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Entstehungsgeschichte: Studio-Shooting für einen Kungfu Wingtsun-Meister. Wingtsun ist eine alte chinesische Kampfkunst.

Ziel war eine mystisch, dramatische Inszenierung eines Schwertkampfes, wie er im chinesischen Wingtsun geleert wird. Bei der Erstellung der Fotoserie habe ich die Low-Key-Technik als ideal angesehen. Das Striplight sollte als harter Kontrast nur die Körperkonturen und das Schwert hervorheben.

Kommentare 29

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Herbert Rieger 21. April 2012, 19:55

    Nu isset aber eigentlich genug.
  • Martina Taylor 21. April 2012, 12:04

    Als ich das Bild aufgerufen habe, sah ich zunächst nur die obere Bildhälfte. Es zeigt das Portrait eines Mannes, zugleich spannend und geheimnisvoll. Der konfrontative Blick direkt in die Kamera, die etwas gebeugte und angespannte Haltung erzeugen Spannung beim Betrachter und eine dramatische Wirkung, die durch den konturenbetonenden Lichteinsatz noch intensiviert wird.

    Als ich das Bild herunterscrollte und vollständig betrachtete, fiel mir jedoch folgendes auf.
    Der Mann scheint gleich nach vorne zu kippen, und es stellt sich bei mir fast der Eindruck ein, als wolle er dabei jemanden am Boden liegenden erstechen;-)

    Nein, im Ernst: ich finde, es kommt bei diesem Bild nicht rüber, dass es sich um einen Wing Tsun-Kämpfer handelt. Die Haltung des Schwertes sieht weniger nach "Kampf" aus, sondern als würde der "Kämpfer" sogleich jemandem den Todesstoß versetzen.
    Das einzige Merkmal außer dem Schwert, welches vermuten lassen könnte, dass es sich bei diesem Mann um einen Wing Tsun-Kämpfer handelt, wäre seine Kleidung (nackter Oberkörper und die Hose). Die Beinbekleidung jedoch ist so spärlich beleuchtet, dass ich mich im ersten Moment gewundert habe, warum dieser Mensch eine Pyjamahose trägt und wen er damit gleich erdolchen will.

    Fazit: Ein tolles Oberkörperportrait als solches. Um den Mann als Wing Tsun-Kämpfer rüberzubringen, finde ich die Idee mit der Low Key Technik richtig gut.
    Eine andere Körperhaltung, die mehr Gleichgewicht, Stabilität und Dynamik ausdrückt, wäre wohl der Schlüssel zu einer gelungeneren Umsetzung. Low Key finde ich eine gute Wahl, aber auch hier sollte man darauf achten, dass sich durch die Lichtakzente ein ausgewogeneres Bild ergibt und wichtige Informationen nicht untergehen.
    Danke für die interessante Aufnahme.
  • Claudia Jenniges 21. April 2012, 11:53

    Für mich wird nicht deutlich, was hier präsentiert werden soll.
    Ist es ein Portrait, Werbung für ein Schwert, Üben an Körperlandschaften?
    Bildaufbau ist ok, aber nicht wirklich spannend, Lichtsetzung kann man so machen, erinnert mich allerdings eher an Silhouette, als low key.

    Mich würde interessieren, wie der Auftrag, die Absprache für das Shooting war. 
    Die Infos im Text weisen auf einen VT oder WT Meister. 
    Ich frage mich, ob die Idee, der Geist dessen, hier transportiert wurde (falls dieses überhaupt möglich ist :)

    Inhaltlich (durch Pose, Perspektive und Lichtsetzung) wirkt die Szenerie auf mich doch eher wie ein Gruß des Mars, als "die Ode an den Frühling".
  • Kommissar Lohmann 21. April 2012, 10:23

    Für eine "mystisch, dramatische Inszenierung" ist mir dieses Bild zu sehr "schwarz/weiss" (nicht im farblichen Sinne zu verstehen!) -

    Für meine Empfinden gibt es eben keine Dramaturgie.. Es ist zu statisch - ja ich würde fast sagen; zu langweilig..

    Allerdings scheint es mir auch sehr schwer dieser Aufgabe gerecht zu werden ..

