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Die Farbe Blau von Alfons Gellweiler

Die Farbe Blau


Von 

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23.11.2008 um 17:06 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Die Farbe Rot von Alfons Gellweiler
Die Farbe Rot
Von
1.8.08, 9:35
79 Anmerkungen



***

Anmerkungen:

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mond.rose, 23.11.2008 um 17:08 Uhr

wunderbarer Moment..dachte gleich an den Film die Farbe Lila..
Mag den Ausschnitt sehr!

lg kathrin



© Ulrike L. , 23.11.2008 um 17:16 Uhr

klasse...mag deine Idee und hoffe, es komme noch mehr Farben...sehr lebendige Bilder
:-)
lg Ulrike



Rosa Phil-Li , 23.11.2008 um 17:39 Uhr

.. lebendige szene .. klasse gezeigt !!!!


BiSa , 23.11.2008 um 18:05 Uhr

Spontanität, Lebensfreude ist in dieser schönen Szene zu sehen
klasse
LG Birgitt



dijopic, 23.11.2008 um 18:40 Uhr

da ist musik drin !!
gruß dietmar



kraus-martin , 23.11.2008 um 18:48 Uhr

Klasse Szene,starkes Bild
LG martin



Winfried Gayk, 23.11.2008 um 19:05 Uhr

Diese Aufnahme zeigt nicht nur einen schönen
Moment, sie erzählt auch eine Geschichte.
Ich sehe ein paar ganz wunderbare Details.
Die Flüstertüte mit dem Klebeband, der energische Gesichtsausdruck der Frau
und der konzentrierte Blick und die Körperhaltung des Mannes, das blaue Kleid.
Daraus kann man schon was machen.

Gruß
Leander



A N D R E A S Beier, 23.11.2008 um 20:04 Uhr

wikt, schaut man sich gerne länger an


Regina Courtier, 23.11.2008 um 20:44 Uhr

Das gefällt mir. Ein sehr dynamisches Foto mit wirklich bemerkenswertem Schnitt.
lg
Regina



Thomas Kunz, 23.11.2008 um 21:16 Uhr

Dicht ran bist du gegangen. Das gibt dem Bild sehr viel Unmittelbarkeit und Dynamik.
Gefällt mir sehr.
Gruß Tom



Bea Dietrich-Gromotka, 23.11.2008 um 21:21 Uhr

Ein bild mit Pepp...


Günther Koezle, 23.11.2008 um 23:15 Uhr

smashing. echt getz.


Gerontolon Müllhaupt , 24.11.2008 um 2:02 Uhr

eigentlich möchte man der Frau mit dem Megaphon zurufen: lauter ist nicht immer besser! aber stopp, manchmal muss man sich eben Gehör verschaffen, mit allen Mitteln!

Gruß
Gereon



Stefan Negelmann, 24.11.2008 um 9:21 Uhr

es wirkt eneorm spannend und man fühlt sich mitten ins Geschehen hinein versetzt - wiedermal sehr gelungen!

Gruß
Stefan



Dieter Hirschberg , 24.11.2008 um 11:53 Uhr

Ich mag das Bild, die Stimmung, die rüber kömmt. Mitten drin statt nur dabei....ja!

Gruß

Dieter



Mario Fox, 24.11.2008 um 19:15 Uhr

Wundervolles STreet- starke Stimmung und Szene
gruß mario



Günther Ciupka, 24.11.2008 um 22:43 Uhr

dem stimme ich voll zu, sehr gut.
hg



Franky Möhn, 25.11.2008 um 16:25 Uhr

da ist Leben im Bild. Ein hervorragendes Szenenfoto zeigst Du hier.
vg Franky



Christian Fürst, 26.11.2008 um 10:42 Uhr

voller Leben. eine sehr temperamentvolle Frau


.moniKa.t.g. , 26.11.2008 um 10:59 Uhr

Ui, schön. Bei den beiden würde ich wohl auch mittanzen wollen.
LG Monika



Hartmut WIMMER, 26.11.2008 um 18:37 Uhr

Ein sehr intensives und dichtes Bild. Der enge Schnitt des Akkordeonisten verstärkt diese Wirkung. Sehr gelungen.
lg Hartmut



