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...man nehm den Deckel nur vom Topfe
Und sieh, wie froh der Dampf entweicht!
Wie lebt nach abgeschnittnem Kopfe
Das schwere Leben sich so leicht!
Kein Schnupfen mehr, kein Nasentropfen,
Kein Zahnweh und kein Augenbrand
Noch Stirnkatarrh noch Schläfenklopfen,
Es ist wie im Schlaraffenland.
Zwar gibt es ohne Kopf kein Denken,
Doch ist es darum nicht so schad,
Man kann mit Wein die Kehle tränken,
Es ist das beste Gurgelbad.
Und ach, wie lebt es sich so stille:
Kein Wort, kein Lärm, kein grelles Licht!
Und nie mehr sucht man seine Brille
Und nie mehr macht man ein Gedicht.
Das denke ich mir nämlich auch manchmal, wenn ich vor lauter Ansprüchen, Lärm und Grübeleien nicht weiß, wo mir der Kopf steht, daß es fast besser wäre, man dächte nicht soviel nach - stellt sich dumm und wäre vielleicht viel glücklicher.....
Andererseits bin ich oft auch froh, daß ich meinen Kopf zum Denken habe, sonst würde ich unbedacht in manche Falle tappen ;-)
Portrait - und doch keines - ich mag diese sehr feine Bildbearbeitung und natürlich ist der Schnitt geeignet, eine abstrakte Beziehung zum klassischen Portraitieren zu entwickeln.