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Kanzel- und Orgelansicht der St.-Marien-Kirche Wittstock/Dosse

Kanzel- und Orgelansicht der St.-Marien-Kirche Wittstock/Dosse

Kerstin Engraf


Pro Mitglied, Bösel

Kanzel- und Orgelansicht der St.-Marien-Kirche Wittstock/Dosse

HDR aus 3 Einzelaufnahmen - Freihand

Die Marienkirche geht nach den Vermutungen der Bauforscher in ihrem westlichen Teil mit dem westwerkähnlichen massiven Turmbau auf den planmäßigen Stadtausbau Wittstocks um 1240 zurück. Ab Ende des 13. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zur dreischiffigen Hallenkirche zunächst mit vier Jochen. Das Langhaus wurde nach Osten zunächst von einem polygonalen Chor abgeschlossen. Die Bischöfe von Havelberg veranlassten ab 1451 die massive dreischiffige Erweiterung nach Osten. Dieser fiel der ursprüngliche Chor zum Opfer, der zugunsten des heutigen Baukörpers weichen musste und daher abgebrochen wurde. Zu dieser Zeit entstand also der gerade Abschluss des Chors an der St.-Maria-Straße. An der Nordseite des Langhauses wurde 1484 die Marienkapelle angebaut. Die Südkapelle mit ihrem doppelten Stufengiebel entstand 1498. Der Turm hatte ursprünglich einen spitzen Helm, wie heute noch auf der Stadtansicht Wittstocks von Matthäus Merian d. J. aus dem Jahr 1652 zu sehen. Dieser Helm wurde nach seiner Zerstörung 1698 im Jahr 1704 durch einen barocken Helm mit seinen charakteristischen übereinanderliegenden Laternen ersetzt. Die untere Laterne ist heute als Aussichtsplattform zugänglich.

Die Kirche musste mehrfach umfassend saniert werden, so nach einem Stadtbrand in den Jahren 1512 bis 1519 und in den Jahren 1843 bis 1846. Im Jahr 2009 wird das Kirchendach über dem östlich Teil des Langhauses bzw. dem Chor erneuert.

Die geschnitzte Kanzel datiert auf das Jahr 1608. Der Bildschnitzer ist nicht bekannt. Das Sakramentshaus neben dem Altar ist eine spätgotische Arbeit aus der Zeit kurz vor der Reformation, die in Wittstock allerdings erst um 1550 nach dem Tod des letzten Bischofs Busso II. von Havelberg († 1548) Einzug hielt. Die Schöne Madonna aus Sandstein wird auf das Ende des 14. Jahrhunderts datiert und fällt durch ihre besonders hohe Krone auf. Der hölzerne Deckel der Taufe von 1634 ist ein schönes Beispiel für den manieristischen Knorpelstil.

Der Orgelprospekt geht zurück auf die 1843/47 gebaute Orgel von Friedrich Hermann Lütkemüller aus dem nahen Papenbruch. Durch den Einbau und Betrieb einer Zentralheizung in der Marienkirche 1927 wurde diese Orgel zerstört. Die heutige Orgel wurde 1935 von der Firma Alexander Schuke in Potsdam in den gotischen Prospekt Lütkemüllers eingebaut. Sie verfügt über 45 Register und 3575 Orgelpfeifen bei drei Manualen und einem Pedal.

Quelle: Wikipedia

Innenansicht St.-Marien-Kirche Wittstock/Dosse
Innenansicht St.-Marien-Kirche Wittstock/Dosse
Kerstin Engraf

Wittstock - Marienkirche, Innenansicht vom Orgelboden
Wittstock - Marienkirche, Innenansicht vom Orgelboden
Kerstin Engraf

Wittstock - Marienkirche, Innenansicht 2
Wittstock - Marienkirche, Innenansicht 2
Kerstin Engraf

Kommentare 4

  • troedeljahn 26. April 2014, 20:09

    Absolut genial. Eine fantastische Aufnahme. Hut ab.

    VG Wolfgang
  • Zartbitter 25. April 2014, 20:07

    Eine HDR-Zusammensetzung mehrer Fotos ist hier gar nicht erforderlich, da der zugrunde liegende Kontrast gering ist. Die HDR-Komposition führt hier nur zu einem großen Schärfeverlust.
  • mwir 25. April 2014, 18:42

    klasse Bauwerk und eine tolle BEA !
  • Hannes.L 25. April 2014, 18:35

    motiv und perspetive finde ich sehr gut....

    vg. hannes