  • Cameron 21. April 2012, 9:04

    ich tu mich sehr schwer damit, in der "intensiven bilddiskussion" über ein bild zu sprechen, das unter kontrollierten bedingungen (nämlich studio-bedingungen) solche gravierenden handwerklichen mängel hat, dass man davon ausgehen muss, der fotograf wusste nicht genau, was er tut.
  • suchoi7 21. April 2012, 8:38

    Irgendwie beschleicht mich der Ausdruck: Satanisch. Von chinesischem Schwertkampf ist nichts zu sehen, aber ein heimtückischer Mörder wartet auf seine Chance. Dazu trägt der Schattenverlauf auf Stirn und Nase bei. Das hat nichts damit zu tun, dass mir das Bild zumindest einen zweiten Blick abgerungen hat.
  • Matthias von Schramm 21. April 2012, 8:33

    also, mir ist die vorlage ziemlich egal und auch die aufgabe. ich sehe das bild und dies schon seit ein paar tagen und habe meine argen probleme mit dieser kantig angeleuchteten schattenfigur, die leider wenig für mich aussagt und auch aussagen würde, würde sie auf einem entsprechenden plakat zum thema auf einer litfaßsäule prangen. leider aber sind es genau auch solche bilder, die man auf diesen plakaten sieht. dies fällt mir ein und ich damit im moment zu diesem bild aus.

    weitermachen, rühren - kinder.
  • Verena 20. April 2012, 21:49

    ja Wolf, schaut so aus, das weiss ich tatsächlich besser ;-)
    aber hier geht es um das Foto oben, nicht um Kampfkünste, da gibt es andere Foren für....
  • elevatorjwo 20. April 2012, 21:23

    @ Cameron: ophelia kann nur diese 2 Wort "super Foto" ;-)
  • Wolf Schroedax 20. April 2012, 20:37

    Verena (heute 10:22), Du weißt es besser, dann schieß mal los ! -- Ich meinte nicht, dass wir Europäer hier nicht Misverständnissen erlegen sind - möglicherweise ...
  • Cameron 20. April 2012, 20:14

    @ophelia:
    hast du mal gelesen, wie diese sektion sich nennt?
  • Ophelia Herz 20. April 2012, 18:46

    Super Foto!!
    lg
    Ophelia
  • cube51 20. April 2012, 10:36

    Mein erster Eindruck:
    Die Stimmung erfasst den Betrachter.
    bedrohlich, martialisch, mordlüstern?
    Die Adjektive finde ich unter anderem hierzu. Die Tatsache dass es sich um eine gestellte Szene handelt, macht es für mich erträglich.
    Ich würde das Bild als gelungenes Low-Key bezeichnen.
    Mir gefällt die Gestaltung und das herausstellen der Person. Das harte Licht unterstreicht den brutalen Eindruck der Szene. Das Böse, dass aus dem Dunkel hervortritt.
    Erstaunlich wie viel man weglassen kann und wie ich finde, trotz dem den Betrachter in eine bestimmte Richtung lenken kann.
    Für meinen Geschmack passen nur ein paar Kleinigkeiten nicht so ganz.
    Die Hose könnte einen Lederkoppel mit glänzender Schnalle vertragen oder sie sollte noch weiter in den Hintergrund treten. Der Mann könnte etwas definierter sein, um die Härte noch mehr herauszustellen. (vielleicht hätten schon 20 Liegestütze geholfen) Die Haare auf den Armen wirken schon wieder etwas weich.
    Der Titel verwirrt mich etwas.

    Nach dem lesen der Einleitung:
    Kampfkunst ist für mich nicht sofort erkennbar. In wie fern die Waffe passend ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich erkenne auch nicht so recht den Zweck des Bildes. Als Plakat für einen Kungfu Wingtsun-Meister ist es mir etwas zu bedrohlich. Hier hätte ich eine andere Körpersprache gewählt.
    Die Kunst der Körperbeherrschung kommt hier nicht ganz zur Geltung, welches die einzige Legitimation eines Schwertkämpfers in der heutigen Zeit währe.
    Das Bild an sich finde ich nach wie vor gut, obwohl es mir jetzt einfach zu schwarz erscheint. Den näheren Verwendungszweck würde ich gern erfahren.

    So, dann lese ich mal noch die anderen Bemerkungen.

    Gruß Cube
  • Verena 20. April 2012, 10:22

    Wolf, "aus Asien werden uns
    Kampfarten vermittelt, die teils wie Gymnastik
    immer aber wie reines Ritual daherkommen"
    was laberst du da???