie hipstamatic verfolgt besonders unter den meisten jungen Leuten nicht das Ziel der Tiefgründigkeit. Eigentlich sollen "hippe" und "trashige" Bilder entstehen, die meist nach ein paar Tagen von neuen und anderen Bildern eingeholt werden. Es ist nun mal das Vorrecht der Jugend, anders zu sein, vieles auszuprobieren und damit gelegentlich auch neue Trends zu setzen. Wenn es gelingt, machen es kurze Zeit später alle, auch die Dinosaurier, wenn nicht - so what. Dieses Bild hier ist genau Ausdruck dieses Lifistyls. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.


Wolf Schroedax, 3.02.2013 um 11:55 Uhr

Ist wohl so - elevatorjwo ....

Mit Hilfspersonal und guten Beziehungen in die Gallerie kommt nun doch etwas Unvergleichliches heraus, was die Presse aber
schon vorher wußte, Max St. .

@Pekka ::: Ein Foto mit Berücksichtigung der Zeitverzögerung bekommst Du z.B., wenn Du >Aus 200/h...< im Fensterchen oben rechts suchst .



DEAN chimm, 3.02.2013 um 15:32 Uhr





meine HERRN ab 8:49 aufwärz.

das thema ist das iphone foto in der agora. .ohne titel.

wir sind HIER nicht in der selbstversorgungs ECKE, auch kein platz für zirkusleute. trotz der bundheit des oben gezeigten fotos, was nicht nur für heranwachsende jugendliche für begeisterung sorgt.

gebt den foto eine chance,seit fair zu euch selbt.

eure art der fotografie kommt noch, oder kam schon!

(dann könntet ihr euch ausT O B E N. zur sache)





d.CHIMM



HIER GEHT ES UM OHNE titel.



Max Stockhaus, 3.02.2013 um 16:02 Uhr

Der Fotograf schrieb:
"Dieses Foto zählt zu einer Serie, die ca. 50 Fotos umfasst. Thema ist immer die Hektik des Alltags."
und:
"Doppelbelichtung mit den iPhone- App - Hipstamatic."

Wichtig wohl ist, dass das Foto mit Hilfe der (hippen) Hippstamatic entstanden ist.
Weniger wichtig, um was es sich handelt, hauptsache es ist schön bunt !

Wie oben schon mal beschrieben wurde:
Es hat seinen Reiz,
der allerdings schon morgen wieder vergessen ist.
Der Reiz bleibt an der Oberfläche.

Diese Art zu fotografieren hat seine Berechtigung,
genau so wie jede andere Art der Knipserei.
Nicht jedes Bild muss "tiefgründig" sein,
den "Stress" sollten wir uns (Fotogrfafen, insbesondere Hobbyfotografen) nicht antun.

lgm




Wolf Schroedax, 3.02.2013 um 16:07 Uhr

@D.C. ::: Jedes Bild geht ohne Titel; lieber keinen als einen abgedroschenen oder falschen...

Das Bild hat längst (noch weiter oben als Du vielleicht geguckt hast) seine Chancen gehabt, ist aber eben schon ein bisschen zu lange drin.



Matthias von Schramm, 3.02.2013 um 16:30 Uhr

ich sehe das mit den apps ein wenig anders. freilich sind auch grad die hisptas und instagrams als modegecks geboren, mit dem die schaffer viel geld verdienen wollten und auch haben, was ja aber legitim ist. der siegeszug der hipstas ist aber wohl durch den internationalen und eben auch fotografisch inhaltlichen siegeszug der sich auf das jahr 1980 zurück verfolgen lässt zu erklären und findet seinen vorläufigen höhepunkt durch den pulitzerpreisträger damon winter, der mit dem iPhone die auszeichnung picture of the year erhielt.

