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Dress, home-tailored, 2011 von Agora Bilddiskussion intensiv

Dress, home-tailored, 2011


Von 

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1.08.2012 um 17:56 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.


1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 1.08.2012 um 17:56 Uhr

Der Fotograf schreibt:

Das Bild ist zwar Teil einer Serie von Modefotos oder besser gesagt Fotos von Kleidung, kann aber genauso als Einzelbild stehen, da die Bilder nicht aufeinander aufbauen oder in einem Ablauf Zusammenhang stehen.

Die Bilder der Serie sind alle dahingehend gleich, dass sie jeweils verschiedene models von vorne und hinten zeigen, ohne jedoch die gängigen Klischees eines Modefotos zu bedienen was Pose und Make Up anbelangt.



Dia Nigrew, 1.08.2012 um 19:01 Uhr

Tolles Bild... Gefällt mir :)


Agora Bilddiskussion intensiv, 1.08.2012 um 19:11 Uhr

Liebe Dia,

Du bist anscheinend neu hier, deswegen löschen wir Deine Anmerkung nicht (was wir normalerweise tun würden).

Bitte kommentiere in Zukunft ein wenig mehr, warum Dir ein Foto gefällt oder auch, warum nicht. In Agora sollen Fotos etwas ausführlicher kommentiert werden.



Fumar Porros, 1.08.2012 um 19:44 Uhr

Ich habe einen Moment überlegen müssen, was mich an diesem Foto stört. Es sind diese türkisfarbenen Träger, die so gar nicht zu dem weissen Kleid passen, wie ich finde. Dafür, das dies ein Modefoto sein soll, empfinde ich diese Störung als no-go. Was mich auch etwas irritiert, sind die fleckigen Beine der Dame. Die scheinen allerdings durch eine Bildbearbeitung entstanden zu sein. Ich denke mal, das die eigentlich eher zum Hintergrund des Fotos gehören. Der mir eigentlich ganz gut gefällt, weil es ein wenig an ein aufgeschlagenes Buch erinnert. Dieser Eindruck wird allerdings wieder abgeschwächt durch die Lichtreflexe(?), die mich dann doch eher an Plastikfolie denken lässt. Die rechte Gesichtshälfte ist ein wenig zu dunkel geraten, ein wenig Aufhellung hätte sicher nicht geschadet. Was nun Pose und Model angeht, kann ich nicht viel zu sagen. Ich mag Modefotos in der Regel nicht besonders, aber das ist ja mein Ding... :-)


Janne Jahny, 1.08.2012 um 19:55 Uhr

Ich kann grundsätzlich dieser Art von Modefotografie viel mehr abgewinnen als der üblichen Art. Ich habe dieses Posieren komplett satt. In der Architektur nennt man das "ehrlich", wenn man den Abdruck der Beton-Schalbretter zeigt, man nennt das sogar "brutalistisch", nach dem französischen Wort für Sichtbeton (béton brut).
Ich finde, diese Darstelllungsweise hier entspricht viel mehr unserer Zeit. Klar, ehrlich, unverstellt, ja eigentlich unbearbeitet. Kein aufregendes MakeUp, keine designte Frisur. Mich spricht auch der Blick des Models an, direkt in die Kamera. Dieser Blick hat was leicht Fragendes, zeigt eine zarte Unsicherheit. Keine Demonstration von vorgespielter Lebensfreude. Kein Appell "kauf dieses Gewand, dann bist du auch so hübsch und so lustig oder sexy wie ich".
Hach, ich kann mich gar nicht satt sehen an dieser Art der Schlichtheit, der Reduktion. Mir gefallen auch die reduzierten Farben, wobei drauf geachtet wurde, dass die Lippen nicht, wie manchmal auf anderen Fotos dieser Art, leichenblass sind.

Technisch stören mich die Reflexe links unter der Hand und die ausgelaufenen Stellen beim rechten Bild am linken Oberarm. Auch sind beim Rückenbild die Kontraste des Rocks einen Tick zu niedrig. Da würde ich mir wünschen, dass die Abgrenzung zum weissen HG ein wenig deutlicher wäre.

