Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
946 12

Ulrich Kirschbaum


Basic Mitglied, Mittelhessen

Kuchenflechte

Warum die Gattung Lecanora (hier Lecanora chlarotera - Helle Kuchenflechte) diesen ungewöhnlichen Namen hat, kann man an meinem Bild aus der Rhön erkennen: Die Fruchtkörper (Apothecien) ähneln wegen ihrer oft regelmäßig runden Form einem Kuchen. Die Gattung enthält sehr viele Arten, die einander oft sehr ähnlich sehen und nur mikroskopisch sicher unterschieden werden können. Wegen der hellen (und oft "unreinen") Brauntönung der Scheiben lässt sich die abgebildete Art jedoch recht gut erkennen; außerdem ist sie eine der häufigsten Lecanoren auf Rinde.
EOS 40D; Canon Lupenobjektiv, f4, ISO 100, 1/3 sec., DFF aus 12 Bildern.

Kommentare 12

  • bri-cecile 22. April 2010, 23:34

    Lass das bloß nicht das Krümelmonster aus der Sesamstraße sehen --- der würde denken, das sind Kekse und dann...............
    ;-)))))))) LG bri-cecile
  • Andrea Ossenbühl 22. April 2010, 21:13

    Gibt schon nette Vergleiche, aber mit Kuchen kann ich mich natpürlich auch anfreunden
    Finde ebenfalls, dass es eine gelungene Darstellung dieser Lebewesen ist.

    GLG Andrea
  • Werner Bartsch 22. April 2010, 13:30

    feine früchtchen sind das !
    aber die "streusel" drum herum sind auch nicht zu verachten :-)
    lg. werner
  • Lieselotte D. 22. April 2010, 10:56

    Klasse Makro. Die sehen aus wie Weihnachtsplätzchen mit Zuckerkruste.
    LG Lieselotte
  • Jörg Ossenbühl 22. April 2010, 10:46

    ich bin der gleichen Meinung wie Manfred, Blende 11 oder 16, ich glaube das die Beugungsunschärfen bei so einem Motiv nicht ins Gewicht fallen
    wenn man ein Foto für ein Buch machen möchte wird sich selbstverständlich der Aufwand mit DFF lohnen

    lg jörg
  • Frank Moser 22. April 2010, 10:25

    Das ist schon beeindruckend. Die Schärfe stimmt natürlich, das Seitenlicht gibt der Flechte trotz der flachen Kruste eine interessante Plastizität. Farblich ist das Bild sehr ansprechend - es müssen nicht immer krachende Farben sein, diese dezenten Farben sind m. E. noch reizvoller.

    Liebe Grüße
    Frank.
    Danke für Deinen Gruß!

  • Ulrich Kirschbaum 22. April 2010, 7:59

    @Andre: Vermutlich könnte man den "Kuchen" essen ... aber ob sich das lohnt? (Durchmesser eines Apotheciums ca. 1 mm).
    @Manfred: Habe ich gemacht (zwar nicht in diesem Fall, aber sonst schon gelegentlich). Ergebnis: Mir erscheinen die Bilder mit kleinerer Blende unschärfer. Vermutlich liegt das daran, dass bei Abbildungsmaßstäben über 1:1 ab Blende 8 Beugungsunschärfen auftreten. Das Bild stammt übrigens aus dem Footo"labor" zu Hause: Bilder von derart großem Maßstab mit dem Lupenobjektiv gelingen vor Ort nur sehr bedingt.
    mfg Ulrich
  • Conny Wermke 22. April 2010, 7:56

    Der Name passt doch...
    Eine wirklich faszinierende und gelungene Aufnahme dieser Flechte.

    LG Conny
  • Ulrich Schlaugk 22. April 2010, 1:06

    Eine detailreiche Aufnahme, wie sie in Bestimmungsbuch und Internet nicht zu finden ist.
    Gruß Ulrich
  • Manfred Bartels 22. April 2010, 0:16

    Bist Du mit dem Lupenobjektiv draussen gewesen?
    Oder hast Du Dir eine windstille Ecke gesucht?
    Bei diesen flachen Dingern frage ich mich immer warum Du soviele Aufnahmen machst, hast Du mal vergleichsweise eine Aufnahme mit Blende 11 oder 16 gemacht?
    Ich glaube das würde auch reichen.
    LG Manfred
  • Andre Scherbaum 21. April 2010, 23:57

    Toll gemacht, kann man den Kuchen essen(oder konnte man dies)?
  • Holtix 21. April 2010, 23:52

    Wow, Klasse Aufnahme!