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Kawasaki ER-6N Model 2007

Kawasaki ER-6N Model 2007

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Pfeiffer Tobias


Free Mitglied, Netphen / Eckmannshausen

Kawasaki ER-6N Model 2007

Kawasaki ER-6 ist die Bezeichnung für zwei Motorradmodelle des japanischen Herstellers Kawasaki, die seit 2006 gebaut werden, als Nachfolgemodelle der Kawasaki ER-5 Reihe. Dabei wird zwischen der ER-6n naked ohne und der ER-6f faired mit Verkleidung unterschieden. Die ER-6f wird in den USA unter dem Markennamen Kawasaki Ninja 650R vertrieben.


Allgemeines

Hersteller: Kawasaki Heavy Industries, Ltd
Produktionszeitraum ab 2006
Klasse Naked Bike (n), Sporttourer (f)
Motordaten
Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder (Gegenläufig), DOHC, 8 Ventile, elektronische Benzineinspritzung, digitale Zündung
Hubraum (cm³) 649
Leistung (kW/PS) 53 kW/ 72 PS bei 8.500/min
Drehmoment (N m) 66 Nm bei 7.000/min (2012:64 Nm)
Getriebe 6-Gang
Antrieb Kette
Bremsen Halbschwimmend gelagerte 300-mm-Doppelscheibenbremse mit Petal-Scheiben und Doppelkolben (vorne), 220-mm-Scheibenbremse mit Petal-Scheibe und Einkolben (hinten)
Radstand (mm) 1.405
Sitzhöhe (cm) 78,5 (n), 79 (f)
Vorgängermodell Kawasaki ER-5

Sie ist wegen ihres vergleichsweise geringen Preises, dem einfachen Handling und der optional erhältlichen Drosselung auf 34 PS / 25 kW für den Einsteigermarkt konzipiert und konkurriert hauptsächlich mit Suzukis Gladius und Hondas CBF600.

Sicherheit bietet das serienmäßige Antiblockiersystem (ABS). Der Motor verfügt über eine elektronisch geregelte Benzineinspritzung.

Die vergleichsweise geringe Sitzhöhe von 785 mm (n) bzw. 790 mm (f) macht die ER-6 zu einem perfekten Motorrad für kleinere Personen. Größere Personen (über 175 cm) werden aufgrund der stark angewinkelten Beine hier etwas unbequemer sitzen, dürften aber aufgrund der allgemeinen Sitzposition auch längere Touren ohne Einschränkungen bewältigen.

Als Motor dient der ER-6 ein von Grund auf neu konstruierter Reihenzweizylinder. Sie baut also nur vom Namen her auf dem Vorgängermodell ER-5 auf. Wie bei vielen aktuellen Motorrädern verfügt die ER6 über ein Analog-Digital-Anzeigenmix der Instrumente. In diesem Fall ist der Drehzahlmesser analog und die Tachoanzeige sowie Kilometerstände digital.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca.220 km/h und die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h liegt bei 3,9 Sekunden.

Durch einen geregelten 3-Wege-Katalysator erfüllt die ER-6 die Abgasnorm EURO-3. Eine Besonderheit ist der zentral unter dem Motor liegende Endschalldämpfer, dessen Prinzip beim ehemaligen Motorradhersteller Buell abgeschaut wurde. Das auf der rechten Seite verbaute Zentralfederbein der Hinterachse ist ein weiterer Blickfang. Eine weitere unkonventionelle Spielart sind die vorderen Blinker, die in den Kühlerabdeckungen verbaut sind.

Die F-Variante unterscheidet sich gegenüber der N nur in der Vollverkleidung und einem anderen Instrumententräger. Alle technischen Daten sind gleich zum N-Modell.
Modellupdates


Modell 2009

Mit dem Jahrgang 2009 wurde die ER6 einem Facelifting unterzogen. Grundsätzlich wurde das Design "kantiger". So änderte sich die Scheinwerfermaske und wurde größer. Die Standlichtlampen wurden nach oben gezogen und die Scheinwerfer am Design angepasst. Ebenso wurden Tank und Kühlerabdeckungen in der Linienführung geändert. Heckleuchten und Blinker sind nun als LED-Ausführung verbaut. Der Instrumententräger wurde ebenfalls größer, ebenso wie die Instrumente selbst. Der Mix aus Analog- und Digitalanzeige wurde beibehalten, jedoch ist nunmehr die Tachoanzeige analog und der Drehzahlmesser im digitalen Multifunktionsdisplay integriert. Die Schwinge hingegen wurde an das Rahmendesign angepasst und somit "runder". Die Hinterachse trägt nun eine kleine Radabeckung. Beim F-Modell wurde die Vollverkleidung dem kantigen Design angepasst, die vormals analogen Instrumente wurden durch ein Digital-Display ersetzt


Modell 2012

Der Jahrgang 2012 brachte tiefgreifendere Modifikationen. Rahmen und Schwinge wurden komplett neu gestaltet und als Doppelrohr ausgeführt. Der Motor wurde neu abgestimmt und auf noch mehr Durchzug im mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. Die Kühlerabdeckungen wurden kleiner, auch weil die vorderen Blinker nun "klassisch" an Auslegern verbaut sind. Das Heck wurde etwas kürzer und die Heckleuchte geändert. Die vorher einteilige Sitzbank wich einer Tandemlösung. Der Instrumententräger wurde wieder geändert. Tacho und Drehzahlmesser tauschten erneut die Anzeigenformate, so daß wie Anfangs der Drehzahlmesser analog ausgeführt ist. Der Tank wurde geringfügig vergrößert. Die F-Variante erhielt wieder eine Änderung der Vollverkleidung und der Instrumententräger wich einer Digital-Analog-Variante, die sich an der des N-Modells orientiert.

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Kamera PENTAX K-01
Objektiv smc PENTAX-DA L 18-55mm F3.5-5.6
Blende 4
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 18.0 mm
ISO 100