LG

edit: dank meinem Vorschreiber sehe ichs auch: die fleckigen Beine sollten nicht sein. Die hell-türkisenen Träger aber gefallen mir total, das unterstreicht diesen Stil.



X-ray-Klaus, 1.08.2012 um 20:30 Uhr

Was sehe ich: Ein Model mit einem weißen Kleid von vorn und von hinten aufgenommen. Sie trägt darunter ein Bikinioberteil? Die technische Aufnahmequalität begeistert mich nicht- weder der Hintergrund noch die Struktur des Kleides sprechen mich an. Das Model ist hübsch, der Gesichtsausdruck bringt wenig Enthusiasmus rüber.
Was mir gefällt: Eine ungekünstelte Pose. Die Absicht, anders zu fotografieren:
Was ich mich frage: Soll ich dieses Kleid kaufen? Dazu könnte ich mich nicht entschließen, weil ich den Charakter des Kleides anhand dieses Fotos nicht beurteilen kann. Das Model macht es mir auch nicht leicht, eine Emotion zu dieser Kreation aufzubauen.
Was mir nicht gefällt: Ich weiß nicht, was ich mit dem Bild anfangen soll. Es hinterläßt bei mir eine gewisse Ratlosigkeit.



To Mars, 1.08.2012 um 21:28 Uhr

Was mir an dem Bild im ersten Moment aufgefallen ist, sind diese Flecken an den Beinen ... Furchtbar ... Wäre ich das Model hätte ich den Fotografen für diese Bearbeitung verklagt oder gefressen ;) ..
Ich meine, ehrliche Modefotos zu machen, da bin ich voll auf einer Linie mit dem Fotografen, aber man muss ja die schöne Frau nicht ins negative verschandeln.

Bezüglich Pose, muss man ja nicht immer auf super sexy machen, aber ich finde ein bischen Haltung schadet ja nicht. Die Ellbogen hätte ich hier bei der Vorderansicht anders gemacht. Diese leichte >I< Stellung gefällt mir nicht.

Ich als Mann wüsste jetzt allerdings nicht, für was man dieses "Modestück" gebrauchen kann. Ist es ein schöneres Nachthemd oder ein Sommerkleid? Ich hätte eigentlich gesagt es ist ein Kleid, aber in Kombination mit dem neutralen Hintergrund und der leicht "wilden" bzw. "verschlafenen" Frisur ist es für mich nicht eindeutig erkennbar.

Weiters finde ich die Rückansicht nicht gelungen. Die Reflexionen im Hintergrund ... darüber lässt sich streiten, ob die "zur Auflockerung" gut sind oder ob sie stören. Das Licht am linken Ellbogen Rückansicht ist aber meiner Meinung nach unglücklich dort.

Was mir an dem Bild super gefällt: Die rechte Hand unterhalb des Ellbogens in der Frontalansicht (wirklich). Die dezent roten Fingernägel sind schön, wenn man sie mal entdeckt hat und die Haltung ist locker und unverkrampft.
Betrachte ich das Foto der Vorderansicht nur oberhalb der Tailierung/Ellbögen finde ich, dass dieses Model einen "Du sollst kein Foto machen, sondern komm her und schlaf endlich mit mir"-Blick hat. (Ich hoffe ihr versteht das jetzt nicht falsch ...) Warum?: Der direkte Blick mit den weit aufgerissenen Augen, die leicht offenen Lippen, der Kopf leicht geneigt und gesenkt und die Haare wild durcheinander. Da glaubt man(n?), der Bildschirm beginnt mit einem zu flirten ;). Die restliche Körperhaltung spricht allerdings dagegen.

Alles in allem gibt es bei dem Bild ein paar "Baustellen", welche ich anders gemacht/versucht hätte. Dennoch gefällt es mir irgendwie, sonst hätte ich mich wohl kaum so lange damit beschäftigt.



