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Emanuel Fortune


Free Mitglied, München

Ein Stück Himmel

Holocaust Gedenkstätte Berlin

Kommentare 8

  • Emanuel Fortune 22. April 2008, 20:01

    @ SaJen photoGRAPHICS: All das ist mir bekannt. Dennoch muß man(n) nicht noch provokativ ein Kreuz in der Holocaust-Gedenkstätte fotografieren. Meine Meinung und ich stehe dazu. In meinem Freundeskreis gibt es eine Menge Leute jüdischer Herkunft.

    Und was all jene angeht, die für Kirche und Gott Menschen töteten, das kann man beispielsweise in Karlheinz Deschners Kriminalgeschichte des Christentums nachlesen. Selbst im 20. Jahrhundert starben in den 40er Jahren im damaligen Jugoslawien 750000 orthodoxe Serben durch die Hand der Ustascha, die sich mit katholischen Priestern zusammen getan hatten. Da gab es beispielsweise einen Priester, der eine Augapfel-Sammlung besaß. Der damalige Papst wußte davon und tat nichts dagegen.
    Was Religion angeht, waren die Christen immer noch die Schlimmsten von allen. Dennoch bin ich gegen religiösen Dogmatismus egal aus welcher Ecke er kommt. Aber: Man muß nicht, wie schon eingangs geschrieben, religiöse Gefühle andersgläubiger verletzen.
  • Sascha Jendraszyk 10. April 2008, 10:43

    @Emanuel Fortune:

    1.: Die Bauweise und Architektur dieses Mahnmals bedingt aus dieser Perspektive und Blickwinkel nunmal ein Kreuz, also solltest du den Architekten und dich ebenso kritisieren, denn etwas anderes, auch wenn es auf Anhieb geometrisch verzerrt ist, hast du auch nicht fotografiert.


    2.: Einen sehr interessanten Ansatz bringst du da, dieser ist meines Erachtens jedoch etwas schnell über "den Titel kritisch betrachten" hinausgeschossen.
    Der Krieg der Religionen ist bekanntlich mindestens genauso alt wie der Mensch selbst und auch heute noch immer präsent,
    also mache ich es kurz:
    Im Mittelalter litten die Juden bereits unter islamischer als auch christlicher Herrschaft, Verfolgung und Unterdrückung.
    Die von den Christen, ursprünglich unter dem Aspekt der Zurückeroberung des Heiligen Landes, eingeführten Kreuzzüge aus Sicht eines „gerechten Krieges“
    wurden allerdings schon nach kurzer zeit eher zur Durchsetzung rein weltlicher Machtinteressen genutzt.
    Zumindest die Kreuzfahrer selbst glaubten zumeist an einen ehrenvollen, ja heiligen Kampf für die Kirche und Gott.
    Dass Papst Urban II damals den wohl bekanntesten Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems aus der Hand der Muslime
    nicht zum Wohl der bereits unterdrückten Juden führte dürfte klar sein,
    schließlich drehte es sich natürlich um rein "christliche Interessen" und der Verbesserung der Lage der Christen und der christlichen Pilger im Heiligen Land...

    Und wenn wir uns jetzt den "Interessen und Intensionen" Hitlers zuwenden, der in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf sah,
    in dem die „Starken“ die „Schwachen“, die „höherwertigen“ die „minderwertigen Rassen“ auszumerzen hätten, erkenne ich durchaus Parrallelen,
    die mich zu dieser Arbeit und ebenso diesem Titel bewegt haben.
    Denn auch Hitler hatte nichts anderes im Sinn als einen dauerhaften Erhalt nationalsozialistischer Macht, und das aus seiner Sicht durch die Vernichtung der Juden.

    Zumal die Erschaffung von Feindbildern zur Durchsetztung politischer Ziele dir sehr präsent sein sollte, wenn du auf Bushs Irak-Politik schaust.

    Und wenn wir ganz ehrlich sind, welches Volk hat keine furchtbaren Verbrechen im Namen seines Glaubens und Gottes verübt? Da müssen sich leider ebenso auch die Juden einreihen.
    Und sollte dir das noch nicht genügen empfehle ich dir mal "Nathan der Weise" zu lesen.

    Aber ich finde es gut wenn dich meine Arbeit zum Nachdenken angeregt hat, das ist mir oft lieber als ein "tolles Bild"-Text darunter.

    Grüße Sascha
  • Emanuel Fortune 9. April 2008, 16:04

    @Sascha Jendraszyk: Ein Kreuz ist eine Beleidigung für Juden... Ich finde es geschmacklos, ehrlich gesagt...
  • Ludwig W. W. 7. April 2008, 19:25

    Und wenn es Minuten dauert, bis man erkennt, es ist angemessen, wenn es das je sein kann.
    Gruß
  • Andreas Saladin 27. Januar 2008, 17:13

    mir gefällt das Bild so wie es ist.
    weiter so.
    Lg Andi
  • Sascha Jendraszyk 16. Januar 2008, 9:51

    Hallo Emanuel,

    versuch doch den Ausschnitt anders zu wählen.
    Mach aus einer Supra- eine Superform, kurz: arbeite mit den Formen.
    Es ist immer beeindruckend was manchmal dabei so herauskommt.
    Und ein kleiner Rahmen setzt manchmal noch den i-Tüpfel. :)

    ] K.R.e.u.Z.ZuG [
    ] K.R.e.u.Z.ZuG [
    Sascha Jendraszyk


    Grüße Sascha
  • U. Lindemann 16. Januar 2008, 8:40

    irgendwie interessant....

    Für alle, die sich noch eigene Gedanken machen: http://www.nachdenkseiten.de
  • Esther ist immer gerührt aber nie geschüttelt 16. Januar 2008, 8:35

    find ich schön
    grade weil sich die Sonne so spiegelt
    ;o)