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Was ist neu?

Sabine P


World Mitglied, der Niederlausitz

windfänger

Manchmal lohnt es sich, seine cam mitzunehmen, wenn man auf Arbeit fährt ;-)
Diese Stimmung habe ich heute auf dem Rückweg aufgenommen.
Das Motiv abseits der Hauptstrasse fand ich schon immer interessant.
Heute sieht man die Bäume und das Windrad direkt vor einer herannahenden intensiven Gewitterfront.

Sony F717 mit RG 695

Kommentare 82

  • Sabine P 4. November 2006, 12:41

    @Werner:
    Deine Anmerkung hab ich eben erst entdeckt.
    Da hast du die ja viele Gedanken gemacht - find ich super.
    Du hast Recht- vieles im Bild wirkt subtil, übers Unterbewusstsein zum Teil. Und manches ist mir bei der Aufnahme vielleicht auch nur zu 50% richtig bewusst gewesen. Es war mehr ein Gefühl.
    Schön wie du es in Worte kleidest.
    danke
    Auch deine Gedanken zur Fotografie im Allgemeinen... da stimme ich voll zu.

    LG Sabine
  • Werner Braun 11. Oktober 2006, 17:59

    Hallo Sabine,

    naja, ich bin ja schon reichlich spät dran, um das Bild zu kommentieren, aber ich versuch's trotzdem.

    Es gibt in der Galerie viele Bilder, die weniger eindrucksvoll sind, von daher hätte dem Bild ein Sternchen sicher gut getan. Aber - auch wenn das in der fc schon ein Gemeinplatz ist - es ist nicht alles gut, was in der Galerie steht und schon gar nicht alles schlecht, was nicht drin ist.
    Ein zweifellos reale Szene ist hier fast tranzendiert zu einer fantastischen Kulisse. Denn die Tiefenstaffelung wirkt tatsächlich wie eine Theaterkulisse in zwei Ebenen. Die Helligkeitsverschiebung durch die IR-Fotografie trägt natürlich zu dieser fantastischen Wirkung bei, aber es ist letztlich mehr: Die reale Landschaft ist durch die Wahl des Ausschnitts stark reduziert fast ausschließlich auf seine streng horizontal und vertikal ausgerichteten Komponenten. Die vertikale Horizontlinie erscheint hier wie die Bühne, auf der sich Dramatisches abspielt. Die Alleebäumchen in Reih und Glied in fast schmerzhaft gleißender Helle wirken wie von Suchscheinwerfern entdeckt und daraufhin bedroht von einem übermächtigen Feind, dem Windrad, der auf der hinteren Ebene der Bühne aus dem Dunkel tritt.
    So gesehen wird aus einer ruhigen und beschaulichen Landschaft plötzlich eine dramatische Bedrohungsszene. Das Diffizile an dem Bild ist jedoch, dass die Dramatik so hintergründig ist, dass wir sie gar nicht bewusst wahrnehmen. Wir sehen die Landschaft - wohl in der für IR typischen Helligkeitsverteilung, aber nur aus dem Unbewussten heraus spüren wir das latente Unbehagen, das darin liegt.
    Jedoch genau dieses Gefühl sollte dem Betrachter einen Hinweis darauf geben, dass in dem Bild etwas zu entdecken ist, dass sich darin viel mehr abspielt als die Augen wahrnehmen.
    In der Vorschlagsbegründung wurde von einer "Ruhe vor dem Sturm" gesprochen, was die Dramatik der Darstellung zeitlich ein Stück in die Zukunft versetzen würde, aber mir scheint sie eher in einer nicht sichtbaren, sekundären Bedeutungsebene bereits präsent zu sein.