Clara Hase, 1.08.2012 um 23:41 Uhr

die mimik der dame spricht bände - fragend, irritiert - etwas brummig "dieser fummel steht mir nicht".
die haltung der vorderansicht emfpinde ich als angenehm
für die rückansicht gefallen mir die beine nicht

abschattungenan allen acht ecken - nicht schlimm
aber als schlimm empfindeich diehauttonung derbeine an sich, aber auch den rücken.

die spiegelung auf dem rückw. arm geht grad noch, ungünstig ist der reflex an der wand, der das Kleid touchiert - die reflexe an sich gebenein bisschen raumgefühl
der hintergrund, macht mich ganz affig - als wäre eine riesennoppen-lackfolie dort immerzu am streifenweise herumeiern - das stört enorm beim betrachten der lady

natürliche darstellungen mag ich - auch ansehen -
die idee ist also nett

da das weisse Batistkleidchen, oder shorty, oder was weiss ich was das darstellen soll, recht durchsichtig ist, stört mich hier das durchschimmern des bikinis von hinten - po. und Bh
das trägerbändchen gibt einen kleinen farbreiz -und ebenda auch, sie probiert etwas an - aber durchschimmern ist irgendwie nicht so ästethisch und kaufen würde ich das Teil von daher auch nicht
überhaupt ist der zwirn bei der rückansicht reif für persil 59 - nicht wirklich weiss
Die rückwand oder etwas anderes legt sich fast auf alles in der farbgebung - passtelliges grün- farben also nicht so optimal



eja, 2.08.2012 um 8:33 Uhr

Ich habe einige Zeit gebraucht um mit diesem Foto in's Reine zu kommen.
Für mich ist es eine Art "Streetfotographie" im Bereich Mode- bzw. Modelfotographie. Für ein reines Mode- oder Modelfoto ist es m. E. qualitativ zu schlecht (fleckige Beine, wirre Reflexionen, etwas linkische Pose). Vor diesem Hintergrund betrachtet, treten die einzelnen und hier bewerten Bilddetails letztlich in den Hintergrund.
In seiner Schlichtheit, Unvollkommenheit und als Momentaufnahme (als wär's mit der Handykammera mal eben zu Hause spontan aufgenommen) ist die Bildwirkung aber authentisch, und hat unbedingt seinen Reiz.



Das Herminsche, 2.08.2012 um 9:36 Uhr

Dieses Konzept spricht mich sehr an. Sofort würde ich mir einen solchen Katalog wünschen. Endlich Kleidung so abgelichtet, dass ich mir vorstellen kann wie ich darin aussehen könnte, ohne mir, angepustet von 3 Ventilatoren und mit Blümchen in der Hand, grinsend durch die Haare zu fahren (in ausgefeilter Beinstellung).

Mich würde interessieren, ob obiges Bildnis tatsächlich ne Auftragsarbeit, oder ob es die Ausführung der ideologischen Idee des Fotografen ist. Um "technische Mängel" kann es beim Betrachten für mich kaum gehen. Auch wenn ich weiß, was meine Vorschreiber meinen, wenn sie "Fehler" entdecken und sie beschreiben. Ich nehme sie an, als eigensten Stil des Bildautors. Es passt zusammen.



Günter Richter Paderborn, 2.08.2012 um 10:19 Uhr

In der Beschreibung will der Fotograf nur Kleider abbilden. Die Person ist also nur der Kleiderständer. Hier muß man sich nur auf die optimale Darstellung der Kleider beziehen.
Das Kleid hängt lieblos am Körper der Frau und setzt sich nich positiv vom Hintergrund ab. Und dann der grüne Träger!
Das selbst gesetzte Ziel ist für mich hier nicht erreicht



