Nikon AF 35-135 an D200

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Walter Scheufen Walter Scheufen Beitrag 16 von 24
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Viele dieser Berichte stammen aus der DX Zeit. An FX Kameras liefert dieses Objektiv Topergebnisse.
2wheel 2wheel Beitrag 17 von 24
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Ehrlich .... ???
der gelbe Fisch der gelbe Fisch   Beitrag 18 von 24
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Zitat: Walter Scheufen 06.03.20, 23:43Zum zitierten Beitrag. An FX Kameras liefert dieses Objektiv Topergebnisse.Kannst Du vielleicht ein paar Bilder beifügen?

Zu DX/FX (ich bleibe mal in der Nikon-Terminologie):
Bei FX werden die schwächeren äusseren Bereiche des Bildkreises miterfasst, und sollte es Probleme mit schräg einfallenden Lichtbündeln geben ist FX halt noch etwas "schräger".
Bei DX hingegen können die deutlich höheren Pixeldichten das Problem sein, die für das Objektiv optimalen Blendeneinstellungen liegen dann ausserhalb des für den Sensor optimalen Bereichs.

Zitat: ewaldmario 06.05.09, 10:05Zum zitierten Beitragältere objektive aus der analogen zeit scheitern in der praxis, so hört man,
meist an der auflösung oder an der bildfeldwölbung
manchmal auch am "vagabundierenden licht",
das man neuerdings mit moderner nanokristallvergütung und dergleichen mehr bekämpft ...
"Nanokristall" ist es denn nicht unbedingt, aber den anderen Reflexionseigenschaften des digitalen Sensors muss man mit entsprechender Vergütung der Objektivhinterlinse begegnen.
Die Bildfeldwölbung korrespondiert mit den Verzeichnungen des Objektives.. Problematisch ist weniger das schlichte Vorhandensein, sondern vielmehr der Umstand, dass in den Digitalkameras zumeist keine Korrekturprofile für alte Objektive hinterlegt sind.
Betrachtet man Zoomobjektive so wurden die geringsten Verzeichnungen und Bildfeldwölbungen bei Zoomobjektiven vor 10-20 Jahren erreicht, also bevor Objektivfehlerkorrekturfunktionen in Digitalkameras Einzug hielten.
Die absolut schlechtesten Werte aller Zeiten findet man übrigens gegenwärtig vor, und zwar bei den Zooms für spiegellose Systemkameras.

Schön, wenn hin und wieder mal ein Thread aus alten Zeiten hier auftaucht und man alte Bekannte "wiederlesen" kann, selbst wenn sie mal bei ein paar Dingen kräftig daneben lagen, Beitrag 9 ist so ein Beispiel.

;-) Michael
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 19 von 24
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So einen massiven Fall von Thread-Exhumierung haben wir wirklich selten hier.
Die perfekte Nikon-Kamera für Nikon-Altglas ist natürlich die Df - sieht stylisch aus und bei 16 Megapixel performen die alten Teile (fast) alle wunderbar.
Und endgültig mit dem Gerücht aufzuräumen, dass ein kleiner Sensor zu besserer Qualität führen würde, weil die schwächeren Randbereiche ausgeblendet werden würden - FALSCH!
Was man an Randschärfe potenziell bei DX gewinnen könnte, verliert man doppelt durch den Zoomeffekt bei Auflösungsschwächen in in der Mitte inkl. CAs mit 1,5 facher Breite.

(Beitrag 9 ist wirklich lustig)
Uwe Welz Uwe Welz Beitrag 20 von 24
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Es gibt Linsen, die an der Df wie an den großen Schwestern D4 und D4s überraschend gut aussehen können, aber es hängt oft massiv an zusätzlichen Faktoren. So gibt es Schönwetterobjektive, deren Gläser große Schwächen bei Gegenlicht aufweisen.
Schlechte Vergütungen gibt es noch in den 1990er-Jahren, wie z. B. beim Schneider PC-Super-Angulon 1:2,8/28mm, das mit der Sonne knackscharf bis in die geshifteten Ecken ist, aber bei kritischeren Lichtverhältnissen massiv Kontrast verliert, dabei "bläut" und reichlich CAs hinterlässt, die immerhin einigermaßen gut korrigiert werden können, da diese ziemlich "farbrein" sind. An DX halte ich dieses Objektiv für eine Verschwendung.
Dafür schlägt sich das noch ältere 1:2,8/35mm PC-Nikkor (eine der jüngeren Seriennummern aus den 1980ern) insgesamt besser, erst bei stärkerem Gegenlicht wird es überfordert – aber die Auflösung ist sichtlich geringer als die des Kamera-Sensors, auch in der Mitte, die spürbar besser ist als die Ränder geschweige denn die Ecken. Dennoch ist das Ergebnis an der D4s (16 MP) spürbar besser als das an der D 700 (12 MP). An DX halte ich das recht "sympatische" Objektiv aber für unbrauchbar mangels Auflösung.
Die AiS-Micro-Nikkore mit 55 und 105 mm Brennweite (1:2,8 und das ältere 1:4,0) lassen hingegen optisch keine Wünsche offen, wenn man bei Gegenlicht Obacht walten lässt. Das erklärt auch die deutlich gestiegenen Preise.

