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Was ist neu?

Uli Weibler


Pro Mitglied, Pößneck

Mulden-Misteln

Auf mehrere Anfragen hin, was es wohl mit den bemisteten Bäumen entlang der Mulde bei Hohenprießnitz auf sich haben möge anbei nochmals ein Anblick auf das idyllische Fleckchen Erde beim Fährhaus der Fähre Gruna.

Wikipedia sagt:
Misteln sind immergrüne oder sommergrüne (z.B. Loranthus) ein- oder zweihäusige Halbschmarotzer, die auf Bäumen oder Sträuchern wachsen. Ihre Äste verzweigen sich oft gegabelig. Blätter erscheinen paarig oder in Wirteln. Bei einigen Arten, die zusätzlich zum Wasser auch ihre Nährstoffe vorwiegend von ihren Wirten beziehen, sind die grünen, zur Photosynthese fähigen Teile (Blätter, grüne Äste) sehr klein. Arten, die auf sukkulenten Wirten wachsen und so mit ihren Wirten saisonalen Wassermangel ertragen müssen, sind selbst sukkulent. Im Extremfall (bei Viscum minimum) befindet sich mit Ausnahme der Blüten die gesamte Pflanze innerhalb des Wirtes. Diese ist also ein Vollparasit.

Bekannt sind den meisten von uns die Misteln aus den Asterixbänden:
Misteln sind in allen Asterix-Comics ein Bestandteil des vom Druiden Miraculix gebrauten Zaubertranks. Erst die Misteln verleihen dem Trank und letztendlich den Galliern unglaubliche Kräfte zur Verteidigung des letzten, von den Römern noch nicht eingenommenen Dorfes. Die Autoren sind wahrscheinlich inspiriert von dem Bericht des Römers Plinius (Nat. hist. 16, 249), dass die Priester der Gallier, die Druiden, Misteln und die Bäume, auf denen sie wuchsen, als heilig verehrten, besonders wenn die Mistel auf einer Eiche wuchs. Plinius beschreibt, dass die Misteln in einer besonderen Zeremonie von einem weiß gekleideten Druiden mit einer goldenen Sichel geschnitten wurden und dann in einen Trank gegeben wurden, der unfruchtbare Tiere fruchtbar machen und Vergiftungen heilen sollte.

Kommentare 2

  • wintgen michael 6. April 2012, 17:45

    nur der ausschitt vom steg und haus. als quadrat. das möchte ich sehen. lg michael
  • Andreas E.S. 6. April 2012, 16:54

    Weihnachtsbäume, nur für Mistelfreunde
    Weihnachtsbäume, nur für Mistelfreunde
    Andreas E.S.
    Schön deine Landschaft mit den vielen Misteln. Mein alter Biolehrer erzählte immer von der Misteldrossel den lateinischen Spruch: "Mallum sibi ipse kakat" Sie kakt (sorry) sich ihr Verderben selber, denn sie frißt mit Vorliebe die Früchte der Mistel und verbreitet dadurch die Pflanze auf andere Bäume. Früher wurde aus den Misteln der Vogelleim gemacht, mit dem man diese Krammetsvögel auf Leimruten fing.
    VG Andreas

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