Jürgen Forbach, 2.08.2012 um 11:12 Uhr

Die Fotoarbeit hinterläßt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Die Intention des Fotografen, gängige Klischees und Posen zu vermeiden, finde ich gut. Trotzdem wäre die Haltung des Modells bei der frontalen Aufnahme verbesserungswürdig. (X-Ellenbogen) Die Problematik des Fotos liegt für mich aber im technischen Bereich. Am meisten stören mich die Vignettierungen in den Bildecken, die so richtig "schmutzig" wirken. Die Flecken auf den Beinen sind hier ebenso negativ zu erwähnen wie die disharmonische Ausleuchtung. Zuviel Licht auf den Bauch, zu wenig Licht im Gesicht. Der Plastikhintergrund trägt auch nicht positiv zur Gesamtwirkung bei.
Der Ansatz des Fotografen, abseits des Mainstreams zu arbeiten, ist lobenswert. Das sollte aber nicht dazu führen, die handwerklichen Dinge zu vernachlässigen.
Jürgen



christine frick, 2.08.2012 um 13:52 Uhr

Erfrischend anders, für ein Foto der Modebranche.
Sie wirkt etwas schüchtern und das bewirkt vielleicht auch die Bearbeitung oder der Blick.
Zu mager , das find ich nicht schön, aber das hat mit deiner Aufnahme ja nichts zu tun.
Die Kauflust weckt das nicht bei mir , eher würde ich die junge Dame zu einer Tasse Kaffe mit Kuchen einladen wollen, damit sie nicht verhungert.
LG Chris



jundi, 2.08.2012 um 18:14 Uhr

Dem Foto kann ich nichts abgewinnen.
Weder das lustlose "Steh- ich- jetz- endlich-richtig-Gesicht" noch das Hemdchen können mich animieren, mich näher damit zu beschäftigen.
Vielleicht aber verstehe ich von Damenunterwäsche nichts.
VG jundi



Fumar Porros, 2.08.2012 um 21:24 Uhr

OFFTOPIC : Ist das eigentlich normal hier, das man von Herbert Klose dämliche Quick Messages bekommt, wenn man nicht seiner Meinung ist?... O.ô


RE-Photos, 2.08.2012 um 21:28 Uhr

Als ich dieses Bild auf der Startseite gesehen habe, habe ich mich echt gefragt: "Was, darüber wird diskutiert?" Und als ich jetzt gerade noch gelesen habe, das sei ein Modefoto..... naja, nicht wirklich meins.
Bis auf das natürliche, hübsche Aussehen vom Model gefällt mir an diesem Bild garnichts.
Die Bearbeitung hinterlässt am Model und am Hintergrund befremdliche Strukturen, das Model wirkt dadurch ziemlich blass und kränklich.
Abgesehen von den Flecken auf den Beinen....

Die Rückansicht finde ich persönlich total misslungen!
Das Mädchen ist nun mal schlank, da brauche ich sie aber nicht von hinten mit den Armen im 90-Grad-Winkel fotografieren. Die Ellbogen wirklen dadurch zu spitz und zu dünn- nicht sehr vorteilhaft.
Ebenso hätte ich es vermieden, die Schulterblattspitzen mit zu fotografieren.
Insgesamt macht auf mich das junge Model einen zu dünnen Eindruck... was auch nicht unbedingt vorteilhaft für ein Modefoto ist, ich hätte als Frau ja Angst, ich könnte schlank auch so in diesem Kleid (?) aussehen.

Alles in allem echt nicht mein Fall.



anne47, 2.08.2012 um 23:34 Uhr

Das Konzept, so wie der Fotograf es vorstellt, finde ich grundsätzlich in Ordnung. Ich nehme an, dass hier das Kleid und nicht das Model im Vordergrund stehen soll. Genau das ist aber auch der Haken bei diesem Bild. Meines Erachtens ist es nicht gelungen, die Vorzüge des Kleides richtig zur Geltung zu bringen. Ein Kleid wirkt eben anders, je nachdem wer es trägt und wie man es präsentiert. Damit meine ich nicht, dass ein Model bestimmte Posen einnehmen sollte. Ich würde es besser finden, wenn das Gesicht etwas erhobener und nicht der Kamera zugewandt wäre, sondern eher neutral zur Seite blicken würde.