Elke Kulhawy, 27.11.2008 um 15:13 Uhr

Street - aus einer anderen Perspektive.
Weniger ist manchmal mehr!!
+++

Lieben Gruß......Elke



rwesiak , 29.11.2008 um 8:36 Uhr

wieder einmal viel gefühl im spiel! du magst wie ich die offenen blende lg rosi


K-tharina , 29.11.2008 um 15:10 Uhr

Die Farbe Blau

Mein Blick wandert vom Akkordeonspieler, auf dem der Schärfefokus liegt, gleich hinüber zur Frau. Sie ist unscharf abgebildet und doch geht von ihr eine Anziehungskraft aus, die sich darüber hinwegsetzt. Ich nenne es mal ihre »Lebendigkeit«. Sie hält ein Megaphon in der einen, eine Rassel in der anderen Hand, ihre Haare wehen, sie ist in Bewegung. Die zusammengekniffenen Lippen zeugen von Konzentration und Engagement.
Ihr Kleid ist blau und sein Muster erinnert an Wellen. Wellen eines weiten Ozeans. Die Farbe ist titelgebend und ich verbinde sie hier mit Weite und Freiheit, Ungebundenheit.
Auch die Brille, die ihre Augen verbirgt, ist blau. Ich weiß nicht, wo sie hinschaut, doch ihr Kopf ist dem Akkordeonspieler zugeneigt.
Nun wandert auch meine Aufmerksamkeit dorthin. Sein Ausdruck ist ruhiger. Auch er ist voll konzentriert. Sein Mund ist geschlossen, aber nicht zusammengekniffen. Hier unterscheidet er sich von der Frau. Das Akkordeon hängt ihm relativ schwer um den Hals er ist nicht so frei beweglich wie die Frau.
Dass sein Kopf oben abgeschnitten ist, stört mich nicht. Warum sollte ich mehr sehen wollen? Seine Augen, die nach unten zu seinem Instrument gerichtet sind, kann ich erkennen. Dieses und wie er es spielt stehen hier im Vordergrund, »zu viel Kopf« würde davon ablenken.
Die Musik steht also im Mittelpunkt. Für gute Musik ist ein gutes Zusammenspiel erforderlich. Und das glaube ich hier erkennen zu können. Er liefert die Melodie, sie die rhythmische Begleitung. Oder gibt sie den Takt vor?
Dass sie ab und an mal den Ton angibt, zeigt das Megaphon. ;-)

Mir gefällts! (So wie es ist. ;-) )

Ganz liebe Grüße!
Katharina



Ralf J. Diemb , 29.11.2008 um 19:43 Uhr

eine starke Verbindung zwischen Tänzerin und Akkordeonspieler wird hier sichtbar - was durch Deinen sinnvollen Schnitt noch klarer wird. Eine feine Szene !

LG Ralf ( der Blau sehr liebt)



Dobert Herris, 30.11.2008 um 7:02 Uhr

Die Farbe Blau

danke K-tharina für deine Anmerkung! War sie doch Anlass hier noch etwas zu schreiben.
Ich habe das Bild Die Farbe Blau häufig und jeweils lange angesehen. Auch die Anmerkungen gelesen. Und immer wollte auch ich etwas anmerken. Ich war mir aber meiner Sicht der Dinge nicht sicher. Und so hoffte ich, dass andere mir mit ihren Anmerkungen, die auf Erkenntnissen verweisen, behilflich wären. Du hast mir geholfen.

