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NEIIIIIIN – Geschichten aus der EBV Gruft

NEIIIIIIN – Geschichten aus der EBV Gruft

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Martin Rodan


World Mitglied, Neustadt am Rübenberge

NEIIIIIIN – Geschichten aus der EBV Gruft

NEIIIIIIN – Geschichten aus der EBV Gruft

Damit Ihr wisst, um was es hier geht:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=11&i=123014&t=123014

Seltsame Geräusche und Gerüche verängstigten immer mehr Besucher der Galerie.
Nachdem in letzter Zeit auch einige Personen spurlos verschwanden, war es an der Zeit, dieser Sache auf den sprichwörtlichen Grund zu gehen. Kurz entschlossen griffen mein Kollege und ich zum Spaten und legten den Galerieboden frei. Schon nach zwei Metern gab der Untergrund nach und fiel platschend in die Tiefe. Da alles still und finster war, nahm ich mir eine Lampe und ließ mich an einem Seil hinunter. Der Kollege blieb oben als Sicherung zurück. Unten angekommen packte mich das Grauen, denn im Schein meiner Lampe trieb in einem Meer aus blutrotem Wasser, ein wachsbleicher Kopf bar jeglicher Extremitäten.
Meine verkrampften Finger glitten immer weiter am Seil herunter, die Nackenhaare begannen sich zu sträuben und ein bestialischer Gestank breitete sich aus. Verdammte Finsternis, mit aufsteigender Panik begann ich nach meinem Kollegen zu rufen, doch dieser Idiot rührte sich nicht und da spürte ich eine Bewegung hinter miAaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhh…….. .

Wenn man die vielen Bilder der „Mitbieter“ sieht, ist es erstaunlich, was sich aus der Bildvorlage so alles zaubern lässt. Nachdem es in meiner ersten Version oberflächlich um Wasser ging, wollte ich nun etwas tiefgründiger werden.
Ein leerer schwarzer Eimer wurde mit einem Pappstreifen abgedeckt, in welchem sich ein Loch befand. Einige Handvoll Blumenerde wurden nun um dieses Loch aufgehäuft und das entstandene Model anschließend fotografiert.
Nach Perspektivischer Anpassung, wurde das „Loch“ in die Bildvorlage einmontiert. Die überflüssige Pappe, wurde mittels Ebenenmodus und Helligkeitsausblendung entfernt.
Nun konnte es in die Tiefe gehen, doch leider bin ich mit Übergang nicht zufrieden und wenn die Pixelbegrenzung nicht gewesen wäre, hätte ich ihn anders gestaltet. In etwa so, dass die Fliesenkante abgebrochen wäre, da drunter eine Schicht Beton und Stein, darunter eine Lage Erde mit Wurzelgeflecht und so weiter. Es ist mir auch bewusst, dass der Lampenträger um mindestens ein Drittel zu groß geraten ist, doch wäre bei einer weiteren Verkleinerung bald nichts mehr übrig geblieben. Der Boden der Kaverne wurde wieder mal mit „Flood“ unter Wasser gesetzt, die Spiegelungen fügt dieses Plugin von sich aus ein.
Der rötliche Lichtschein war mehrfach von Nutzen, da er sich auch als Auswahl, für die Abdunklungen der anderen Objekte und Oberflächen nutzen ließ. Um Farbabstufungen in der Dunkelheit zu vermindern, wurden einige Störungen zugefügt.
Zur Ehrenrettung des Kollegen, muss gesagt werden, dass dieser nur kurzfristig seinen Posten verließ, um ein dringendes Bedürfnis zu verrichten. Eine kleine noch Erklärung zum dargestellten „Pisser“: Das obere Ende des „Strahls“, wurde hautfarben eingefärbt!!!
Ich erwähne dieses nur, damit niemand bei vergrößerter Betrachtung auf die Idee kommt, es könnte sich um ein „Original“ handeln.

Kommentare 12

  • Angelika Und Uwe Ronneberg 18. August 2007, 17:36

    abgrundgütiger..........................
    besser als °in die ferne sehen°.....
    dein studio lohnt den öfteren besuch !

    salühü
    a.
  • Frau Ke 17. Juni 2007, 2:48

    ps. nur unten das Wasser verwundert mich ein wenig durch seine Spiegelung. Der Einsteiger taucht seinen Fuß wohl gerade in die Wasserfläche, sein Blick trifft einen Behelmten - ein im Verließ vergessener Ritter? -, der anscheinend bis zum Hals im Wasser steht. Das Monster steht höher, dadurch scheint der Wasserspiegel ungleich hoch zu stehen, und durch die Spiegelung wirkt es, als könne das Monster auf dem Wasser stehen. Diese Wirkung macht mich etwas stutzig. ... anyway - die Bearbeitung ist große Klasse, ideenreich und eigenwillig. Mir gefällt auch gut, dass du extra ein passendes Foto dafür angefertigt hast. Gruß Frauke
  • Frau Ke 17. Juni 2007, 2:34

    Das ist wirklich toll. Besonders gut gefällt mir die die Idee, das Bild um einen Untergrund zu erweitern. Ach überhaupt: dass es Arbeiter sind, der Erdhaufen, der Durchlass, sogar das Monster - alles wunderprächtig! :-)
  • Martin Rodan 26. Mai 2007, 20:46

    @all
    So habt denn Dank für Eure Anmerkungen.
    @pixelgier
    Aber der Text gehört doch aber dazu (schnief),
    zumindest die Einleitung. Die Enstehungsgeschichte kann jemand auf Deinem Level natürlich getrost überspringen, aber wenn nur ein einziger aus dem Geschriebenen einen Nutzen für sich gezogen hat, dann will ich schon zufrieden sein.
    Gruss Martin
  • Olaf Giermann (10dency) 22. Mai 2007, 16:33

    Den Text hab ich jetzt nicht gelesen - aber das Bild is geil!
  • Neo Art 21. Mai 2007, 18:50

    hihi ... geile idee und umsetzung ;o)))
  • .Gato Miguel. 21. Mai 2007, 18:19

    Also da hast du dir echt was ganz anspruchvolles und lustiges ausgedacht :-D die gruselgeschichte macht das bild noch interessanter und mit deiner beschreibung wie das bild entstand bringst einen dazu sich mehr mit dem bild zu beschäftigen. Es gehört einfach alles zusammen um dein bild mehr zu geniessen.
    Wirklich geil gemacht :-D
  • Petrick Angist 19. Mai 2007, 19:05

    starke idee und cool gemacht
  • Klemens Doppler 19. Mai 2007, 7:54

    kool
  • Reisemarie 18. Mai 2007, 23:56

    fantastisch im wahrsten sinne des wortes.
    danke auch für das interessante making of.
    lg marie
  • Solaris 18. Mai 2007, 22:43

    es gibt Bilder da gebe ich gern meine Anmerkung ab , aber dieses ist so fantastisch -da bleiben mir die Worte im Halse stecken , vor Bewunderung-großes Kino
  • Martin Rodan 18. Mai 2007, 22:39

    Wer mehr auf Wasser steht, kann hier den Boden aufwischen:
    Leute glotzt nicht so, sondern stellt endlich das Wasser ab
    Leute glotzt nicht so, sondern stellt endlich das Wasser ab
    Martin Rodan