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Über mich

 

Ich schreibe die letzten Wochen andauernd an meinem Profiltext herum und bin nicht wirklich zufrieden. Meistens nur Quatsch und dann wieder zu ernsthaft.

Wahrscheinlich bin ich etwas altmodisch. Begriffe wie buddies, account, thread, youth nerven.

Digitale Fotoapparate haben 10,5 Millionen Pixel, die hatte ich früher in der Pubertät auch, aber nicht so viele. Wäre ja furchtbar. So ein Fotoapparat hat auch einen Cropfaktor, den habe ich auch, dann fliegen aber die Fetzen.

Dann die armen Sensoren, wo sich so viele Pixel drängeln, dass es rauscht. Also ein Pixel wollte ich wirklich nicht sein, muss doch nicht sein so ein Gedrängel, keine Privatsphäre. Als Pixel würde ich demonstrieren, und mich mal dem Rausch hingeben bei 800 ASA. Eine feine Sache sich mal richtig gehen zu lassen und das ganze Bild versauen.

Dann dieses ewige Genörgel „gutes Bild, aber zu grobkörnig, nimmst du kein Neat-.Image ?“ Nööö, da wird mir regelmäßig schlecht davon. Baldrian-Tabletten leuchten mir gerade noch ein. Vielleicht sollte man die mal den Pixeln geben.

Dann Photoshop mit den vielen Ebenen, wo mir im Schwimmbad auf dem 1-Meterfünfzig-Brett ganz flau im Magen wird. Ganz schön hart, die Bilder durch den Photoshop ziehen, durch Filter quetschen und abwedeln. Die armen Fotos. Das spart glatt das Fitness-Studio (Körperertüchtigungs-Anlage).

Meine Güte, dann so exotische Sachen, ein Makroobjektiv mit Bildstabilisator. Da hauen doch Insekten schon ab, wenn die den Stabilisator sehen. Und immer essen und trinken für zwei Personen mitnehmen, ist aufwändig.


Ich deute mit den Ausführungen nur zart an, dass ich mich aus dem Gewirr von Anglizismen und dem Technikkram total verheddert habe. So sehen auch meine Bilder aus, sorry oder Entschuldigung, für die, die das nicht verstehen. Mal sehen, wie lange ich den Käse wieder stehen lasse ;- )

Danke liebe Petra für das schöne Profilfoto. Ich gehe mit Dir, meiner Haus- und Hoffotografin, die ich nicht mher missen möchte, immer wieder gerne auf Fototour.




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WAS ICH SCHON IMMER MAL LOSWERDEN WOLLTE

Das hast Du gut festgehalten. Das hast Du gut eingefangen. Das hast du herrlich belichtet. Da ist dir eine gute Aufnahme gelungen. Du hast einen wunderbaren Blick. So einen Blick möchte ich haben. Das hast du schön gesehen. toll, prima, herrlich. Der Lacher zum Abend. Der Lacher am Morgen. Der Lacher in der Nacht So hast du mir den Tag versüßt. Ich mag das sehr. Weiter so. Mehr davon. Man könnte süchtig danach werden. Herrliche Farben. Jetzt kann das Wochenende kommen. Ein herrlicher Wochenanfang. Jetzt macht mir das Wetter nicht mehr aus.

Wenn man das so liest, könnte man meinen der Erlöser sei unterwegs. Dabei handelt es sich um kleine Textbausteine, die man schon mal öfters liest. Besonders passend finde ich z. B. „das hast du gut eingefangen“ bei Tieren wie Elefanten, Löwen...... leuchtet mir das noch ein. Sehr persönlich wird es dann bei Äußerungen wie „Du hast einen wunderbaren Blick“, etwas plump vertraulich und anmacherisch, finde ich. Obwohl, das lässt man sich schon gerne sagen, besonders nach einer durchzechten Nacht. Mit Lachern in der Nacht ist das so eine Sache. Als stolzer Hausbesitzer ist das in Ordnung, aber im siebten Stock eines dünnwandigen Hochhauses, weiß nicht. Für Schichtarbeiter, alle Nachtaktiven besonders problematisch, regelmäßig nächtens um 2 Uhr in schallendes Gelächter auszubrechen. Gut gewillt könnte man eine harmlose Marotte vermuten. Oder eben einen Fall für den Nervenarzt. Den Tag versüßen lasse ich mir gerne, obwohl ich auch schon mal Bitterschokolade nasche. Mit dem Wochenende ist es so eine Sache, ohne ein Foto kommt das Wochenende auch, unweigerlich sogar. Auch wenn man sich mit Händen und Füßen dagegen stemmt. Regelmäßig am Freitagabend werde ich hektisch und suche eine gutes- Wochenendebild. Der Wochenanfang ist noch problematischer. Da habe ich schon x-mal den Arbeitsbeginn verpasst. Mit meinem Kauholz sitze ich vor dem PC und suche so ein Bild. „Ich mag das sehr. Weiter so. Mehr davon. Man könnte süchtig danach werden.“ Das spornt richtig an. Und mobilisiert die letzten Reserven. Es gibt doch kein schöneres Gefühl. ja ,ja, ja, ja............. Und herrliche Farben sieht man dann auch, stimmt.

Ich hätte das nie gedacht, dass die FC so massiv in das Leben eingreift. Um 6 Uhr Montagmorgens mit feuchten Händen auf das gut Wochenanfangbild warten, am beten gleich noch eine Gazelle einfangen, bringt den Kreislauf in Schwung. Tagsüber den Tag versüßen lassen, Die Mittagspause „ich mag das sehr.........usw. Man kommt kaum mehr zum Essen. Ziemlich geschafft in’s Bett, den Wecker auf 2 Uhr nachts stellen. Mal richtig laut ablachen. Und dann noch die doofe Bemerkung zur Kenntnis nehmen „Du solltest wegen Deiner Blase wirklich mal was unternehmen.“ Ganz schön hart so ein Tag.







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