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Amigo Zomtec Amigo Zomtec Beitrag 1 von 53
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...hallo, ich hab ne 20D und habe folgende frage;

...wenn ich im studio bin versuche ich natürlich extremscharfe fotos zu machen, gerade die augen einer frau müssen gut scharf sein, ein rein persönliches empfinden...

...ich nutze immer den ganz linken schärfe meßpunkt oder den ganz rechten meßpunkt, ich wechsel halt ständig den meßpunkt je nachdem wie ich mein motiv setze, extrem links oder extrem weit rechts...

...hier ein beispiel damit ihr wisst was ich meine

[fc-foto:4478468]
... steht das model links mache ich die schärfemessung mit links...etc...

...nun meinte ein studiofotograf zu mir der hier nicht user ist das es besser wäre den mittleren meßpunkt zu nehmen und dann während ich den auslöser halbgedrückt lasse rüber schwenken bis ich den schnitt habe den ich will und dann auslösen...

...hat jemand irgendeine ahnung warum das anders sein soll als von vornerein den entsprechenden meßpunkt zu nehmen?...

...sind die einzelnen messfelder anders justiert im verhältnis zur bildposition, oder verfügt jeder meßpunkt über die gleichen atribute...
I l m a r I l m a r   Beitrag 2 von 53
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der mittlere ist eigentlich immer ein genauer arbeitender kreuzsensor, die äußerssten nicht unbedingt (oft nur linearer balkensensor)
Markus Schopfer Markus Schopfer Beitrag 3 von 53
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Naja, 'genauer' ist der mittlere AF-Punkt unter normalen Bedingungen nicht wirklich. Er ist ein wenig Lichtempfindlicher als die anderen Sensoren und erst bei schwachem Licht vermag er auch den Kontrast besser aufzulösen und seine bessere Genauigkeit auszuspielen.

Das mit dem Verschwenken ist eher Quatsch. Man kann das schon machen, ist aber nicht wahnsinnig genau, denn selbst bei sorgfältigem Verschwenken kann sich die Distanz zum Motiv geringfügig ändern und das Model hat auch noch etwas mehr Gelegenheit sich ein wenig zu bewegen.
Es ist normalerweise sicher besser dass man auch beim Verschwenken den dem Motiv am naheliegendsten AF-Punkt verwendet und so wenig wie möglich verschwenkt.



Nachricht bearbeitet (12:53h)
I l m a r I l m a r   Beitrag 4 von 53
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weitere möglichkeit:

objektive wie z.b. das beliebte nikkor 85/1.4 sind sehr empfindlich bei offener blende hinsichtlich der scharfeinstellung, da kann die minimale distanzänderung durch schwenken schon den punkt der knackschärfe verlieren lassen
Johannes Leber Johannes Leber Beitrag 5 von 53
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Ilmar Punctum schrieb:

Zitat:da kann die minimale distanzänderung durch schwenken
schon den punkt der knackschärfe verlieren lassen


Genau... besonders bei grossen Blenden sollte man das Verschwenken lieber bleiben lassen. Die äusseren Sensoren sind zwar grundsätzlich nicht ganz so präzise wie der mittlere (bei der 20D zumindest), aber dafür präziser als ein VER-schwenkter mittlerer
Amigo Zomtec Amigo Zomtec Beitrag 6 von 53
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...ok :-) danke für die schnellen infos...
Armin Winter Armin Winter   Beitrag 7 von 53
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Falsches Forum,
im Anfängerforum haben wir das schon dreimal durchgekaut ;-)

Wenn die Suche funktionieren würde, hättests Du es gefunden...

Im Ernst:
Jeder Schwenk verlagert die Schärfeebene.
Dies hatte ich bereits mit einem Bild dokumentiert:

Schaerfe-Ebene nach Schwenk Schaerfe-Ebene na… Armin Winter 02.11.04 0

Ob sich diese Verlagerung wirklich sichtbar auf das Bild auswirkt, hängt von dem Winkel des Schwenks und der Aufnahmeentfernung ab.
Die mathematischen Berechnungen spare ich mir hier, ich hatte sie bereits mehrfach im "Anfängerforum" ausgeführt.
Leider funktioniert ja die Scheiß-Suche hier nicht mehr, sonst würde ich den Beitrag vielleicht finden und verlinken...
Fazit war aber, daß unter normalen Aufnahmebedingungen der Schwenkwinkel eher gering ist und sich kaum auf die Schärfe auswirken dürfte. Bei größeren Winkeln und offener Blende könnte es aber zu sichtbaren Abweichungen kommen.
Ich selbst praktiziere auch immer den Schwenk, weil ich generell mit dem mittleren Sensor arbeite. Dies hat Vorteile bei schnellem Arbeiten. Wenn Du genügend Zeit hast, den Sensor zu wählen, so spricht nichts dagegen, dies auch zu tun.
Ein Nachteil des mittleren Sensors mit Schwenk könnte auch sein, daß die Kamera nicht nur die Schärfe, sondern auch die Belichtung speichert.
Mit meiner 1D Mark II bin ich da fein raus, sie zeigt mir nämlich nach dem Schwenk die momentane Abweichung zur gemessenen Belichtung an ;-)

Gruß,
Armin
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 8 von 53
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Wenn Du genügend Licht hast, liefert Dir die Mattscheibe eigentlich genug Information für manuelles Fokussieren, das ist bei Details auf jeden Fall genauer als eine AF-Zone, von der Du nur so ungefähr weisst, wo sie liegt und seit ich eine Mattscheibe mit Spaltprisma habe, kann ich Dir versichern, dass die 20D beim AF nicht immer das macht, was Du "willst".
Markus Schopfer Markus Schopfer Beitrag 9 von 53
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Armin Winter schrieb:

Zitat:Falsches Forum,
im Anfängerforum haben wir das schon dreimal durchgekaut ;-)

Wenn die Suche funktionieren würde, hättests Du es gefunden...

