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ein Hartz IV-Menü gibt's da aber nicht.......

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B. Ellana


Pro Mitglied, Berlin

Kommentare 16

  • Renate Bonow 1. März 2008, 23:38

    ich habe das thema gerade im unterricht in meinem sozialwissenschaftskur der stufe 13 behandelt. es war erstaunlich. meine schülerInnen aus dem gehobenen mittelstand scheinen anhand der puren zahlen zum ersten mal ein wenig verstanden zu haben, was das bedeutet von hartz IV zu leben. die meisten zumindest.
    lg renate
  • Krebs 27. Februar 2008, 14:11

    Der lebte auch von Hartz IV.

    VG Peter
  • Wolfgang Sch. 23. Februar 2008, 21:30

    ..diesen Politikern gehört gehörig in den Hintern getreten !!!
    lg, Wolfgang
  • Jutta Schär 22. Februar 2008, 23:36

    wenn die vielen herren "zum" und consorten, ihr geld nicht außer landes schaffen würden.... aber diese hartz IV empfänger... die schaden doch der gesellschaft...
    das bild ist klasse... passt wunderbar...
    lg jutta
  • Agfa Scala 22. Februar 2008, 22:53

    +
  • Klaus Baum 22. Februar 2008, 22:28

    danke bella. :--))
  • B. Ellana 21. Februar 2008, 23:21

    was für ein statement !!!!!!!!!!
    danke klaus !
  • Klaus Baum 21. Februar 2008, 22:21

    ich erlaube mir mal, mich selbst zu zitieren:

    Finanzsenator Thilo Sarrazin verteidigt seinen Hartz-IV-Speiseplan …

    … mit den Worten: Man wird doch noch empirisch nachweisen dürfen, daß 4,25 Euro pro Tag völlig ausreichend sind, um sich zu ernähren. Herr Sarrazin, mit der Empirie ist das so eine Sache - sie ist nicht woüberall gleich. Ich habe zwar am Wochenende in Kassel noch ein Angebot gefunden, das den von mir vor einigen Tagen hier genannten Sonderpreis von zehn Brötchen zu 2,30 Euro unterbietet: sieben Brötchen zu 1,39, aber das weicht doch noch erheblich von ihren 15 Cent pro Brötchen ab. 1,39 durch 7 ergibt einen Einzelpreis von knapp zwanzig Cent pro Brötchen (anstelle von 23 Cent). Aber wer kann es sich leisten, mehr zu kaufen, als er benötigt, nur weil es im Dutzend billiger ist?

    Es fällt nicht leicht, Ihren Empirie-Preis - aus diesem Berliner Supermarkt - von 15 Cent pro Brötchen andernorts zu verifizieren. Wann begreift ihr Propagandisten des Sozialabbaus endlich, daß man - wie heute auch Herr Hundt es bemerkte, als es um die Verteidigung der Manager ging - daß man das Einzelne, auch wenn es empirisch ist, nicht verallgemeinern darf. Von folgender Volksmund-Erkenntnis dürften auch Sie einst gehört haben als wir Kinder waren: “Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.” Ein krimineller Wirtschaftsführer macht noch keine kriminelle Wirtschaft und ein fauler Arbeitsloser macht aus Arbeitslosen nicht den generellen Stand der Sozialschmarotzer. Und ein billiges Brötchen irgendwo in Berlin macht die billigen Brötchen nicht überall erhältlich. Im Brotgarten in Kassel nehmen sie gar 50 Cent für ein solches.

    Daß man überhaupt auf diese Selbstverständlichkeiten hinweisen muß, zeigt, wie marode die Bildung der deutschen “Eliten” ist. Kein Wunder, daß die deutschen Schüler international so schlecht abschneiden, kein Wunder, wird doch in Deutschland, besonders in Deutschland, die Verblödung mit mehr finanziellem Aufwand als die Bildung betrieben.

    Damit, daß ich mich mit solcher Erbsenzählerei gedanklich beschäftige, habe ich mir die Bezeichnung Idiot verdient. Gern würde ich diese an Sie, Herr Sarrazin, weiterreichen, aber ich will Sie nicht beleidigen. Vielleicht treffen wir uns in jenem russischen Dorf wieder, das in Woody Allens Film “Love and Death” zu sehen ist. Dort hängt am Bahnhof ein großes Transparent mit der Aufschrift: “Welcome Idiots!” Berlin, wie war das mit Berlin? Hat diese Stadt nicht auch einmal als Dorf angefangen? Bei Woody Allen handelt es sich um ein Treffen der Dorftrottel. Mit der wachsenden Größe Berlins, so scheint es, hat auch die Zahl der in ihr lebenden Idioten zugenommen.

  • Zwei AnSichten 21. Februar 2008, 13:09

    Mein letzter Apfel hat 1 Euro gekostet...
    lg Ingrid
  • Graf Hanspeter 21. Februar 2008, 11:51

    Schönes, lustiges und trauriges Bild.
    LG Hanspeter
  • tekktoo 21. Februar 2008, 10:06

    So sehr ich Sarazin auch zu schätzen weiß - hier hat er überzogen. Hält sich mit dieser zweifelhaften Äußerung aber im Gespräch.
  • Gerd R. 21. Februar 2008, 6:44

    unglaublich und erschreckend... fernab jeglicher realität. dein bild in verbindung mit den artikeln find ich sehr gut jutta.
    l.g. gerd
  • Frederick Mann 21. Februar 2008, 5:40


    now if Zumwinkel (and others) would finally pay his taxes like a normal citizen we wouldn't be in such a drastic situation
  • Klaus Kieslich 21. Februar 2008, 3:46

    Sarazin sollte jetzt mal mit "gutem" Beispiel voran gehen und so ein Jahr lang leben,wie er es den Hartz-IV-Empfängern zumutet
    Gruß Klaus
  • B. Ellana 21. Februar 2008, 1:02

    ja nora, solcherlei äußerungen sind nicht nur fern jeder realität- es ist ebenso perfide wie zynisch....

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