Der Gesamteindruck bei diesem Bild ist: Blass !
Dem Bild fehlt es meiner Meinung nach an Kontrast, an Farbe und Konturen. Ein weißes Kleid bei nahezu weißem Hintergrund darzubieten ist schon mutig. Da würde ich wenigstens ein Model mit einer etwas getönteren Hautfarbe wählen. Abgesehen davon, dass das Kleid nicht unbedingt für diese Figur geschaffen ist (Taille sitzt zu hoch, von hinten sieht das Oberteil zu weit aus), so kann man auch die Spitzen- bzw. Rüschenapplikation kaum richtig erkennen. Wenn es hier wirklich um ein Modefoto gehen soll, so soll die potenzielle Käuferin ja auch erkennen können, worum es sich handelt.

Die Art der Darstellung gefällt mir, würde es aber besser finden, wenn das rückseitige Bild in derselben Haltung und Höhe gezeigt würde, in etwa so, als wäre es ein Spiegelbild, aber das ist sicher Geschmackssache. Auch mir fielen sofort die fleckigen Beine auf, die bei diesem Bild sicher den Blick vom Kleid ablenken. Das Gleiche gilt für die Lichtflecken, die sich ja auch am Oberarm zeigen und das Gesamtbild stören.
Sollte mir ein Modekatalog in dieser Form in die Hände fallen, so hätte ich sicher gleich weitergeblättert - leider!





Kommissar Lohmann, 3.08.2012 um 0:51 Uhr

ich empfinde diese Bilder als "schmutzig" und kaum werbewirksam..

Ich verstehe, dass die Werbe-Bilderwelt, der wir alle ausgesetzt sind heutzutage, viel zu laut und zu bunt und zu schrill ist, aber ich zweifel daran, dass diese Art der Verfremdung ein "besseres Werbebild" sein kann. Bin mir fast sicher, dass das Kleid (und auch das Model) in Wirklichkeit viel besser aussehen.

Für mich geht dieses Experiment in die falsche Richtung ...



lophoto, 3.08.2012 um 10:24 Uhr

finde die art der präsentation eigentlich sehr gut.
mir gefällt das alles anscheinend nicht absolut perfekt dargestellt ist. kein overgestyltes model keine perfekte fröhliche haltung kein everyday grinsen.

der ausdruck zeigt/fragt eher: gefällt dir das was du siehst? die frontansicht gefällt mir besser, vielleicht hätte ich als zweites eine seitenansicht gewählt und keine von hinten.

sollte es real für mode fotografie stehen finde ich die entwicklung gut.


einzig ist mir der hg zu langweilig, wahrscheinlich wäre ein fenster im hg angenehmer gewesen.

gesamt: es gefällt mir so (bis auf hg)



Clara Hase, 3.08.2012 um 10:27 Uhr

die meinung zur Qualität ist hier ziemlich einheitlich

auch natürliche Stellungen sollen die Mode verkaufen - denn für was anderes werden die Bilder nicht gemacht -

leider ist es aber auch so, dass die Trägerin bzw diejenige die Mode auswählt, sich auch mit dem Modell abgleicht - unbewusst identifiziert. Darauf zielt jegliche Werbung ab - heutzutage - auch Autos werden gleich mit der Frau verkauft

auch das ist für mich hier absolut nicht gegeben, bestenfalls,dass ich selbst so kritisch vor dem eigenen Spiegelbild stehe und sage -hinfort damit

nächstes bild bitte



Wolf Schroedax, 3.08.2012 um 11:10 Uhr

Es ist der erste Augenblick der Präsentation des Selbsgenähten. Sie ist erst gespannt und dann verunsichert, weil er nichts sagt .... (Es stört ihn, das Grüne, was da vorguckt ...) So gemein, wie das ist: Er mag diese Unsicherheit bei ihr... Schließlich sagt er:: Finde es von hinten besser als von vorn ....



siegart, 3.08.2012 um 12:31 Uhr

Ich finde die Idee, es mal anders zu machen, interessant. Aber leider kommt das "anders machen wollen" manchmal sehr gewollt rüber. Die Farben in dem Bild sind sehr schön, vieles haben andere schon beschrieben, z.B. die Flecken auf der Haut der Beine. Aber besonders stört mich, dass das Model so unglücklich aussieht und das Kleidchen an ihr hängt, wie wenn es hinten und vorne nicht passen würde. Damit ist für mich die Idee von "Modefoto" sozusagen gestorben.


