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IAA FRANKFURT 2019 (10)

IAA FRANKFURT 2019 (10)

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Robert Bauer


Premium (World), Bad Homburg (davor 45 Jahre Stuttgart)

IAA FRANKFURT 2019 (10)

Wenn es zwei Alternativen gibt, dann könnte sich die Kundschaft auch mal für die andere entscheiden, oder?

Deutschland ist Auto-Land. Das war schon immer so, seitdem das Auto in Stuttgart (Bad Cannstatt/Untertürkheim), dort wo ich 80 Jahre später geboren wurde, von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach erfunden wurde. Und es wird auch so bleiben, meint jedenfalls Ferdinand Dudenhöffer, der Auto-Professor. Trotz aller Krisen, Skandale und des Klimawandels, der größten Herausforderung, vor der die Industrie jemals gestanden hat. In Deutschland sind derzeit rund 47 Millionen PKWs zugelassen, davon 64% aus der eigenen Produktion. Es ist nicht erkennbar, dass das deutsche Volk – das in seiner Mehrheit nicht in Städten wohnhaft ist - demnächst auf’s Auto komplett verzichten wird und auf die weitgehend nicht konkurrenzfähige Bahn umsteigen möchte. Es will allerdings andere Autos fahren, die zukunftsfähig sind, wobei der Spaß am Fahren erhalten bleiben soll. Autonomes Fahren sehen die Deutschen daher ziemlich kritisch. Ja, es ist einfach Fakt, weil ich es auf der IAA auch dieses Jahr wieder beobachten durfte: Das Leuchten insbesondere in den Männeraugen, und auch die Frauen waren nicht weniger von der Technik begeistert. Das mag man jetzt ideologisch und moralisch kritisieren und die Autobegeisterten als unbelehrbare Klimakiller und Verkehrsindividualisten beschimpfen. Aber sie repräsentieren nicht die Minderheit, sondern die ganz große Mehrheit der Bevölkerung. Einen D-EXIT vom Auto werden die Deutschen nicht mitmachen, sondern das einfordern, was uns mal wieder vollmundig versprochen wird: WIR SCHAFFEN DAS! Daher wollen wir selbstverständlich beides, die Welt und die Menschheit retten. Deutsche Ingenieurskunst soll das hinbekommen. Sie scheint tatsächlich viele gute Ideen zu haben. Denn das, was gestern im Backoffice der Zulieferer vorgestellt wurde, könnte dazu beitragen, dass wir den technologischen Rückstand aufholen und an die Weltspitze zurückkehren. Der Dieselskandal könnte schon bald vergessen sein.

Kommentare 2

  • Wilfried Jurkowski 17. September 2019, 8:27

    text und foto von dir ist prima .... dazu jedoch meine meinung: die amis haben die waffen-lobby, wir die auto-lobby die die politik korrumpiert hat und auch nicht vor kriminelen machenschaften zurück schreckte! viele pendler haben "leider" keine alternative zum auto was politisch vielleicht auch so gewollt ist, andere länder existieren auch ohne autoindustrie, bei uns wurde nie an andere lösungen gedacht! das e-mobil ist ein irrweg, herstellung und entsorgung hoch-giftiger batterien ist sicherlich nicht umweltfreundlich. schauen wir mal wie es weitergeht, es sollte und das ist nicht immer so, vernünftig diskutiert werden und lösungen für die nächsten jahre gefunden werden. die politik scheint aus meiner sicht jedoch nicht zukunftsfähig zu denken und entscheiden zu können.

    fazit, du hast deine eigene meinung und das ist auch gut so denn zumindest dies funktioniert noch in deutschland ..... leider vieles andere nicht mehr
    • Robert Bauer 17. September 2019, 21:21

      Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin in Stuttgart-Bad Cannstatt im Schatten des Sterns geboren und in Stuttgart-Zuffenhausen aufgewachsen. Dort werden bekanntlich die schnellsten deutschen Autos gebaut. 3/4 meines Lebens habe ich in Stuttgart gelebt. Stuttgart und Auto, das ist wie Wien und Johann Strauß oder Rom und der Vatikan etc. Nichtsdestotrotz sind die Schwaben keine Utopisten, sondern Tüftler und Denker. Sie werden daher Lösungen anbieten, die wir uns vielleicht heute noch gar nicht vorstellen können. Mein Vertrauen in die Innovationskraft meiner Landsleute habe ich noch nicht verloren.  :-))

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