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Rony F.


Basic Mitglied, Eschweiler

Stommelen noch im Toyota Gruppe 5 - Wer kennt die noch

Rolf Stommelens Rennfahrerkarriere beginnt im Jahr 1964, als er mit einem Porsche 904 GTS in Straßenversion (ein Geschenk seines Vaters) bei einem Bergrennen in der Eifel an den Start geht. Der dritte Platz ermutigt den Kölner, weiterzumachen: weitere Einsätze am Berg folgen. Huschke von Hanstein, damaliger Porsche Rennleiter, fällt Stommelens Talent auf und schon 1965 steht er mit einem von Robert Poirot privat gemeldeten Porsche am Start der 24 Stunden von Le Mans - sein erster Auslandsstart überhaupt! In der zweiten Stunde ist der Wagen aus dem Rennen, aber Sportwagenrennen mit Porsche rücken für Stommelen jetzt in den Vordergrund.

Ein Jahr später holt er sich in einem Werks-Porsche einen Klassensieg in Le Mans, was ihm für 1967 einen Porsche-Werksvertrag einbringt. Unvergessen sein 1967er Duell mit Teamkollege Gerhard Mitter um die Europabergmeisterschaft, das mit einem Punktegleichstand endet, sowie sein Targa Florio Sieg, der ihn in Italien populär macht. Nachdem Stommelen die Folgen eines schweren Unfalls am Roßberg 1968 überwunden hat, liebäugelt er mit Formel Rennwagen.

Er setzt zwar seine so erfolgreiche Sportwagenkarriere fort, aber startet 1969 beim Großen Preis von Deutschland mit einem Lotus Formel 2 des Winkelmann Teams auf dem Nürburgring. Ein Jahr später ist der Sprung in die Formel 1 geschafft. Mit einem Werks-Brabham erreicht er 10 Weltmeisterschaftspunkte und einen Podiumsplatz beim Österreich-Grand Prix.

1969 startet der Kölner mit einem Lotus Formel 2 des Winkelmann Teams beim Großen Preis von Deutschland. Er bringt sein brennendes Auto noch an vierterStelle der Formel 2 Wertung ins Ziel.
Dies sollte aber seine erfolgreichste Formel 1 Saison bleiben, die nächsten Jahre mit Surtees und Günther Hennericis Eifelland-March Team bringen ihm kein Glück. Besser geht es im Sportwagen, für Alfa Romeo erringt der Kölner 1971 und 1972 einige beachtenswerte Erfolge, wobei ihm weitere Siege versagt bleiben. 1975 nimmt ihn Graham Hill für sein Lola Formel 1 Team unter Vertrag, aber schon beim Grand Prix von Spanien ist der Traum, die Formel 1 Karriere fortzusetzen vorbei: Stommelens schwerster Unfall kostet fünf Zuschauer und Streckenposten das Leben, er selbst kommt mit schweren Verletzungen davon. Noch einmal erholt er sich von den Folgen eines Unfalls. Ihm gelingt ein weiteres comeback. 1977 wird Stommelen deutscher Rennsportmeister und mit Porsche folgen weitere Sportwagenerfolge. In Amerika geht Stommelen gelegentlich bei der IMSA Sportwagen Serie an den Start, wobei seine 4 Gesamtsiege in Daytona Beach rekordverdächtig sind und ihn zu einem der erfolgreichsten Sportwagenpiloten überhaupt machen. Sein letztes Rennen fährt Rolf Stommelen für John Fitzpatrick in dessen Porsche 935 in Riverside, Kalifornien, am 24.April 1983. An zweiter Stelle liegend verunglückt der Porsche, nachdem sich, so Augenzeugen, der Heckflügel gelöst hatte, auf der schnellen Gegengeraden von Riverside. Sein Fahrer wird tot aus den Trümmern des Porsche geborgen.

Rolf Stommelens größten Erfolge !