es ist vollkommen falsch anzunehmen, man könne mit dieser technik nicht inhaltlich fotografisch arbeiten. es ist ein irrtum, nur weil etwas populär ist, und massenhaft benutzt wird, dass damit nicht gutes oder tiefes möglich ist. die führenden kameramarkengeräte, die die großen fotografen mit sich herum schleppen, sind auch schließlich massenware und unter einem bestimmten kreis der leute, finden sich immer die gleichen geräte und linsen ein. deswegen sind die fotos nicht automatisch schlecht, weil (o wunder) der fotograf ja das bild macht.

es kann mir schließlich völlig wurscht sein, ob jugendliche bei facebook oder sonstwo trashige bilder mit dem iphone posten. sie tun es bei weitem nicht in der konzentration, wie es fotointeressierte oder sogar fotografen machen. diese apps machen das was polas, toy cameras und auch graphiker im labor analog gemacht haben und immer noch machen. der unterschied ist, man kann mit einem einigermaßen geübten auge ziemlich einfach sehr wohl inhaltliche fotografie machen. jedenfalls, warum diese streetszene mit den überzogenen popfarben nur 10 prozent inhalt haben soll, ist mir schleierhaft.



pixobox, 3.02.2013 um 16:35 Uhr

Die Berechtigung eines jeden, so zu fotografieren, wie es ihm passt, wurde nicht bestritten. Entsprechend ist jeder berechtigt, seine Meinung zum vorgestellten Bild zu äußern. Eine der Meinungen war, das Bild liefere keine Grundlage zur Diskussion, weil der Gebrauch eines Programms die Eigenleistung des Fotografen schmälere.
Klingt plausibel. Aber ich muss dabei an Gerhard Richter denken, der die bunten quadratischen Scheiben des Kölner Domfensters per Zufallsgenerator anordnen ließ. Was unser höchst bezahlter Künstler darf, sollte einem Hipp-Hobby-Fotografen natürlich nicht verwehrt sein. Nur - gefallen muss es mir nicht.



Matthias von Schramm, 3.02.2013 um 16:59 Uhr

der einsatz des zufallsprinzip ist uralt und führt auf den journalistischen kollegen Gaius Iulius Caesar zurück "De bello Gallico" und zwar mindestens. Da sind nämlich die Würfel gefallen, wie der gestresste Lateinschüler lernen musste. der kreative prozess besteht seit spätestens damals und vor allem später, als sich viel der zufälle bedient wurde nicht nur im gestalten, sondern auch editieren und auswählen und deshalb finde ich es ganz unschlüssig, warum ein bild welches so entstanden ist und seine inhalte nicht diskutabel sein könnte. die eigenleistung des fotografen ist das ganze, bis zu entscheidung dieses bild innerhalb einer reihe auszuwählen.


Pekka H., 3.02.2013 um 17:02 Uhr

@ Matthias: Die Rede war von mangelndem fotografischen Inhalt. Du weist zu Recht darauf hin, dass es wunderbare, inhaltlich überzeugende Bilder gibt, die mit dieser Technik aufgenommen wurden, und jede Menge nichtssagender Fotografie auch mit teurer Digitaltechnik. Es geht nicht ums Prinzip, sondern darum, dass die Agora-Bildredaktion hier ein Bild ausgewählt hat, dass selbst einem erfahrenen Bildbetrachter und für andere Sicht- und Darstellungsweisen offenen Bildrezensenten wie Dir eine ungewohnt oberflächliche Anmerkung in die Tastatur floss: "was soll ich sagen. poppig schön und dabei recht unbeschwert", "größe und präsenz ein tick zu aufdringlich", "hektik zeigt das bild für mich allerdings nicht". Das ist keine Kritik an Deiner Anmerkung, sondern eines von vielen Beispielen, dass sich über den fotografischen Inhalt jenseits der Oberfläche kaum etwas sagen lässt. "Viel Effekt, wenig Inhalt" ist auch keine Kritik am Fotografen, der zu Recht seinen Spaß an dieser Art zu fotografieren hat, die mir übrigens seit drei Jahren aus eigener Anwendung durchaus bekannt ist. Wie auch die Gefahr, sich hier vom Reiz des bunten Effektes faszinieren und ablenken zu lassen. Beim nächsten Mal gerne ein smartphone-Bild mit mehr fotografischem Inhalt.



