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SÉLESTAT / SCHLETTSTADT (Bas-Rhin), Église paroissiale Saint-Georges / Pfarrkirche St. Georg

SÉLESTAT / SCHLETTSTADT (Bas-Rhin), Église paroissiale Saint-Georges / Pfarrkirche St. Georg

Uwe Welz


Free Mitglied, Kaiserslautern

SÉLESTAT / SCHLETTSTADT (Bas-Rhin), Église paroissiale Saint-Georges / Pfarrkirche St. Georg

Église paroissiale Saint-Georges / Pfarrkirche St. Georg, place Saint-Georges. Ansicht des Mittelschiffs von Westen.

Sog. Münster, ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht. Das Querhaus mit polygonalen Seitenabsiden und das Schiff mit den beiden spätromanischen Portalen im Kern 2. Viertel 13. Jh., das Innere hingegen frühgotisch, mit sechsteiligen Gewölben in den beiden östlichen Mittelschiffs-Doppeljochen. Der monumentale querschiffartige Westbau mit Mittelturm wurde 1315 begonnen und im Laufe des 14. Jhs. fertiggestellt. Der gerade schließende, über einer ursprünglich offenen Halle errichtete dreijochige Chor von 1414–1422 ersetzte einen kürzeren Polygonalchor, von dem das westliche, zu den Nebenchören geöffnete Vorjoch erhalten blieb.
Erste Restaurierung 1847–1865, dabei wurde die Bauplastik am Außenbau größtenteils ausgetauscht.

Literatur:
DENISE BORLÉE, Sélestat, église Saint-Georges, in: Monuments de Strasbourg et du Bas-Rhin (actes du Congrès archéologique de France, 162e session 2004, Strasbourg et Basse-Alsace), Paris 2007, S. 149–154;
FRANÇOISE GATOUILLAT, Sélestat, les vitraux de l’église Saint-Georges, in: ebenda, S. 155–160.
Hier muss ich zugeben, dass ich dieses elend teure Buch noch nicht gelesen habe - und alle anderen Autoren ließen die meisten Fragen offen, denn die Baugeschichte ist kompliziert. Ich würde vermuten, dass die Baustelle des Langhauses eine längere Unterbrechung gehabt hat, denn der Planwechsel von den spätromanischen Teilen (sichtbar an den stark erneuerten Portalen) zu dem gotischen System mit einfachem außen liegenden Strebewerk ist ziemlich krass. Die Gewölbe des Mittelschiffs zeigen in in gotischer Form in den beiden östlichen Doppeljochen (= 4 Arkadenjoche) noch den romanischen Grundriss, in den beiden Westjochen hingegen die "modernere" durchgehende Travée.
(Ähnliches findet sich beim genaueren Hinsehen am Freiburger Münster: sowohl spätromanische Teile als auch (in den Langhaus-Seitenschiffen) eine Frühgotik, die noch nicht mit aller Sicherheit beherrscht ist.)

Aufgenommen mit Nikon D700 mit PC-E 3,5/24mm auf Novoflex Quadropod. Die Bildbearbeitung (Nikon Capture NX 2, Photoshop CS 5.1) erwies sich als mühsam, denn die störende bläulich-violette Beleuchtung im Querschiff wollte ich neutralisieren, was sich als äußerst langwierig erwies. Ferner waren stürzende Linien zu beseitigen (den Gurtbogen am oberen Bildrand habe ich auch in "angeschnittenen" Versionen, das sieht viel schlechter aus) und fehlende Bildteile zu ergänzen (hineinragende Ecke der Orgelempore, rechte und linke untere Ecke infolge der Perspektivkorrektur). Die Tonwertkorrekturen habe ich recht zurückhaltend gestaltet, so dass die deutlichen Helligkeitsunterschiede der Raumteile nicht zu sehr nivelliert werden. Das muss man sehr aufpassen, die meisten HDR-Bilder kranken daran. (Alle HDR-ähnlichen Korrekturen sind also manuell gemacht bzw. mit der D-Lightning-Funktion von Nikon Capture NX2.)

Kommentare 3

  • Ela Ge 6. Juni 2014, 21:48

    Ah, diese Kirche kenn ich ja auch. Deine Blickrichtung durch den seitlichen Standpunkt mag ich hier sehr
  • Kleemy 7. Oktober 2013, 19:53

    Vielen Dank für das Foto und die wie immer vorzügliche Motivbeschreibung. Mir gefällt sehr der von Dir gewählte Bildaufbau, der einen guten Eindruck über die Erhabenheit und Tiefe dieses Bauwerks vermittelt.
    Herzliche Grüße Olaf
  • Andreas Liwinskas 7. Oktober 2013, 19:47

    Du suchst Dir immer die schwierigsten Perspektiven aus...Klasse...LG Andreas

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Exif

Kamera NIKON D700
Objektiv ---
Blende 11
Belichtungszeit 1.6
Brennweite 24.0 mm
ISO 320