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Clau.Dia´s


Complete Mitglied, Im Südwesten

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Erste Porträtversuche

Dieses Jahr bin ich bisher kaum zum Fotografieren gekommen und hatte auch nur ganz wenig Zeit für die FC.
Ich hoffe, das wird jetzt wieder anders. :-)

Aber Anfang des Jahres habe ich zum ersten Mal einen 3-stündigen Porträtworkshop besucht - mit Paul Leclaire.
Die Aufgabe war, in der Tiefgarage am/im Auto Portäts mit available light zu machen (ohne Hilfsmittel: kein Blitz, kein Reflektor...) und nur das spärlich verteilte Deckenlicht und seine Reflektionen zu nutzen. Dabei sollte das Auto und besonders die Linien, die es bietet mit einbezogen werden.

Mit einer nur mittelmäßigen Ausstattung wie meiner eine technische Herausforderung.
Und Ihr seht, es rauscht ganz schön.

Da das meine ersten Porträterfahrungen sind, freue ich mich über Rückmeldungen.
Ist das Bild interessant? Bildaufbau? Verbesserungsvorschläge?

Kommentare 20

Bei diesem Foto wünscht Clau.Dia´s ausdrücklich konstruktives Feedback. Bitte hilf, indem Du Tipps zu Bildaufbau, Technik, Bildsprache etc. gibst. (Feedbackregeln siehe hier)
  • Fotomama 26. Juni 2019, 22:55

    Klasse! Als Porträt sehr ausdrucksstark. Und mit dem Auto ein Stück abstrakt, ein Stück verspielt und auf seine Art spannend. Da spielt für mich das Rauschen (vor allem im Bokeh) gar nicht schlecht mit. Auch wenn es schade um die Schärfe in ihrem Gesicht ist.

    Zum Porträt: Ich mag ihr Lächeln. Die Pose ist ... naja, nicht ungewöhnlich. Aber in VErbindung mit den sehr unscharfen Autoteilen bestimmt nicht konventionell. Man sieht dem Porträt aber das "professionell gestellte" an. Das Model setzt sich klar in Szene. Schlimm ist das nicht. Halt die Frage, was du willst. Wenn du Menschen natürlich aussehen lassen willst, wirst du das mit solchen Posen nicht schaffen. Wenn du einen bestimmten Ausdruck in einer bestimmten Umgebung willst ... bist du auf dem richtigen Weg ;-)
    Gruß, Anette
    • Clau.Dia´s 26. Juni 2019, 23:33

      Mir liegt das Natürliche viel mehr! Aber wenn ein Model immer wieder ins Posing geht und du kommst im Workshop mit zu vielen Leuten nur 2 x 5-10 Minuten zum Fotografieren, dann entsteht da auch nicht so der Kontakt, um was dazu zu sagen.
  • UAW 26. Juni 2019, 12:45

    Es ist hier schon so viel geschrieben worden, da möchte ich nichts mehr hinzufügen. Aber es freut mich, dass du das Sujet wechseln möchtest oder einfach deine Motivbreite erweitern willst. Vor langer Zeit hattest du mich dazu ja mal angeschrieben. Bei mir ist das noch immer so, dass ich einfach vor mich hin übe...:-) LG Ute
    • Clau.Dia´s 26. Juni 2019, 13:07

      Tatsächlich habe ich nicht vor, das Sujet zu wechseln, aber ich möchte mein Spektrum erweitern und Menschenfotografie ist ja was ganz Zentrales. - Erst neulich habe ich wieder in Deinem Portfolio gestöbert und gestaunt, wie viel da passiert ist seit den Anfängen: immer wieder neu Ideen und die konsequente Erweiterung Deiner "Menschenbilder". Das macht mir Lust, in dem Bereich auch ein bisschen zu üben! :-)
      LG Claudia
    • UAW 26. Juni 2019, 13:19

