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Was ist neu?
Zukunft ist, was man daraus macht. (Fischdosenvariante)

Zukunft ist, was man daraus macht. (Fischdosenvariante)

Martin Rodan


World Mitglied, Neustadt am Rübenberge

Zukunft ist, was man daraus macht. (Fischdosenvariante)

Nachdem es mittlerweile schon etliche Dosen in der Community gibt, möchte auch ich einen kleinen Beitrag leisten, diese Reihe fortzusetzen.
Mein Gruß und Dank gehen an Detlev Potthoff, welcher mit seiner Dosenvorlage den Ball ins Rollen gebracht hat.
LINK zur DOSE:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/64005/display/2994535

Obwohl Aquarienfotografien mit einer Kompaktkamera wohl etwas „Heikel“ sind, habe ich mich letztens doch einmal dazu hinreißen lassen. Kostete ja nichts und vielleicht könnte Photoshop ja noch einiges retten. Beim sichten der Bilder trat die Ernüchterung ein:
Das Material war schlichtweg Scheiße (Sorry). Obwohl schräg gehalten, zeigte sich häufig,
die Blitzreflektionen auf der Scheibe, oder den silbrigen Fischleibern.
Auch der Hintergrund war oft so dunkel, dass sich die dortigen Objekte nur erahnen ließen.
Photoshop sei dank, konnten doch noch einige Bilder, oder Teile davon gerettet werden, wobei die Ergebnisse natürlich Geschmackssache sind.
Nach der Bearbeitung des ersten Bildes, kam mir diese Fischdose in den Sinn, welche einer „Einfügung“ harrte.

Vorab wurde das Bild mit dem Befehl: Tiefen - Lichter aufgehellt, Wrackteil und Fische mit dem Polygonlasso (weich) ausgewählt. Anschließen die Auswahl umgekehrt, so das der Rest des Bildes bearbeitet werden konnte.
Da sich sehr dunkle Bereiche nicht gut aufhellen lassen und dabei nur Unmengen an falschfarbigen Pixeln erstellt werden, wurde der ganze Rest gnadenlos weichgezeichnet
(Gaußscher Weichzeichner mit Radius 50 Pixel).
Es empfiehlt sich auch, die Weichgezeichnete Fläche mit Störungen zu versehen, da sich sonst Farbabstufungen (Schlieren) markieren könnten. Die Störpixel „rauen“ die Fläche optisch auf und man kann den Schlieren nicht mehr folgen.
Das war es eigentlich fürs erste.
Die Dose, oder jedes andere Objekt wurde ausgewählt und in das Fischbild kopiert.
Damit die Dose, zumindest im Bild, kein Fremdkörper bleibt, legte ich eine
Dosen-Hintergrundkopie über das Blech und verband beide Ebenen mit reduzierter Deckkraft und einer Ebenen-Füllmethode (ausprobieren).
Der Dosenfisch, eine Kopie des Großen aus dem Vordergrund, wurde ein bisschen verbogen, transformiert und platziert. Damit er etwas Farbe bekam, kam ein Fotofilter zum Einsatz.

Liest hier überhaupt noch jemand mit??? Egal, der Dosendeckel bekam noch eine gespiegelte Kopie des Inhaltes verpasst (reduzierte Deckkraft + Ebenen-Füllmethode)
Und mit dem Nachbelichter-Werkzeug wurden noch ein paar Schatten gezogen.
Alle Dosen-Ebenen wurden auf eine reduziert und diese Ebene dupliziert.
Da die Dose nach unten sinkt, kommt etwas „Bewegungsunschärfe“ (Filter) ins Spiel, dass ganze am besten auf der unteren Dosenebene. Auf dieser kann man auch noch die Deckkraft reduzieren. Am Ende werden die Dosen-Ebenen wieder auf eine Ebene reduziert und diese etwas weich gezeichnet, damit das Objekt optisch in den Hintergrund rückt.
Jetzt noch alles auf eine Hintergrundebene reduziert, einen Rahmen drum herum und fertig.

Auf das es noch viele Varianten zu sehen gibt.

LG. Martin

Kommentare 3

  • Jamon Herrmann 27. September 2005, 18:06

    gefällt mir sehr gut!!

    Jürgen
  • Detlev Potthoff 12. Juni 2005, 22:35

    Diese Version der Fischdose gefällt mir besonders gut.
    Sehr doppeldeutig :))
    Gruß Detlev
  • maywork 6. Juni 2005, 12:38

    Na das nenn ich mal eine Anleitung!
    Vielbesser als die 2 Zeilen Anleitungen - wenn überhaupt welche dastehen :-(
    Das ist gerade für Leute wie mich sehr hilfreich, die immer nur etwas an der Oberfläche von PS "herumkratzen"
    Das regt zum selber probieren an.
    Das Ergebnis kann sich auch sehen lassen.
    LG Jeanine