Matthias von Schramm, 3.02.2013 um 17:22 Uhr

also eine streetszene kann ich nicht unbedingt als inhaltsarm betrachten. es ist ja klar, was die kinder dort machen. dass der fotograf dann für diesee szene eher einen dekorativen weg genommen hat, ist eine entscheidung, die mir gefällt. weil sie das thema street, welches oft sperrig ist, auflockert. immerhin hat es dazu geführt, dass unter diesem bild mehr diskutiert wurde, als unter manch anderem.

ich gebe zu, dass die apps dazu verleiten in effekten zu denken. ein fotograf merkt das aber nach gewisser zeit, deswegen bin ich z.B. dazu übergangen meine instagramme in serien zu packen und zu präsentieren und darüber hinaus in die reine handysoftwaregestaltung einzugreifen. dies ist ein möglicher prozess und ich weiss übrigens, dass der fotograf hier dies, wenn auch auf eine andere weise, auch getan hat.

jugendliche die nicht am fotografieren interessiert sind arbeiten so nicht. die benutzen z.B. so programme, die aus gesichtern fratzen machen und smartphonen und facebooken sie sich zu und sie sind nur auf party. das ist eben etwas völlig anderes.



Jens Lotz, 3.02.2013 um 19:10 Uhr

Nur ein kurzer emotionaler Eindruck meinerseits zur Technikdiskussion. Kommt es nicht ausschließlich auf die ART der Visualisierung unserer Vorstellungen an? Die Technik dazu ist doch nur das Hilfsmittel. Klar sehen das die Hersteller der Technik anders und auch klar, dass jeder die Technik nutzt, die seine Arbeitsweise besonders unterstützt. Für mich aber auch klar, dass ich das entstandene Bild für mich vollkommen unabhängig von seiner technischen Entstehung betrachte.
LG jens



elstp, 3.02.2013 um 20:14 Uhr


Mir scheint, dass sich die Techniken, in der Bilder erzeugt werden, im Laufe der letzten Jahrhunderte immer wieder nicht nur verändern, sondern sich häufig auch - nach Phasen der Erprobung - verbessert haben.

Die Techniken und ihre Mittel werden auch vom Betrachter in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt, weil er sie sich erst erschließen muss:
Sie sind zwar das Mittel zu dem Zweck, sich als Autor verständlich zu machen, aber sich verstanden fühlen und verstanden sein sind ziemlich verschiedene Zustände. Daher finde ich diese Auseinandersetzung hier für mich sehr hilfreich, denn ich sehe, dass auch erfahrene Fotografen noch nicht ,fertig sind mit ihrem Urteil.

Wir sprechen offenbar über eine sehr einfach zu erwerbende und anzuwendende Technik, und ähnlich wie bei den Graffitis wird es dafür einen Freundeskreis geben, das ist Geschmacksache. Wenn es aber ein Ausdrucksmittel ist, das sich fast nur noch auf Ästhetik beschränkt, dann ist es eine Frage der Zeit, wann der Betrachter die Aussagen darin nicht mehr so gerne sucht, sondern darüber hinweg geht, denn eine Botschaft muss leichter als bei solch einem Foto entschlüsselt werden können, um sich eine breite Anerkennung zu erwerben.



Klaus-Günter Albrecht, 4.02.2013 um 9:36 Uhr

Das Bild ist ok, auf seine Art und Weise. Aber auch nicht herausragend. Was nicht in Ordnung ist, ist die Zuordnung des Fotografen zu einer Serie über Hektik. Zwar erhöht die Überblendung ein wenig die Bilddynamik, jedenfalls auf den ersten Blick, aber Hektik ist da einfach keine drin. Einem Vergleich mit den beiden oben verlinkten Bildern zum Thema Hektik hält dieses Foto nicht stand. Die Technik der Handycams hat durchaus seine Berechtigung und sie setzt sich bei der jüngeren Generation ja auch durch. Jede Technik hat ihre eigenen Möglichkeiten und Beschränkungen. Nur im Zusammenhang mit einem Zweck kann man beurteilen, ob eine Technik dafür geeignet ist oder nicht. Nur dann kann man eine Rangreihenfolge erstellen, besser, schlechter ...... Das ist heute nicht anders als früher.
Liebe Grüße Klaus