Im Ernst:
Jeder Schwenk verlagert die Schärfeebene.
Dies hatte ich bereits mit einem Bild dokumentiert:

Schaerfe-Ebene nach Schwenk Schaerfe-Ebene na… Armin Winter 02.11.04 0

Ob sich diese Verlagerung wirklich sichtbar auf das Bild
auswirkt, hängt von dem Winkel des Schwenks und der
Aufnahmeentfernung ab.
Die mathematischen Berechnungen spare ich mir hier....


Di kannst Du Dir auch sparen, denn die Vorraussetzungen sind schlicht falsch.
Die 'Schärfeebene' ist nämlich in Wahrheit gar keine Ebene, sondern hat die Form einer Kugel.
Bei räumlichen Motiven spielt das keine besondere Rolle, allenfalls im Makrobereich wo sowohl die 'Schärfekugel' als auch die Schärfentiefe besonders klein wird.

Deiner Abbildung zufolge wäre ja bei kleinen Brennweiten das Verschwenken schon um ein paar wenige Grade kaum mehr möglich.
Carsten Ellwart Carsten Ellwart Beitrag 10 von 53
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auch nicht ganz richtig. Da der Chip eine Ebene darstellt, handelt es sich wohl auch in der Rückwärtsprojektion auf das Objekt um eine Ebene.
Amigo Zomtec Amigo Zomtec Beitrag 11 von 53
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P. N. schrieb:

Zitat:Wenn Du genügend Licht hast, liefert Dir die Mattscheibe
eigentlich genug Information für manuelles Fokussieren, das ist
bei Details auf jeden Fall genauer als eine AF-Zone, von der Du
nur so ungefähr weisst, wo sie liegt und seit ich eine
Mattscheibe mit Spaltprisma habe, kann ich Dir versichern, dass
die 20D beim AF nicht immer das macht, was Du "willst".



...ja das stimmt, erstens bin ich mit der camera grundsätzlich unzufrieden, und zum zweiten mache ich ab und zu manuelfokusierte aufnahmen, wo ich sogar eine aufnahme vorm schärfepunkt, und eine danach mache also pro foto 3 shots um sicher zu gehen das ich ein scharfes habe, weil ich habs auch mit den augen schwer, mit brille und so...

...aber bei modelshootings ist mir das zu lästig, da nehm ich immer autofokus, ich hab auch schon mir einer geliehenen 1ds markII gearbeitet mit L optik, da waren die ergebnisse insgesammt besser wobei auch hier nicht das erwartete ergebnis zu sehn war...
Markus Schopfer Markus Schopfer Beitrag 12 von 53
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Carsten Ellwart schrieb:

Zitat:auch nicht ganz richtig. Da der Chip eine Ebene darstellt,
handelt es sich wohl auch in der Rückwärtsprojektion auf das
Objekt um eine Ebene.


Sicher, aber diese Bildfeldwölbung sollte von einem guten Objektiv einigermassen korrigiert werden.
Horst Engler Horst Engler Beitrag 13 von 53
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Hi,

ich habe bei meiner 20D und dem Objektiv 5,6/400 L auch festgestellt das der mittlere AF Punk viel genauer ist.

Immer wenn ich andere benutzt habe waren die Fotos nicht ganz scharf.

gruss
Carsten Ellwart Carsten Ellwart Beitrag 14 von 53
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Zitat:Sicher, aber diese Bildfeldwölbung sollte von einem guten
Objektiv einigermassen korrigiert werden.


Du meinst die Petzval-Bildfeldkrümmung? Nun, wenn diese, wie Du sagst, von einem guten Objektiv einigermaßen korrigiert werden sollte, dann hätte ich ja recht gehabt. *ggg
Armin Winter Armin Winter   Beitrag 15 von 53
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Markus Schopfer schrieb:

Zitat:Di kannst Du Dir auch sparen, denn die Vorraussetzungen sind
schlicht falsch.
Die 'Schärfeebene' ist nämlich in Wahrheit gar keine Ebene,
sondern hat die Form einer Kugel.


weiter unten:
Zitat:Sicher, aber diese Bildfeldwölbung sollte von einem guten >Objektiv einigermassen korrigiert werden.


Ja was denn nun?
Kugel, oder korrigiert?

genauso wie von einem normalen Vergrößerungs- oder Repro-Objektiv, erwarte ich auch von einem normalen Aufnahmeobjektiv eine Korrektur der Bildfeldwölbung.
Dies ist in der Regel auch der Fall, wenn auch nicht immer vollständig korrigiert.
Wäre dem nicht so, könnte ich mit offener Blende keine Wand senkrecht zur optischen Achse fotografieren...
In den vorangegangenen Diskussionen, bei denen es eben auch genau um die Frage ging, ob das Objektiv eine Ebene, oder eine Kugelschale abbildet, ist bei den Berechnungen des Effekts herausgekommen, daß der Schwenk bei Teleobjektiven nur wenige Grad beträgt und die Verlagerung der Schärfeebene noch in der Tiefenschärfe liegen sollte.
Bei kürzen Brennweiten wird durchaus mehr geschwenkt, aber dort ist auch die Tiefenschärfe größer.
In meiner Zeichnung wird der Effekt gut sichtbar, weil es sich einerseits um einen weiten Schwenk, und andererseits um einen relativ großen Abbildungsmaßstab handelt.
Dies entspräche etwa einem Normalobjektiv bis leichten Weitwinkel bei kurzer Aufnahmeentfernung.

Gruß,
Armin
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