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Davongelaufen - mich selbst gerettet!!!...

Davongelaufen - mich selbst gerettet!!!...

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ClassicCar-Photo


Free Mitglied, Mönchengladbach

Davongelaufen - mich selbst gerettet!!!...

Hallo Hannelore (Mutter kann ich Dich nicht mehr nennen!)...
Eine ungewöhnliche Art, findest Du nicht, hier mit Dir zu kommunizieren?
Dafür, dass wir jahrelang kein Wort mehr ausgetauscht haben?...

Nun ja. Ich habe Kenntnis davon, dass Du hier meine Werke unter Beobachtung hast (oder sagen wir mal: Kontrolle!?)...
Es stimmt mich sehr traurig, dass Du Dich nicht einfach nur darüber freuen kannst, wenigstens über diesen Weg Deine Enkelkinder aufwachsen sehen zu können.
Nein, Du druckst Dir ein Foto von Aleyna aus (auf welchem sie müde und trotzig in die Kamera schaute), hängst es an die Wand und betonst, dass ich nun bekommen habe, was ich verdiene! Nachdem Du mich, als ich 14 Jahre alt war, verflucht hattest, ich solle Kinder bekommen, welche genauso schlimm sein sollten wie ich es Deiner Meinung nach war...

Du gibst ein jämmerliches Bild ab!
Hast mich jahrelang körperlich und seelisch misshandelt und mir an Deiner kranken Misere komplett die Schuld gegeben, ebenso am Tod von Papa...
Mir geht nicht in den Kopf, welche kranken Bilder da in Dir herumgeistern, wie Du Dir alles passend zusammen puzzlest und am Ende an all Deine ver-rückten Konstruktionen auch noch allen Ernstes glauben kannst!?
Deine Familie hat sich komplett von Dir abgewendet. Alle wollen nur ihre Ruhe vor Dir haben.
Kannst Du nicht einfach bleiben, wo Du bist? Und uns mit Deinen Lügengeschichten in Ruhe lassen?
Und in puncto Misshandlungen: Anscheinend bekommst Du nun zurück, was Du ausgeteilt hast... Das tut mir sehr leid! Nicht dass Du es verdient hättest?!... Nein, ich wünsche niemandem das, was ich in meiner Kindheit durchstehen musste!

Aber trotz allem: Es hat mich stark gemacht!
Und diese Stärke gebe ich meinen Kindern weiter, die sich wunderbar entwickeln. Schade für Dich, dass Du an ihrem Wachstum nicht teilhaben kannst, Du hättest allen Grund, stolz auf sie zu sein und Dich an ihnen zu erfreuen...

Aber es gilt weiterhin:
Du hast Dein eigenes Leben, ich habe kein Interesse daran!
Ich möchte einfach nichts mehr von Dir hören!
Ich verzeihe Dir - und ich gehe meinen eigenen Weg!...

Kommentare 7

  • Peter Hildebrand. 2. Juli 2007, 20:18

    die Geschichte berührt mich tief, da hast Du ja so allerlei mitmachen müssen, aber ich denke, jetzt stehst Du immer mehr darüber!
    Das Bild gefällt mir sehr, es sieht trotz der Geschichte dazu eher nach fröhlichem Kinderspiel als nach Flucht aus!
    lG, Peter
  • ClassicCar-Photo 20. Juni 2007, 17:00