Was hat mich zurückgehalten, was hat mich unsicher sein lassen? Bei mir war es der Schnitt.
Das Bild ist für mich eine einmalige Kompensation eines Lebensgefühls, welches sich in konzentriert Musik und dynamischem Tanz ausdrückt. Die Eigenständigkeit aber auch die Korrespondenz zwischen beiden wird hier sehr gut und gleichwertig durch die Hell-/Dunkelteilung, durch das Gewicht der Farben (Schwarz: Trauer, Tot, Einengung, elegant, sachlich; Blau: Ruhe, Zufriedenheit, Harmonie Weite, Unendlichkeit, Vertrauen) und der Scharf-/Unscharfverteilung gezeigt.

Mittler ist das Megaphon.

Die Farbe Blau zeigt mir die konzentrierte Lust und die Selbstverständlichkeit im Richtigen zu leben.

Und warum tue ich mich dennoch so schwer mit ihm (dem Bild)?

Einzig der Schnitt ist hier die Störung. Aber ich empfinde sie so stark, dass sie alles o.g. überdeckt. Die Linien in diesem Bild für mich hier ein sehr wichtiges Element verweisen/zeigen auf den/die jeweils andere(n). Die gebogene Linie des Harmoniums verlängert durch den Arm zum Gesicht der bewegte Frau (hier auch, wenn die geschwungene Linie des Megaphons weitergedacht würde). Weitere Rundungen verweisen auf die Frau/den Tanz/Dynamik bzw. sind ihr zuzuordnen (Brille, Brust, Rassel etc.). Die sachlich geraden Linien des Harmoniums weisen zum Gesicht des Mannes. Auch die Line des dunklen rechten Armes gehört für mich eher zu der auf das Gesicht des Mannes verweisende, gerade Linie. Während das Gesicht der Frau rund ist, zeigt die gerade Linie der Nase des Mannes die eindeutige Zugehörigkeit der Bildkomposition.

Nun, wenn es so ist, dass es sowohl die Eigenständigkeit als auch die Gleichberechtigung dieser Korrespondierenden Lebensäußerungen zeigt soll, dann kommt Mir das Gesicht des Musikers zu kurz. Der oben beschriebenen Seite (Eleganz. Sachlichkeit, Konzentration etc) wird die Bedeutung/die Gleichberechtigung genommen.

Und hier empfinde ich es als genau so gewollt. Das Gesicht des Mannes hätte m.E. nicht in Gänze abgebildet sein müssen nur ein wenig mehr.
Da es jedoch auf dieses ein wenig mehr verzichtet und einen solch radikalen Schnitt setzt, scheint es mir Absicht und damit Stellungnahme zu sein: Bedeutung, besonderen Wert hat hier Eros und weniger Bedeutung, weniger Wert hat Thanatos.
Eine Stellungnahme, die ich nicht teile. Und vielleicht hat bisher ja nur dies es mir so schwer gemacht, eine Anmerkung zu schreiben.

Gruß Herbert



K-tharina , 30.11.2008 um 20:42 Uhr

Was du schreibst, Dobert, finde ich sehr interessant. Vor allem auch, weil ich ganz anders empfinde.
Wie ich bereits geschrieben habe, ist der Schnitt für mich keine Störung.
Im Gegenteil: So, wie der Ausschnitt gewählt wurde, bin ich nah am Geschehen, fühle mich mittendrin.
Ich bin nicht auf Augenhöhe mit den Musikern, sondern mit ihren Instrumenten, über die sie kommunizieren.
Um den Kopf des Mannes ganz betrachten zu können, müsste ich weiter hinaufschauen. Der Schnitt und sein nach unten, zum Akkordeon, gerichteter Blick lenken aber auch meine Aufmerksamkeit wieder dort hin. Für mich steht die Musik hier im Mittelpunkt. Weniger die einzelnen Spieler.

Was du zu ihnen sagst, ist mir ähnlich ja auch aufgefallen. Sie ist deutlich mehr in Bewegung als er, er wirkt ruhiger und ein wenig ernster.
Sie hat meinen Blick angezogen, obwohl der Schärfefokus auf ihm liegt.
Trotzdem empfinde ich das Gleichgewicht zwischen ihnen nicht als unausgewogen.
Denn sie hat durch ihre Kopfhaltung meinen Blick wieder zu ihm zurückgelenkt.
Im Grunde schaue ich beim Betrachten des Fotos langsam im Kreis:
Von ihrem Gesicht zu seinem, von diesem hinunter zum Akkordeon, das er spielt, dann wandert mein Blick über das Megaphon wieder zu ihr und ihrem Gesicht.