S. Braun Foto, 4.02.2013 um 12:44 Uhr

Das Bild ist interesant und hat mich gleich zum Aufrufen der Vergrößerung animiert.
Farbe und Struktur haben etwas von POP-Art.
Mit dem Atribut "Hektik" würde ich dieses Bild auch nicht verbinden aber das ist ja auch nicht der Titel. Einzig die, auf dem Gebäude im Hintergrund sichtbaren, Details lenken für meinen Geschmack zu sehr von den, ansonsten eher abstrakt und wage gehaltenen, Farben und Formen ab.

Alles in allem aber ein gelungenes Bild, an dem man hängenbleibt.

-Chapeau

LG
Stefan




Andreas Krenn, 4.02.2013 um 14:30 Uhr

Wow! Schon beachtlich welche Bilder hier mit Doppelbelichtung möglich sind. Ich finde es schon beachtlich wie toll das Bild gestaltet wurde. Jeder der sich mit Doppelbelichtung beschäftig weiß sehr gut das hier nicht alles den Zufall überlassen wurde.

Mir gefällt das Foto und seine Aussage sehr gut! Ich kann auch die Hektik im Alltag gut erkennen. Für mich ist Eis essen etwas gemütliches wo man wo sitzt und nicht schnellen Schrittes auf der Straße unterwegs ist. Die Komposition aus zwei Bildern ein Bild zu machen ist sehr gut gelungen. Auch die Farben finde ich toll!
Ich hoffe wir sehen noch mehr so tolle Fotos



Mobi Knips, 6.02.2013 um 19:54 Uhr

Zu dem Bild gibt es "kritisch" wenig zu
sagen, da die ausgeübte Technik
erst mal 3-4 Jahre populär verwendet wird.
Sie entzieht sich der normalen Konvention.
(Dies bezieht sich nicht auf Doppelbelichtungen,
die im Analogzeitalter mittels Filmzurückspulen
o. ä. erzielt wurde - habe ich auch praktiziert).
Ich beziehe mich nun auf die Hektik:
Wären es Erwachsene gewesen, würde ich
bei diesem Bild an Hektik denken. Bei Kindern
jedoch nicht. Ich habe Kinder schon mit einer
Eiswaffel in der Hand Fußball spielen sehen.
Das ist keine Hektik, das ist kindlich.
Nun zum Bild selbst:
Ob gewollt oder nicht, auf mich wirkt es.
Insofern ist das für mich ein gutes Bild.
Man setzt sich damit auseinander.



pixobox, 7.02.2013 um 15:54 Uhr

:-) Is et denn jetzt bald joot? Odder blievt os dat Beldche övver Fastelovend erhalten? Schönn bunt is et ja, da kamma nix meckere. Evver ich denk´, wor hamm´n et jetz usjequetsch wie en Zitron.
Kölle - alaaf !! :-)



elevatorjwo, 7.02.2013 um 16:50 Uhr

Alaaf!!! und für alle Nichtkölner auch Helau!!!



Agora Bilddiskussion intensiv, 7.02.2013 um 17:37 Uhr

Hier geht es weiter:
Schlaf von Agora Bilddiskussion intensiv
Schlaf
Von
7.2.13, 17:35
68 Anmerkungen


Franz Schmied schreibt:
Ich möchte gern als Abschlussbemerkung
den Link zu meiner Ausstellung im
Kokoschka Museum Pöchlarn nehmen.

Mit dieser Übersicht sieht man
dieses Projekt sicher besser !

;-) franz

http://www.fotocommunity.de/meine-community/fotos/austellungen/72
2677





 
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