    Indem wir fotografieren, bekennen wir uns ja zu den Ausdrucksmöglichkeiten einer Bildsprache, die anders sind als jene einer Wortsprache. (Sonst sollten wir wohl besser schreiben statt zu fotografieren.) Während das Verstehen von Texten stark an logisches Vorgehen gebunden ist (das nach einer möglicherweise schon veralteten Auffassung hauptsächlich an die linke, "logische" Gehirnhälfte gebunden ist), ist das Verstehen einer Bildsprache im Wesentlichen ein sinnliches Vorgehen (das sich wahrscheinlich vor allem in der rechten, "kreativen" Gehirnhälfte abspielt). Durch den Unterschied dieser Verständnischarakteristik ergibt sich auch die Schwierigkeit (für mich), einen sinnlichen (hier: visuellen) Verstehensvorgang in Worten näher zu treten. Ich bin mir daher auch bewusst, dass auf diese Weise bloß eine Annäherung möglich ist.

    Aber eine Beurteilung der Galeriewürdigkeit eines Bildes stellt sich mir daher eher über die Frage, ob das Bild in der erwähnten Bildsprache etwas auszudrücken hat. Kann es das, dann werden die Fragen nach technischer oder auch gestalterischer Qualität relativiert, d. h. nur in ihrem Bezug zur Qualität des Ausdrucks meßbar sein. Mir fällt es schwer, zu verstehen, wie man technische Kriterien wie etwa Bildschärfe als absolute - und an und für sich bildfremde - Werte ansehen und ohne Berücksichtigung des bildsprachlichen Ausdrucks von außen an das Bild herantragen kann. Wenn wir alle technischen und gestalterischen Beurteilungskriterien außerhalb des Bildes generieren - und von dort in unsere Bilder hineintragen, dann werden wir wohl über kurz oder lang zum Einheitsbild gelangen, das nicht mehr übertroffen werden kann. Gibt es ein solches erst, dann können wir alle unsere Kameras verschrotten, denn etwas Besseres (nach extern generierten Kriterien) wird es nicht geben. Und doch hoffen wir insgeheim alle, wenn wir unsere Kamera in die Hand nehmen, dass wir uns selbst und Andere hier und heute übertreffen könnten. Wie passt es dann dazu, dass wir auf der anderen Seite am ultimativen Einheitsbild basteln? Ist es nicht viel befriedigender und aufregender, jedes Bild als ein Individuum zu behandeln, das seine eigenen Charakter und seine eigenen Gesetzmäßigkeiten hat. Nur über das Erkennen dieser Gesetzmäßigkeiten, die wohl vor allem mit der rechten Gehirnhälfte zu verstehen sind, wird die Bildbetrachtung zu einem visuellen Erlebnis. Und ein Bild, das seine Gesetzmäßigkeit erkennen lässt, wird auch keine schwerwiegenden technischen oder formalen Mängel aufweisen - denn schwerwiegend wären sie nur dann, wenn sie das Bildverständnis verhinderten.

    Kommen wir aber zum Bild selbst zurück: Durch die gewaltigen (bild)atmosphärischen Unterschiede zwischen primärer und sekundärer Bedeutungsebene entsteht Spannung, Unruhe. Geht man vom Gefühl dieser Spannung aus und abstrahiert es (d. h. überträgt man es von speziellen Fall ins Allgemeine), dann stellt sich vielleicht die Erkenntnis ein, dass unser Dasein, unsere Zivilisation, vielleicht sogar unsere Welt von dieser Spannung geprägt ist, von einer latenten, vielleicht auch nur verdeckten Bedrohung. Und an diesem Punkt könnte eine Bildinterpretation ansetzen. Soweit will ich aber gar nicht gehen.
    Es bleibt nur eine Überlegung: Mit welchen Bildern füllen wir die Galerie - und welche lassen wir draußen? Könnte es sein, dass die Galerie die Tiefe dieses Bildes gar nicht verträgt? Vielleicht! Wenn es so ist, dann ist es gar nicht schlecht, dass das Bild nicht in die Galerie muss.
    Aber bei meinen Favoriten ist es gut aufgehoben.

    lg Werner
  • Frank Pengmann - Fotokunst und Digitale Fotografie 26. September 2006, 12:24

    Fantastisch!
    Das gefällt mir sehr gut!Toll mit dem dramatischen Himmel-kommt sehr gut an!
    Grüße