      Ich bin sehr gespannt auf deinen Ansatz und die Ergebnisse!! LG Ute
  • Dieter K 25. Juni 2019, 21:26

    Liebe Claudia, das mit dem Rauschen stimmt zwar, stört mich aber nicht zu sehr. Mich stört auf den ersten Blick am meisten der gelblich Hautton, den finde ich sehr unnatürlich. Ich wäre mehr von rechts gekommen und mehr von oben, dann wäre erstens der Spiegel weniger dominant, bzw. hätte man ihn vielleicht sogar als Refelexionsfläche nutzen können. Und dass sie so nach unten schaut, lässt das Bild schon sehr gestellt erscheinen. Ich glaube die technischen Limitierungen durch das available light hätten sich durch eine von vorneherein auf SW-konzentrierte Arbeitsweise doch managen lassen. Finde hier auch die Schrägstellung des Fensters kein Gewinn.
    LG Dieter
  • Clau.Dia´s 25. Juni 2019, 21:05

    Tja, aller Anfang ist schwer! :-)
    Ich danke Euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das Bild analytisch zu kommentieren. Und da kommen doch eine ganze Menge Kritikpunkte zusammen, dass ich zwischendurch dachte: da hilft nur eins, ich müsste das Bild jetzt nochmal neu machen und auf andere Dinge achten als beim 1.Mal. Ich kann mit den angesprochenen Punkten was anfangen und bin froh für die offenen Worte, denn nur das bringt mich weiter.

    Tatsächlich war es schwierig für mich, überhaupt mit der Technik klar zu kommen (es war zeitweise so dunkel, dass ich das schwarzumrandete Fokusfeld in der Kamera kaum sehen konnte und die Kantenanhebung im manuellen Fokus nicht so eindeutig war) oder gar kein Licht auf das Gesicht fiel usw., aber das soll keine Ausrede sein.
    Auch gestalterisch habt ihr deutlich Mängel benannt - da kann ich nur zustimmen. Ich fand auch den Vorschlag von Träumer D interessant, die Perspektive etwas zu verändern.

    Danke Pekka für die quick & dirty Demonstration zweier Varianten und ich muss sagen, sw gefällt mir gar nicht so schlecht - auch wenn das Auto kaum Kontraste aufweist. Aber das Rauschen ist deutlich weniger störend. Und der engere Schnitt tut dem Bild gut.
    Ein wirklich "gutes" Bild wird es dennoch nicht, aber zum Lernen ist es doch allemal geeignet.

    Ich möchte noch ein paar weitere Bilder aus dem Workshop zeigen und bin gespannt...
    LG Claudia
  • Clau.Dia´s 25. Juni 2019, 20:37

    Huch, wo ist denn der Kommentar von Träumer D. geblieben??
  • andreas1516 25. Juni 2019, 19:48

    Hallo Claudia,
    Mir haben Deine Beiträge hier schon wirklich gefehlt. Deine Fotos sind immer inspirierend. Ich finde das Motiv sehr gut gewählt. Mir gefällt sogar sehr gut, dass Du die Teile des Autos mit ins Bild genommen hast. Das Rauschen im Bild ist zwar technisch nicht perfekt, es verleiht dem Foto aber eine ganz eigene und reizvolle Note.
    Ich hoffe also, wieder viele schöne Bilder von Dir zu sehen.
    LG Andreas.
  • Klacky 25. Juni 2019, 16:33

    Das Bild ist zu gleichmäßig beleuchtet, Schatten im Gesicht wären interessanter.
    Die Farbe des Gesichts ist unnatürlich.
    Die Mütze erkennt man erst auf den zweiten Blick.
    Das Autospiegel stört massiv.
    Die Kurve des Autodachs liks oben stört.
    SW wäre einen Versuch wert.
    Gruß,
    Klacky
    • Pekka H. 25. Juni 2019, 18:47

      Liebe Claudia,

      erstmal freue ich mich sehr, dass Du nach langer Zeit wieder fotografieren konntest (und dann gleich so ein anspruchsvoller Workshop).  Deshalb fällt es mir etwas schwer, gleich mit allen Kritikpunkten ins Haus zu fallen, aber was soll's: Wir werden nur besser, wenn wir Kritik erhalten. Es geschieht also aus Freundschaft, dass ich mich hier unumwunden Klacky in allen Punkten anschließe und noch ein wenig draufsetze.