1967 - 1. Targa Florio

1968 – 1. 24 Std. Daytona
2. 1000KM Monza
2. 1000KM Nürburgring
1. 1000KM Paris
3. 24 Std. Le Mans

1969 – 2. 1000KM Nürburgring

1970 – 3. GP Österreich

1971 – 2. 12 Std. Sebring

1974 – 2. 1000KM Nürburgring
2. 1000KM Monza
2. Imola 6 Std.

1976 – 1. Watkins Glen 6 Std.

1977 – 1. 6 Std. Mugello
1. 1000KM Nürburgring

1978 – 24 Std. Daytona
2. Watkins Glen 6 Std.

1979 – 2. 24 Std. Le Mans
2. Watkins Glen 6 Std

1980 – . 24 Std. Daytona
1. 1000KM Nürburgring

1981 – 1. Mosport Park 6 Std.
1. Road America 500
1. Lexington 500

1982 – 1. 24 Std. Daytona
2. 1000KM Monza
2. 1000KM Nürburgring

Kommentare 13

  • sonic ct nica emilian constantin 13. Dezember 2012, 22:26


    buena toma me gustan los rallys y esta toma puedo decir que me gusta mucha el detalle de la llamaradas del tubo de escape muy bueno saludos +++++++++++++++++
  • Daniel Grube 15. Oktober 2012, 19:46

    Klasse Bild und super Doku.
    ciao Daniel
  • daxenfranz 1. Oktober 2012, 19:56

    top foto! und im richtigen moment! das mit der flamme ist beeindruckend
  • Harald Genuin 30. August 2012, 16:27

    Ein richtig heißer Ofen so wie die Funken sprühen
    LG.Harald
  • Karsten Denecke 14. Juli 2011, 22:19

    Super Auto, ich hab's beim 1000KM-Rennen 1978 am Ring einmal fahren sehen. Möchte wissen was mit dem Fahrzeug passiert ist, denn der fuhr in Deutschland nur 1978.

    LG Karsten
  • Kurt Sikora 9. Oktober 2008, 21:26

    Whhooowww... was für ein GROßARTIGES Bild.Ja unser Rolf der Kölsche Jung. Hab ihn sehr gemocht. Einfach ein feiner Mensch.Vielen Dank für deine Bilder hier und die sehr,sehr gute Informationen . Gruß vom Kurt
  • Markus Albert Wiedenmann 1. März 2008, 10:57

    Diesen Toyota kenn ich leider nicht,aber wunderbare Information über diesen Fahrer..klasse Foto.
  • ring-ding 18. September 2007, 20:43

    Rony - das nehm ich Dir übel ... nein war nur ein Scherz ! SO EIN GEILES FOTO aus vergangen Tagen ... haut mich glatt vom Sessel.
    Gruß - Jörg
  • paules 17. September 2007, 12:58

    Tja, das waren auch Zeiten....prima Foto...Gruss Paul
  • Dagmar Hommes 17. September 2007, 10:32

    so lernt man auch als *Laie* ein wenig dazu..
    und dann noch dazu das supergut in szene
    gestellte Rennauto..machen eine sehr gute Präsendtation aus...
    wünsch Dir einen guten start in die neue Woche
    einen lieben Gruß
    Dagmar
  • views-of-life 17. September 2007, 9:49

    Da ist richtig Geschwindigkeit drin, beeindruckend auch die Flammen
    lg Gaby und Herbert
  • Hartmut Schulz 17. September 2007, 9:43

    Danke für die ausführlichen Informationen.
    Lang ist es her (151)
    Lang ist es her (151)
    Hartmut Schulz

    Gruß Hartmut
  • Ludwig Limbrunner 17. September 2007, 9:41

    Das Leben eines Rennfahrers, geboren mit dem Lenkrad in der Hand und dem Gaspedal under dem Fuß, gut dargestellt. Danke fur die Geschichte und Bild.
    Gruß Ludwig

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