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Christopher Nolte


Pro Mitglied, Landkreis Ebersberg

20 Jahre

Vor etwas mehr als 20 Jahren, im Juli 1989, war ich als Zehnjähriger mit meinen Eltern das erste Mal in Berlin. Damals noch West-Berlin. Wir standen auf einem der Podesten am Brandenburger Tor und schauten über die Mauer auf das Tor und in die DDR. Für mich damals sicherlich noch nicht so bewußt. Es war halt hinter der Mauer die DDR. Dennoch war es eine bedrückende Situation.

Juli 1989 - hier ahnte sicherlich noch niemand, dass die Mauer nur vier Monate später von mutigen Menschen der DDR friedlich niedergerissen wird. Heute, wenn ich dieses Foto betrachte, dass ich in den Tiefen meines Papierbild-Archivs gesucht und gefunden habe, gehen mir andere Gedanken durch den Kopf. Ich bin nicht stolz, dass ich auch einmal vor der Mauer stand, nein, vielmehr kann ich dadurch die positive Wendung in der deutschen Geschichte verstehen und schätzen. Denn, wer einmal vor der Mauer stand und nun unbehelligt durch das Brandenburger Tor gehen kann, der weiß, welch Geschichte geschrieben wurde und was sie bedeutet.

Zudem zeigt uns der Mauerfall, dass ein Einzelner vielleicht nichts bewegen kann, aber wenn alle zusammen als Gruppe auftreten, man vieles erreichen kann. Das sollten wir uns immer merken. Zusammenhalt, Einheit und Mut, das sind die Dinge, mit denen man vieles erreichen kann.

Auch wenn heute nicht alles perfekt ist, so können wir alle stolz auf dieses Ereignis, das bisher erreichte und die friedliche Revolution vor 20 Jahren sein.

So viel von mir zum heutigen denkwürdigen Tag!

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