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Was ist neu?

Wolfgang Mehlis


Pro Mitglied, Bremen,

Weserrenaissance

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Im Juli 2004 wurde es zusammen mit dem Bremer Roland von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt.

Um 1600 genügte dem Senat die schlichte Front dieses gotischen Rathauses (1405–1410 erbaut) nicht mehr seinen Repräsentationszwecken, und er beschloss einen Umbau. Der aus Rheda stammende nunmehr bremische Baumeister Lüder von Bentheim erhielt den Auftrag. Auf der Grundlage seiner Pläne wurde von 1608 bis 1612 das Rathaus umgebaut. Der Mittelteil wurde abgerissen und zuvor die Fenster verbreitert und eckig gefasst. Ein großer gläserner Erker entstand, gekrönt von einem flandrischen Giebel. Die Fassade im Stil der Weserrenaissance zeigt Architekturelemente nach Entwürfen von Meistern der Niederländischen Renaissance wie Hans Vredeman de Vries, Hendrick Goltzius und Jacob Floris. Ein reichhaltiger Fassadenschmuck mit Figuren und Reliefs, Körpern, Köpfen, Engeln und Fabeltieren schmückt die Marktplatzseite.

Mit der Renaissancefassade erfolgten auch einige umfangreiche Eingriffe am gotischen Rathaus. Entscheidend neu sind das mächtige Mittelrisalit mit seinem viergeschossigen Giebel und die zwei kleineren Giebel. Hinter dem Mittelrisalit befindet sich die Güldenkammer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Rathaus

Aufgenommen am 26.12.2008, 14:29 Uhr, mit Panasonic DMC-FZ50,

Weserrenaissance, Detail
Weserrenaissance, Detail
Wolfgang Mehlis

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