      Das Bild ist für mich ein klassischer Fall von Kreativblocker 'Technik'. Das Gehirn kann nicht gleichzeitig technische Probleme lösen und kreativ sein, no way. Hätte Dein Workshopleiter Euch mit einer Kamera ausgestattet, die er selber für diese Herausforderung verwendet hätte, die auch bei ISO > 6.400 noch tadellose Ergebnisse liefert, hättest Du nicht mit einer Offenblende von 1.8 f arbeiten müssen, und Du hättest gleich viel flexibler arbeiten können. Die Bildanordnung ist für mich vor allem dem Versuch geschuldet, beide Augen auf die knappe Schärfeebene zu bekommen, was Dich vieler kreativer Möglichkeiten beraubt hat. Das Ergebnis ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Orientiert am Portfolio von Paul Leclaire heißt das: Es ist nicht Werbung, es ist nicht Theater und Porträtfotografie im anspruchsvollen Sinne ist es für mich auch nicht. Den Gesichtsausdruck Deines Modells mag man für Reklame verwenden können, für Porträt geht das m. E. nicht. 

      Angesichts überzogener Herausforderungen, die zu Deiner Ausstattung schlicht nicht passen, erübrigt sich jegliche Diskussion von Farbrauschen und technischen Schwächen. Das bringt Dich keinen Schritt weiter. Andere Aspekte sind kritikwürdiger.

      Wichtig sind vor allem natürliche Hautfarben. Das lässt sich im Nachhinein über den Weißabgleich regeln. Die Konzentration muss auf der Person liegen, es sei denn ein anderes Bildelement ist für die Beschreibung des Individuums förderlich.  Ein Rückspiegel ist dies wohl kaum, der in ebenfalls ovaler Form mindestens so groß ist wie ihr Kopf und einfach nur ablenkt. Also deutlich reduzieren. Lichtpunkte im Auge sind gut und wünschenswert, aber nicht ein großer so weit im Augenwinkel. Würde ich stempeln oder anderweitig im Auge verwenden ...
      Ob SW geht, muss man sich mal anschauen, weil braune Haut oftmals schwerer umzusetzen ist.

      Ich habe das Angesprochene mit zwei quick&dirty-Bearbeitungen mit meinem Smartphone versucht zu veranschaulichen. Mit Lightroom sähe es dann sicherlich nochmal ganz anders aus ...

      Liebe Grüße und schön, dass Du mal wieder vorbeischaust.

      Bearbeitungsvorschlag Farbe für Clau.Dia’s
      Bearbeitungsvorschlag Farbe für Clau.Dia’s
      Pekka H.

      Bearbeitungsvorschlag SW für Clau.Dia’s
      Bearbeitungsvorschlag SW für Clau.Dia’s
      Pekka H.
  • Der Michel aus... 25. Juni 2019, 10:04

    Kommt gut.
  • LeicaPhotographer 25. Juni 2019, 9:48

    ~ bei  starker Vergrößerung deines Bildes sehe ich ein
    minimales rauschen, was aber für meinen Geschmack hier
    ziemlich uninteressant ist.
    Vielleicht wäre es von Vorteil gewesen, den oberen Rahmen des
    Autos nicht zu beschneiden- und fürs erste Mal finde ich es trotzdem
    ein gutes Portrait.
    LG.charly
  • blind4ever 25. Juni 2019, 8:54

