Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Hartmuth E.


Pro Mitglied, Nähe Koblenz

... siehe Bildbeschreibung ...

Da in dem Forum viel über das Verhältnis Dänemark und Hunde geschrieben wurde, möchte ich mich auch einmal als Hundebesitzer und Tierfreund dazu äußern:
Wer beabsichtigt, mit Hund nach Dänemark zu reisen, sollte sich zwingend über die aktuelle Gesetzeslage im Internet informieren und sich nicht an "persönlichen Fakten" einiger -vielleicht betroffener- User orientieren!
Überlegenswert ist die Möglichkeit ein Foto seines Hundes u. Kopie der erforderlichen Dokumente an eine dänische Vertretung in Deutschland oder die Polizeidienststelle des Urlaubsortes (Empfehlung nach R. der dänischen Botschaft v. 15.04.13!) zu schicken, mit der Bitte, eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" für die Einreise des Hundes nach Dänemark in DÄNISCH auszustellen. Dieses ist in wenigen Minuten per Email zu bewerkstelligen u. jeder "Dorfsheriff" kann dänisch u. wird sich nicht einer Konsulats-/Behördenbescheinigung widersetzen! Die dänische Politik bzgl. Hunde ist sicherlich nicht akzeptabel und nachvollziebar, aber wenn man ein Land bereisen will, muss man dessen Gesetze akzeptiern (das erwarten wir umgekehrt in Deutschland übrigens auch!). Wer das nicht will oder kann, sollte zuhause bleiben. Ein derart soziales und demokratisches Land wie DK deshalb in Gänze zu verdammen, ist sicher nicht der richtige Weg.
Leider gibt es aber immer wieder sogenannte "Tierschützer" mit Empfehlungen aus unterschiedlichsten Quellen, die sie zwar engagiert verbal äußern, aber selbst im Gegenzug Tierschutz oft nur so weit und auf den Gebieten betreiben, solange ihre persönlichen Interessen nicht tangiert werden. Beispiel: Einige Tierliebhaber sehen ihre Passion darin, Tiere ausschließlich aus Tierheimen oder aus Ländern importieren/retten zu müssen, in denen z. B. Hunde ein erbärmliches Dasein führen (was zuerst einmal lobenswert ist), sind aber nicht bereit Hilfe vor Ort zu leisten, da dieses ihren pers. Interessen (z. B. Urlaub opfern) widerspricht.
Tierhilfe solllte -wie bei der menschlichen Entwicklungshilfe übrigens auch erfolgreich praktiziert- vorrangig vor Ort erfolgen und erst im Ausnahmefall durch Verbringung nach Deutschland. Es ist hingegen höchst anerkennenswert, wenn Personen Zeit und Geld investieren, um z. B. Hunden in Rumänien/Spanien vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen und diese erst anschließend nach erfolgreicher Vermittlung ggf. nach Deutschland verbringen. Viel restriktiver sollte darüber hinaus in Zukunft der Import von Welpen aus vorwiegend osteuropäischen Ländern unterbunden werden. Dieser ist höchst verwerflich.
Fazit: Ich werde auch in Zukunft mit meinem Labrador (zugegeben: reinrassig und mit entsprechenden Papieren) nach Dänemark reisen, Land und Menschen genießen, respektieren und akzeptieren u. trotzdem nicht die Mühe scheuen, mich im Vorfeld an dänische amtl. Dienststellen zu wenden (siehe oben). Ähnliche Verfahrensweise ist übrigens auch für Schweden u. U. empfehlenswert.
Anm.: Freigabe abgelichteter Person auf dem Foto liegt vor.
Am Rande: Das Foto entstand in DK, Lönstrup, Bootsschuppen am Strand. Häufiges Motiv auch in Prospekten.

Kommentare 0