    @Diana: Verbittert? Nein, nicht wirklich, das habe ich hinter mir. Egal wäre der treffende Ausdruck... Es gab Zeiten da habe ich (im geschützten Rahmen) den Austausch gesucht. Sie hatte Angst, schätze ich.
    Für die Vergangenheit kann ich ihr verzeihen. Sie konnte und wußte es nicht besser.
    Nicht verzeihen kann ich ihr, dass sie die Grenzen nicht einhält, Kontrolle ausübt und Lügengeschichten erzählt. Sie ist eine erwachsene Frau, heute sollte sie es besser können!
    Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht als einen normalen Kontakt. Lange habe ich auch darunter gelitten, dass meine Kinder keine "normale" Oma haben können.
    Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich mit sich selbst auseinander setzt, anstatt ständig allen anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Sie ist suchtkrank und zutiefst beziehungsgestört. Nachdem ich mit 16 in ein Heim gegangen bin, habe ich mich nur noch vor ihr geschützt.
    Mein Vater starb an Krebs und sie hatte nichts besseres zu tun, als von mir zu verlangen, mich bei allen für all das zu entschuldigen, was ICH getan hatte (mich an das Jugendamt zu wenden, in meiner großen Not!). Und das Fazit lautete, ich hätte meinen Vater ins Grab gebracht... Ganz zu schweigen von dem Drama, welches sie am offenen Sarg meines Vaters inszeniert hat...
    Da sind zu viele Dinge gelaufen, schwer nachvollziehbar für Aussenstehende. Ihre eigene Mutter, ihre Geschwister, auch väterlicherseits die Familie sind genau wie ich der Meinung, dass sie sich keinen Deut geändert hat und sich selbst völlig im Recht sieht. Alle anderen sind die Dummen - sie macht alles richtig!?...
    DAS werfe ich ihr vor - das, was sie auch heute noch zu sein scheint und wie sie den Menschen begegnet!
    Nicht das, was sie mit mir in meiner Kindheit getan hat. Das war sicher ihre eigene pure Überforderung!
    Auch wenn ich der Meinung bin, dass es keine Rechtfertigung dafür sein darf sein Kind zu prügeln, es zu demütigen und mit Geschirr nach ihm zu werfen (was Narben zurückließ, nicht nur am Körper).
    Ich habe damals während meiner dreimonatigen Therapiezeit meine Mutter zur Familienwoche eingeladen. Das war ein großer Schritt für mich. Mit dem passenden Rahmen und Schutz eine reife Kommunikation zu finden.
    Sie kam nicht.
    Bevor ich umgezogen bin, habe ich einen weiteren Schritt getan und sie besucht. Sie öffnete die Türe nicht, meine Schwester meinte, sie wäre zu Hause gewesen.
    Damit war es das für mich.
    Es hat mich verletzt, dass sie das Bild meiner Tochter mißbraucht hat, um mich zu treffen!
    Ihre Kernaussage hat mich nicht getroffen, wohl aber das was sie immer noch tut und zu sein scheint. Diese aggressive und böse Art.
    Und Du meinst, ein normaler Kontakt könnte hier möglich sein?
    Schön wäre es gewesen....
    Ich danke Dir für Deine Worte und kann es gut nachvollziehen, was Du Dir für mich wünschst.
    Liebe Grüße,
    Petra
  • Diana Behrendt 19. Juni 2007, 23:55

    Ein fast fliegendes Kinderbild...
    Irgendwie fröhlich, leicht, beschwingt...Schön.
    Der Text: Erschütternd, traurig, energiegeladen, verbittert...Kein Happyend???????????
    Er klingt nicht nach VERZEIHEN auch wenn es zu lesen ist.
    Mir steht es nicht zu zu urteilen, aber Waffenstillstand, Toleranz und "normaler"Kontakt zwischen Mutter und Tochter sollten möglich sein. Das Leben ist zu kurz...!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Gruß D.
  • ClassicCar-Photo 19. Juni 2007, 14:32

    Ja leider, so ist das Leben Lorenz - so war mein Leben!
    Ich hatte mir in meiner Kindheit auch gewünscht, fröhlich im Sand zu buddeln und glücklich zu sein...

    Meine Kinder sind auf jeden Fall fröhliche Kinder, die unbeschwert sein dürfen und sich geliebt wissen. Daher wirst Du sicher bald wieder entsprechende Fotos von ihnen vorfinden... :-)

    Übrigens ist das Foto entstanden, nachdem wir im Zoo waren und Aleyna ausgelassen herumgesprungen ist, das Bild entstand sozusagen "aus der Hüfte".
    Liebe Grüße,
    Petra
  • LorenzFolkerts Photographie 19. Juni 2007, 14:27

    Harte Worte Petra,
    die Du hier öffentlich im Channel preisgibst!?!
    Ich hoffe bald wieder lustige Buddelbilder von Deinen Kindern hier zu sehen.
    LG Lorenz
  • weh eff 19. Juni 2007, 2:23

    meine stimmung is jetzt irgendwie im keller...
  • Theophanu 19. Juni 2007, 0:34

    welche geschichte Petra! dabei hatte ich heute auch schon über jähzorn, kontrallzwang, funkstille und dergleichen von männlicher wie väterlicher seite zu tun und zu reden. manchmal gibt es seltsame parallelen. dazu finde ich auch ohne diese hintergrundinfo das foto sehr interessant. es läßt richtig viel interpretationsspielraum, das zeichnet auch ein foto aus.
    ps. über deinen neuen nick habe ich erst gestutzt. schnell wußte ich, wer sich dahinter verbirgt, aber ich kenn noch ne artemis :-). da spricht die kämpfernatur.
    du machst das!
    lg uta