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Gottfried S.


Pro Mitglied, Niederösterreich

STIFT KLOSTERNEUBURG # 8

Sala terrena
Der kühne Traum Kaiser Karls VI. ging nicht in Erfüllung: 1730 hatte der Bau des „österreichischen Escorial“ – einer Klosterresidenz nach dem Vorbild des Escorial bei Madrid – begonnen. 1740 starb der Kaiser überraschend. Der Weiterbau wurde eingestellt, weder seine Tochter und spätere Nachfolgerin, Maria Theresia, noch das Stift hatten Interesse an einer Weiterführung.
Unvollendet blieb damals auch der Ausgang in den Park, der Abgang über die untere Kaiserstiege (die jetzige „Chorherrenstiege“) zur Sala terrena, dem Riesensaal. In diesem Raum hatte zwar Hofbildhauer Lorenzo Mattielli (1688–1748) die acht tragenden Atlanten geschaffen, doch sonst existierte nur das nackte Mauerwerk aus Ziegeln – bis zu den im Jahr 2005 beginnenden Restaurierungsarbeiten. Mit dem Bau der Tiefgarage und der Biomasse-Fernheizung des Stifts Klosterneuburg wurde auch ein neuer Besucherempfang geschaffen – die Sala terrena!

Kommentare 2

  • Alex Bartek 13. März 2013, 15:36

    Sorry, gefällt mir in dieser S/W Umsetzung gar nicht. Ich würde wetten, im Histogramm ist im schwarzen Bereich nur Nulllinie, oder?
    Was ich aber zugeben muss: diese Figuren sind schwer zu fotografieren, habs auch schon ein paar mal versucht.
    LG Alex
  • janamaus 13. März 2013, 8:59

    Imposant !!
    christa