Ich würde also insgesamt fragen: "Wo sind die Einschränkungen nun konkret?". Ich habe häufig mit kritischen Gegenlichtsituationen zu tun –`und damit macht mir das eigentliche bessere Schneider-Objektiv weniger Spaß als das 35er-Nikkor, das schon früher ziemlich durchschnittlich war.
So kommt es, dass Objektive oft sehr unterschiedlich beurteilt werden. Nicht alles kann man dabei auf gutes/schlechtes Exemplar schieben.

Seit langem mal wieder ein Beitrag von mir. Aber ich fotografiere Architektur und nehme entsprechend andere Objektive.

Beitrag 9 wäre eine gute Prüfungsfrage für Lernende im Optikbereich: Was ist hier richtig, was halbrichtig, und was komplett falsch?

@ Thomas: Du hast immer schon einige Male beschrieben, für welche Zwecke die Df gut ist. Sehr überzeugend.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 21 von 24
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Hallo Uwe, willkommen zurück :-)
Ich kann das so bestätigen, dass sich beim Gegenlichtverhalten das meiste getan hat. Ich habe eine üppige Altglassammlung (pre-AI bis AF-D) und die Teile (die Teles weniger als die WWs und Zooms) haben alle zwei Gesichter. Licht von hinten = voll brauchbar, Licht von vorne = übel.
Das 28-105er habe ich noch relativ oft dabei, auch wenn ich ein viel besseres 2.8er Zoom hätte. War halt damals alles auch schön leicht mit Makro 1:2 integriert.
Und manche Objetive wie das 105er Makro /2.8 machen einfach Spaß, weil sie sich toll anfühlen :-)
Genug geschwelgt - vermutlich nur ein Zeichen, dass man alt wird ;-)
joerghey joerghey Beitrag 22 von 24
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Von dem beschriebenen 35-135 höre ich hier das erste mal. Ich habe bis zur Jahrtausendwende konsequent Zurückhaltung bei Zoom-Objektiven geübt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Konstrukteure kurzfristig den Auftrag erhalten hatten, einen solchen recht praktischen Consumer-Brennweitenbereich in kurzer Zeit kostengünstig auf den Markt zu bringen. Dabei bleibt dann leicht die Qualität etwas auf der Strecke.
Das angesprochene 28-105 Halb-Makro war allerdings ein besserer Wurf, das habe ich mir später nach guten Rezessionen kostengünstig zur Nikon D700 besorgt und mit einer verkürzbaren (einschlagbaren) Gummi-Streulichtblende versehen.

Könnte es sein, dass bei dem 35-135 bei kleineren Blendenöffnungen als 11 bereits die optische Beugung eine Rolle spielt? So, wie ich den Thread-Eröffner verstehe, tritt der Qualitätsverlust erst da merklich auf.
RMKraemer RMKraemer Beitrag 23 von 24
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Ich benutze heute noch Fest- als auch Zoom-Optiken, die Mitte bis Ende der 90ger gefertigt wurden, oder deren Fertigungslinie bis deutlich ins Jahr 200X bestanden hat.
Es wird mir selbst am 4K-Beamer oder am 75" UHD-TV keiner sagen können, ob ich ein Bild mit einer "neuen" oder "alten" Optik gemacht habe. Auch deshalb, weil sich ggf. CA's in der Bildbearbeitung weitgehend entfernen lassen.

Daher der Bezug zum Thema: Ältere Optiken haben meist ihre beste Gesamtleistung bei einer bestimmten Brennweite und Blend 5,6-8
Blende 11 vermeide ich wegen beginnenden Beugungsunschärfen bei den heute üblichen ab 16MPix und deutlich mehr Sensoren.
Wenn der TO erst ab Bl.11 akzeptable Ergebnisse erhält, könnte die Optik einen Schaden haben.

Ich bin auch der Meinung dass nicht alles was vor 2000 gefertigt wurde, deutlich schlechter als danach war. Besonders die "Mehr-"Leistung einiger der neuen "must have" 2,8er Zooms konnten mich nicht wirklich überzeugen, dafür eine entsprechende Summe aus zu geben.

Das schon vor mehr als einem halben Jahrhundert besonders im hochpreisigem Bereich "saugute" Optiken hergestellt wurden, ist meinem Meinung nach unbestreitbar auch heute noch an den damit hergestellten Bildern sichtbar.

Gruß und wech
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 24 von 24
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Zitat: RMKraemer 19.03.20, 00:07Zum zitierten BeitragIch bin auch der Meinung dass nicht alles was vor 2000 gefertigt wurde, deutlich schlechter als danach war. Kann ich nur zustimmen. Ich hab noch ein altes rein mechanisches 1,4/50 mm Nikkor. Dieses gehört zum optisch Besten in meinem Bestand. Durchaus vergleichbar mit dem 1,4/85.
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