    Peng
  • Ronny B. 26. Juni 2006, 21:17

    Diese Bildkomposition gefällt mir außerordentlich.
    Klasse gesehen und festgehalten. TOP!
    LG Ronny
  • MF Photography 19. Juni 2006, 16:31

    wenn gleich die Aufnahme nun kein Sternchen besitzt - sie ist fanthastisch & erfreut mein Auge aufs feinste. Schnitt & Präsentation gefallen mir sehr. Das Windrad dem ganzen in seiner schlichtheit Soft im HG stehend dem ganzen noch das Tüpfelchen oben auf setzt. Somit Glückwunsch zu dieser feinen Aufnahme auch ohne *
    -micha&niki-
  • Sabine P 18. Juni 2006, 22:23

    Danke für deine ausführlichen Gedanken, Michael.
    Jep - das war eine einmalige Stimmung.
    Wer glaubt, einfach IR und draufhalten... so einfach ist es nicht. Das ist nach wie vor eins meiner allerbesten, find ich.
    :-)

    Liebe Grüsse
    Sabine
  • Back to live 11. Juni 2006, 12:15

    Für mich wäre es ein klares PRO gewesen. Diese überaus klare und abgegrenzte Darstellung gefällt mir so wie so. Aber der Effekt hat hier noch dazu eine ungewohnte Stärke, die er in kompletter Verweissung durchblicken lässt. Dadurch wird der Charakter des Bildes stark grafisch. Dadurch, das das Windrad schwer anspricht durch die Bemalung spitzt es nur wage hervor. Aber umso mehr bekommt das Bild dadurch eine latente Tiefe. Auch Format und Rahmung begeistern mich.
    Gruß, Michael.
  • Sabine P 30. April 2006, 22:44

    Danke Manuel :-))
    Ist auch eins meiner liebsten.

    LG Sabine
  • Mr. Mäni 30. April 2006, 17:50

    Ein sagenhaftes Bild, die Farben finde ich sehr schön!
    LG Manuel
  • Sabine P 25. Februar 2006, 23:53

    @Bernhard: ich versteh auch nicht immer alles ;-)
    Aber ich freu mich einfach, wenns dir gefällt :-))

    LG Sabine
  • Bernhard Leibold 25. Februar 2006, 15:20

    sehr spät, meine Anmerkung,
    aber nicht zu spät,
    für ein SUPERBILD !!!
    Klasse !
    Verstehe nicht, warum es nicht in die Galerie gekommen ist?
    LG Bernhard
  • Georg IR 1. Juni 2005, 22:19

    Ein Foto aus einer anderen Welt! Genial!
    LG Georg
  • Ralf Breitenbacher 20. Mai 2005, 17:31

    schade; trotzdem ein tolles Bild - LG, R@lf
  • Dieter Biskamp 18. Mai 2005, 11:48

    schade, aber es ist rotzdem ein hoechst interessantes bild.
    vg, dieter
  • S Cbs 17. Mai 2005, 17:08

    nachträgliches pro!
    .......................klasse stimmung
  • Lars Pt. 16. Mai 2005, 11:35

    oh schade...naja mein favorit bleibts ;-)
  • Sabine P 15. Mai 2005, 12:59

    Lieben Dank an Lars Pt. fürs Vorschlagen und an alle Pro- Voter.

    LG Sabine
  • Don Kostino 15. Mai 2005, 9:19

    contra
  • Der Lorenzo 15. Mai 2005, 9:19

    contra
  • Silvie K. 15. Mai 2005, 9:19

    contra
  • Klaus Baum 15. Mai 2005, 9:19

    pro
  • Ellen Meyer 15. Mai 2005, 9:19

    Beeindruckend! Bekommt von mir ein PRO!!!
  • Olaf Brandmeyer 15. Mai 2005, 9:19

    pro
  • Roberto Mattei 15. Mai 2005, 9:19

    pro!
  • Dieter Biskamp 15. Mai 2005, 9:19

    +