Gemeinsam haben sie in ihrer Verschiedenheit die Musik. Diese und vor allem das Zusammenspiel der beiden Künstler genieße ich beim Betrachten des Fotos, ohne tatsächlich etwas zu hören.
Und das finde ich großartig.
Je häufiger, länger und intensiver ich mir das Bild anschaue, desto besser gefällt es mir.

Was du schreibst, kann ich nachvollziehen, aber nicht nachempfinden.
(Das an sich ist doch auch irgendwie faszinierend, oder?)

Liebe Grüße!
Katharina



Dobert Herris, 30.11.2008 um 21:49 Uhr


Ja Katharina, mir geht es wie dir nur umgekehrt.
Ich finde, dass dies ein sehr emotionales Bild ist, ein Bild, welches vom Gehalt lebt.

Und hier liegt bereits der 1. Grund für diese von mir beschriebene Diskrepanz.
Ein glühender Sonnenuntergang aus der Karibik verzeiht eher einen schiefen Horizont.

Unter diese Kategorie fallen Bilder, die eine Ausstrahlung auf den Betrachter weder vermöge ihrer hervorragenden Bildgestaltung noch wegen ihres Informationsgehaltes ausüben, sondern die ihre Bedeutung ausschließlich aufgrund einer das Gefühl ansprechenden Qualität erlangen. (Ernst A. Weber: Sehen Gestalten und Fotografieren S. 29).

Die Herangehensweise unterscheidet uns und das ist gut so!

Ich erlebe/empfinde die von dir sehr gut/schön beschriebene Wirkung dieses Bildes auch. Diese Empfindung verzeiht aber nicht alles. Nach dem Motto: Ich fühle mich mit dem Bild wohl.

Wenn du diese für mich fehlende Gleichberechtigung nicht so empfindest, muß das, was ich empfinde nicht falsch sein und umgekehrt.

Nur: ich misstraue inzwischen diesen emotionalen Bildern. Verführen sie doch (hauptsächlich in der Werbung) zu häufig, gleichzeitig auch mir nicht genehme Informationen zu transportieren. Hier die von mir beschriebene fehlende Gleichberechtigung.

All das unterstelle ich dem Bildautor nicht!!!!!

Die Wirkung hat es dennoch bei mir erzielt.

Ich danke dir für deine Bereitschaft, dich hier so ausführlich mitzuteilen und auch mir damit die Gelegenheit zu geben meine Sicht der Dinge zu erklären.

Ich hoffe für uns dass der Bildautor uns unser Gespräch nicht übel nimmt sondern ebensolche Freude erlebt, wie es bereitet hat.

Gruß Dobert



Alfons Gellweiler, 1.12.2008 um 0:06 Uhr


Der Bildautor freut sich über diese Diskussion sehr. Leider kann er sich nicht daran beteiligen, da er der Meinung ist, dass ihm die Autorenschaft dies zumindest in der Öffentlichkeit verbietet. Vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit sich im Gespräch darüber auszutauschen.
Ich danke euch jedenfalls ganz herzlich !

Alfons



Michael Haus, 3.12.2008 um 22:55 Uhr

Ein Bild voller Schwung und Musik der Karibik. Wunderbar.
LG Michael



Thomas Wyler, 5.12.2008 um 19:45 Uhr

einfach nur wunderbar, sehr sorgfältig gestaltet


Claus Bunk, 6.12.2008 um 14:25 Uhr

Interessanter Verstärker, den hier die Dame in Blau vorhält.
Gruß Claus



Erwin F., 13.12.2008 um 19:27 Uhr

...grossartiger bildschnitt !!
lg, erwin



özcan çeltikli, 18.02.2009 um 21:35 Uhr

+


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