Morgen -- Rot, 4.08.2012 um 7:32 Uhr

Ich möchte mich grundsätzlich dem Kommentar von Das Herminsche anschliessen. Für mich bringt sie es auf den Punkt.
Desweiteren sind für Kritikpunkte wie "türkisfarbene Träger" und "fleckige Beine" nicht nachzuvollziehen.
Wollt Ihr denn Schaufenster- oder Barbie-Puppen??
Das Model wirkt einfach wie mitten aus dem Leben, auch nicht zu mager.
Den Hintergrund mag ich grundsätzlich, nur die Reflektionen irritieren mich auch ein wenig.
Wurde das Bild analog gemacht oder auf analog gefaket?



Fumar Porros, 4.08.2012 um 10:27 Uhr

Morgen -- Rot, (7:32 Uhr)
<< Wollt Ihr denn Schaufenster- oder Barbie-Puppen?? >>
Also ich persönlich würde eine Schaufensterpuppe vorziehen, denn das ist für mich eine relativ objektive Produktpräsentation... :-)
Bei Modefotos geht es immer und in erster Linie um ein Produkt. Und das wurde hier einfach nicht vorteilhaft präsentiert. Modefotos sind Werbefotos, die mir etwas verkaufen sollen. Aber mal ehrlich: Würde da nicht stehen, das es sich um ein Modefoto handelt, hätte niemand auch nur ein Wort über das Kleidchen verloren...

Rein technisch sehe ich hier folgende Fehler:
- das weisse Kleid wird vor hellem Hintergrund präsentiert, gerade bei der Rückansicht sind die Konturen gerade noch zu erahnen
- zu wenig Kontraste verhindern, das die Details des Kleides gut erkennbar sind
- Vorder- und Rückseite des Kleides werden in verschiedenen räumlichen Abständen belichtet, Proportionen lassen sich also schwerer vergleichen
- der Blick wird vom Produkt durch Flecken, Lichtreflektionen und türkisfarbenem Träger abgelenkt

Wie bereits erwähnt, hab` ich`s nicht so mit Modefotos und weiss also auch nicht so genau, wie sich ein Model präsentieren muss. Die Dame hier wirkt aber auf mich überhaupt nicht wie ein Model. Sie wirkt zwar in gewisser Weise natürlich, aber auch unsicher. Sie sieht aus wie meine Freundin, wenn sie aus der Umkleidekabine kommt, mich fragend anschaut und zweifelnd fragt: "Hm, was meinst Du? Steht mir das?" Und meine Antwort wäre in diesem Fall: "Nee, Du, lass` mal gut sein."... :-P



Agora Bilddiskussion intensiv, 5.08.2012 um 19:36 Uhr

Hier geht es weiter:
0054 von Agora Bilddiskussion intensiv
0054
Von
5.8.12, 19:32
38 Anmerkungen


Markus Benk schreibt: Erst mal vielen Dank an alle die sich mit dem Bild beschäftigt haben. Was bringt nun so eine Diskussion in der Agora?
Also zuerst einmal, dass wesentlich mehr und begründeter geschrieben wird als unter den sonstigen Bildern. Dies führt aber leider auch oft dazu, dass vermeintlich ausgemachte "Fehler" völlig überbewertet werden, ohne sich die Frage zu stellen, warum ist das so gemacht? Hats nicht vielleicht sogar einen Sinn. Das führt dann leider auch zu so Dingen wie "man kann die Konturen nur erahnen" was wohl an der eigenen Monitoreinstellung liegt und " weißes Kleid vor weißem Hintergrund geht nicht" (sinngemäß).

Ich denk mal viel davon entspringt der Pflicht zur Kritik, da dies ja ein ernsthaftes Forum zur Bildkritik ist. Gut ist natürlich, dass man ohne Kenntnis des Bildautors diskutiert.
Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer.





 
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