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Hilke von Kienle


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Kloster Arnsburg - Kriegsopferfriedhof

447 mit Thymian bepflanzte und von Graswegen gesäumte Reihengräber sind innerhalb des Kreuzgangs angelegt. In Anlehnung an die Bestattungspraxis der Zisterzienser sind sie von West nach Ost ausgerichtet. Bronzetafeln am Fußende jedes Grabes tragen, soweit bekannt, die persönlichen Daten der Bestatteten, die oft nur aus einem Datum oder einer Jahreszahl bestehen. Über die Anlage verteilt stehen einzeln oder in Gruppen Steinkreuze aus rötlichem Lavatuff. Neben gefallenen Soldaten fanden auch verstorbene Kriegsgefangene und Fremdarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Polen, Ungarn, Rumänien, Frankreich und Luxemburg eine letzte Ruhestätte, unter ihnen 81 Frauen und sechs Männer aus verschiedenen Ländern, die kurz vor dem Eintreffen der amerikanischen Armee am 26. März 1945 in einer Nacht- und Nebelaktion von SS- und Gestapo-Leuten erschossen worden sind...

Kommentare 3

  • Trude S. 10. August 2013, 23:51

    die Sinnlosigkeit dieser Todesumstände machen mich bei Besuchen ähnlicher Art immer wieder zornig ......
    Der derzeitige Zustand so vieler Länder zeigt , dass Menschen nach wie vor Gründe suchen und finden, die keine Veränderungen im irrsinnigen Denken und Handeln ermöglichen .
  • Horst-W. 10. August 2013, 20:05

    Ganz unspektakulär, wie zufällig, diese Kreuze ... und gerade deshalb sehr intensiv die Wirkung ...
    LG Horst
  • Egon Kratt 10. August 2013, 17:32

    Danke für die ausführliche Doku.
    So etwas darf man nie vergessen!
    |||| lieben gruß >>> egon ||||