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Was ist neu?

Hans Georg Gemünden


Pro Mitglied, Berlin

Zeit der Ernte (1) - Trauben

Diese wunderschöne Traube habe ich bei Charis Schwinning und Wolfgang Fabian in Kartzow am Tag der offenen Gärten aufgenommen.

Man kann diese köstlichen Sachen und andere auch essen bei den Kochkursen und Malkursen, die es jeweils an den kommenden Sonntagen gibt --> 033208/51 423

weitere Infos, siehe auch:

http://www.myheimat.de/potsdam/ratgeber/kochkult-in-potsdam-d378432.html

http://www.potsdam.de/cms/dokumente/10038893_195626/2bddbcd1/kartzow_entwurf_aktuell_03-web.pdf

Morgenpost vom 24.12.2009

"KUNST: Kulinarisches Kreativkabinett
Kartzower Künstlerpaar eröffnet Werkstatt für Kochen und Malen

POTSDAM / KARTZOW - Von der Williams Christ und der Guten Luise hat man schon gehört – beides delikate Birnen, erstere schmeckt auch gebrannt und klar sehr köstlich. Aber Vereinsdechantsbirne? Kräftige Exemplare, gelb braun berostet, hat Charis Schwinning in ihrem Bauerngarten in Kartzow geerntet. „Das ist eine alte Sorte“, sagt die Blumenmalerin und Restauratorin, die mit dem Schriftsteller Wolfgang Fabian, Ziegen und Katzen im Potsdamer Norden eine kleine ökologische Landwirtschaft betreibt. Jetzt hat das Künstlerpaar ein Atelier im Bauerngarten eröffnet mit einer „Werkstatt für Kochen und Malen“. TV-Premiere hat das kulinarische Kreativkabinett in der aktuellen Ausgabe des RBB-Magazins „Gartenzeit“ am 27. Dezember. Dann wird Charis Schwinning Moderator Hellmuth Henneberg zeigen, wie man aus der wackeren Winterbirne einen leckeren Kuchen backt.

Der Bauerngarten hinter dem Kartzower Gehöft liegt jetzt im Winterschlaf. Sommers sind hier majestätischer Rittersporn und andere Karl-Foerster-Stauden zu bewundern. Und die Hausherrin steht gut behütet mitten in der blühenden Pracht an der Staffelei. So erleben sie auch Besucher der von der Urania veranstalteten Gartentage, die Jahr für Jahr viele Neugierige in die Dorfstraße 4 locken. Bei diesem Event sei den Gastgebern die Idee gekommen: „Die Leute wollten Rezepte und genau wissen, was man wie schonend verarbeitet“, erzählt Schwinning. Im zu Ende gehenden Jahr nahm das vom Land geförderte Projekt Gestalt an – in der alten Scheune. Nein, Zahlen will Schwinning nicht nennen, die die Bauleitung höchstselbst übernahm. Nur soviel: „Es war eine harte Zeit!“, gesteht die zierliche Frau. Man habe nun ein „zweites Standbein“.

Ein 155 Quadratmeter großer Raum wurde in traditioneller Lehmbauweise als Atelier ausgebaut, gemütlich dekoriert wie zu Großmutters Zeiten. Dort wird auch gebruzzelt auf einem zu befeuernden Lehmofen mit Kochmaschine. „Zuletzt Teltower Rübchen mit zwölf Personen bei unserem kulinarisch-literarischen Sonntagskurs“, so Schwinning. Für Prosa und Poesie ist Wolfgang Fabian zuständig. Der erste Kurs im neuen Jahr (10. Januar) steht unter dem Motto „Seine Schuppen bringen Gold“ und ist – dem Karpfen gewidmet. Demnächst erhält das Kartzower Kochstudio noch einen Oldtimer: eine Metallzentrifuge mit Handkurbel, um von der Ziegenmilch den Rahm abzuschöpfen. „Sie hat eine Klingel, deren Ton anzeigt, ob man im richtigen Rhythmus dreht“, so Schwinning."

Kommentare 3

  • Frank Gerlich 22. September 2010, 19:48

    Farben und Schärfeverlauf finde ich klasse.
    VG Frank
  • Hans Georg Gemünden 16. September 2010, 6:20

    @Dagmar

    da ich auch aus einer Weingegend stamme - wir hatten sogar früher eigene Wingert - mag ich dieses Foto auch besonders gerne - aber ist schon irgendwie komisch wenn man hier weit im Nordosten Deutschlands solch schöne Trauben sieht.

    Sie sind jedoch häufig etwas saurer als bei uns in Rheinhessen und im Rheingau putzen dafür aber ganz schön heftig durch ...
  • Dagmar Jordan 15. September 2010, 19:44

    Deine ganze Serie "Zeit der Ernte" ist sehr schön und exzellent fotografiert. Wahrscheinlich weil mich die Traubendolde an die Kindheit erinnert ist dies mein Favorit.
    LG. Dagmar