    Auf meinem Notebook-Bildschirm kann ich kein Rauschen entdecken. Das Foto wirkt insgesamt etwas soft, aber gerade in der Portraitfotografie ist das eher von Vorteil (je höher die Auflösung/Schärfe, desto größer der Bildbearbeitungsaufwand). Insgesamt hat das Foto eine tolle Ausstrahlung und die leichte Diagonale bringt Dynamik in das Bild.
    Grüße nach Freiburg (ich lebte da mal 5 Jahre lang)
    Jürgen
    Für mich erzählt das Foto eine Geschichte oder mehrere - nämlich erwartungsvolle Abfahrt .
    • ShivaK 25. Juni 2019, 9:02

      schau Dir das Foto mal auf einem richtigen Monitor an, dann wirst Du das Rauschen gerade in den metallischen Teilen des Autos deutlich sehen (Farbrauschen und Kontrastrauschen). Zur Reduktion kann man aus der NIK-Suite das DFine verwenden ... dann wird das Bild wirklich etwas softer.
      Und ob ich ein Portrait lieber soft erscheinen lassen will oder schärfer sollte für meinen Geschmack nicht davon bestimmt werden, welcher Bearbeitungsaufwand kleiner ist ;-)
    • Clau.Dia´s 25. Juni 2019, 10:15

      Zum Thema Rauschen: Ich arbeite ja am Laptop, da hielt sich in der Ansicht das Rauschen in Grenzen. Gerade sehe ich das Bild zum 1. Mal an einem großen Bildschirm und muss sagen, dass das leider schon  sehr heftig rauscht, wie von ShivaK beschrieben. :-(
  • ShivaK 25. Juni 2019, 8:43

    das ist schön, dass Du wieder aktiv werden willst ... und ja, Pausen kommen eben auch mal vor. Nun zu Deinem Bild:
    Von der Gestaltung des Portraits mag ich es schon, auch wenn sie so strahlend, wie sie aus dem Auto schaut, nicht wirklich eine Geschichte erzählt. Das Portrait auf Augenhöhe zu machen, ist bei dieser Art Posing eigentlich nur konsequent.
    Ich hätte das Bild aber anders ausgearbeitet. Wenn Du mit dem Rauschen zu kämpfen hattest, bietet sich eine s/w-Bearbeitung an, und zwar eine mit grobem Korn. Das modelliert ihr Gesicht besser, und auch das Gelbliche ihrer Gesichtsfarbe würde obsolet sein.
    Von der Bild gestaltung insgesamt finde ich den linken Teil zu mächtig und zu hell; dass es ein Rückspiegel ist, kann man ahnen, aber nicht wirklich sehen. In der Nachbearbeitung gerade in s/w hätte ich den Teil komplett abgedunkelt. Die Aufgabe war ja sicher nicht, das Auto abzubilden ;-). Die Aufteilung, dass sie rechts sitzt und nach links schaut gefällt mir gut ... das hat so etwas Einrahmendes.
    Und nun bin ich gespannt, wie Deine fotografische Reise hier in der fc weitergeht :-)
    • Clau.Dia´s 25. Juni 2019, 8:51

      Liebe Martina, herzlichen Dank für Deine ausführliche Besprechung! Nur in aller Kürze: Die Aufgabe war tatsächlich, Teile des Autos möglichst mit aufs Bild zu nehmen und Lichtreflexionen, die sich im/am Auto finden lassen. LG
    • ShivaK 25. Juni 2019, 8:54

      dann solltest Du mal über Aufrüstung nachdenken ;-)))
      Und in Color passen die kühlen Farben des Autos nicht wirklich gut zu ihrem eher gelblichen Gesicht ... also s/w wäre fast ein Muss gewesen ... oder farbverfälschend (cross), sodass es zu einer Angleichung gekommen wäre.

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Exif

Kamera SLT-A57
Objektiv DT 50mm F1.8 SAM
Blende 1.8
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 50.0 mm
ISO 3200