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Natureworld


Pro Mitglied, Altenberge

Freifahrtschein ins Jenseits

Grüne Knollenblätterpilze haben derzeit Hochkonjunktur
Von den tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen sind über 90% durch den grünen oder weißen Knollenblätterpilz verursacht
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Verlauf der Vergiftung

Eine Knollenblätterpilzvergiftung verläuft über 3 Phasen:

1. Phase (8 – 12 Stunden nach dem Verzehr der Pilze): Sie ist durch plötzlich eintretendes Erbrechen, Durchfall und sehr heftige Bauchschmerzen gekennzeichnet. Durch den starken Wasser und Elektrolytverlust kann es zu einem Volumenmangelschock kommen. Erkennt der Arzt in dieser Phase die Vergiftung, ist die Überlebenswahrscheinlichkeit hoch.

2. Phase (Dauer ca. 12 – 24 Stunden): Während dieser Zeit zeigen sich keine Symptome.

3. Phase (2 – 4 Tage nach dem Pilzverzehr): Hier kommt es zu schweren Leberschäden, Blutungen, Nierenversagen und Koma. Die Sterberate liegt bei 8 – 12%, je nach der Giftmenge und der Zeit, die schon vergangen ist. Überlebt man, trägt man trotzdem irreversible Leberschäden davon, die oft eine Transplantation nötig machen.

Quelle: Universität Bayreuth
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Ich habe es bewußt ein wenig düster gemacht
und den Pilz etwas gekippt
damit man den Hut besser sieht

stacken war wegen Wind/Sonne nicht möglich
das hätte HG-Salat ergeben

Kommentare 9

  • Stefan Traumflieger 3. Oktober 2013, 4:26

    Doris, ich weiss - der Knolli ist aber ein wirklich schöner Pilz, gerade mit Knolle und Manschette - jetzt mal unabhängig von seiner Gifitigkeit. Aber deine Impression hat auch etwas!
    VG Stefan
  • Natureworld 2. Oktober 2013, 21:21

    Stefan
    die Pilze werden oft einfach nur abgeschnitten
    die Manschette ist vielfach beschädigt oder nicht mehr da
    gerade vor ein paar Tagen erlebt
    da lagen die grünen Knollenblätterpilze im Korb einer Sammlerin
  • Hartmut Bethke 2. Oktober 2013, 17:45

    Bei der Beschreibung kann einem schon komisch werden so in der Magengegend ;-) Insgesamt a bissl düster, aber das wolltest du ja ;-) Ich finde auch, dass man hier nicht viel vom Giftzwerg erkennen kann.
    LG Hartmut
  • Stefan Traumflieger 2. Oktober 2013, 13:43

    wenn du hier auf seine Giftigkeit anspielst, dann wäre es vielleicht sinnvoll, seine typischen Merkmale herauszuarbeiten (Knolle, Manschette). So finde ich das Umfeld zwar gelungen, den Pilz aber etwas unmotiviert dargestellt.
    VG Stefan
  • Hans-Wolfgang Hawerkamp 2. Oktober 2013, 12:09

    der Pilz sieht gar nicht so gefährlich aus....sehr schön in seinem natürlichen Umfeld fotografiert
    Gruß Wolfgang
  • weel 2. Oktober 2013, 10:10

    Schön, der giftige Geselle in seinem natürlichen Umfeld.
    Schade nur das dumme Spaziergänger diese Pilze, nur weil sie giftig sind, zertreten.
    vG
    Wolfgang
  • Wiebke Q-F 2. Oktober 2013, 10:02

    Wächter zum Hexenwald. Pflück mich, ess mich und stirb. Die Hexe wird sich freuen.
    Sehr schön die Einbeziehung des Waldes.
    LG wiebke
  • Maria J. 2. Oktober 2013, 9:11

    Auf diesem Foto kann man ihn noch ganz gut erkennen und identifizieren ... aber im jüngeren Zustand kann er sehr leicht mit einem Champignon verwechselt werden.
    Man kann nicht oft genug davor warnen!
    Gut gemacht!
    LG Maria
  • Annette Ralla 2. Oktober 2013, 9:03

    Das Düstere steht dem Pilz sehr gut!!
    LG Annette

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Kategorie Natur
Ordner Pilze
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Kamera DMC-G3
Objektiv OLYMPUS M.60mm F2.8 Macro
Blende 10
Belichtungszeit 1/6
Brennweite 60.0 mm
ISO 200