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Brad Bryxdale


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Kommentare 35

  • Harald L. 1. März 2008, 10:11

    wirkt sehr traurig .... die Aufnahme ist aber sehr gut geworden und regt doch zum Nachdenken an...

    lg Hari
  • Schimmelreiterin 27. Februar 2008, 13:11

    ... deprimierend; leider findet man viele solcher "niederflur-lofts" in dieser nicht gerade armen Stadt. Das Geld, was gerade für die, m. E. nicht unbedingt notwendige, neue U-Bahn rausgeschmissen wird, könnte man für soziale Projekte sicher sehr viel nutzbringender verwenden.
  • Brad Bryxdale 25. Februar 2008, 23:23

    @ all: danke für eure gedanken zum thema!
    @ petra: okay, peinlich mag es jenen sein, die gerade erst auf der straße gelandet sind. aber die scham verfliegt schnell unter solchen lebensumständen. ansprechen ist wohl immer das richtige, wenn man auch damit rechnen muss, nicht immer auf freundlichkeit zu stoßen. tja, wie kann man helfen? viele geben ja grundsätzlich kein geld, sondern nur etwas zu essen etwa. warum? weil sie verhindern wollen, dass derjenige eine etwaige geldspende in zigaretten, alkohol, drogen oder sonstigen schwachsinn umsetzt. aber ich denke, dass menschen, die auf der straße leben, eben ganz andere maßstäbe haben. und beileibe nicht einmal alle dieselben. ich gebe grundsätzlich geld, weil ich mich überheblich fühlen würde, wenn ich demjenigen die fähigkeit abspräche, das geld so auszugeben, wie es für ihn am besten ist. sie wissen schon selbst, was sie am dringendsten brauchen. sei es nun etwas zu essen, ein päckchen tabak, ’ne pulle bier oder gar der nächste druck. und seien wir doch mal ehrlich! die leute haben sonst nichts mehr vom leben! wollen wir sie dann auch noch bevormunden?
    ob es nun gewissensberuhigung ist oder nicht – den leuten hilft jeder euro ein klitzekleines stück weiter in ihrem täglichen kampf, am verrecken haarscharf vorbei zu kommen. und wie viel man gibt, das muss einfach jeder selber wissen ...
    liebe grüße, brad
  • Petra Sommerlad 25. Februar 2008, 22:46

    Bittere Wahrheit! Überall zu finden und ganz ehrlich: Ich weiß, wenn ich so etwas sehe auch nie soll ich hin- oder weggucken. Ist es demjenigen peinlich wenn man ihn anspricht oder wäre er darüber froh. Wie verhält man sich richtig? Es gibt keinen Knigge der einem solche Fragen beantwortet. Ich bin da einfach unsicher. Soll man hingehen und sagen kann ich Dir helfen und wenn ja, was soll man anbieten??? Auf Dauer helfen kann man ja nicht, also wird es nur für eine Mahlzeit reichen oder so. Ist das dann Hilfe oder nur Gewissensberuhigung???LG Petra
  • Carsten Heyer 25. Februar 2008, 22:13

    DOKU-NACH-DENKLICH-MACH-KUNST
    L.G.
    Carsten
  • kraus-martin 25. Februar 2008, 19:42

    Klasse
    LG martin
  • Biella 25. Februar 2008, 17:56

    In den USA habe ich mal eine Werbetafel gesehen, die zu Spenden für Obdachlose aufrufen sollte. Nur ein großes Digital-Thermometer, das damals etwa 8 °C anzeigte. Daneben der Text: "Room Temperature For The Homeless" und die Kontonummer...

    Dein Bild passt dazu...

    Klaus
  • Heidi Schade 25. Februar 2008, 10:53

    ein nachdenkenswürdiges Foto.
    lg, Heidi
  • fortytwo 25. Februar 2008, 10:26

    Tja, was wünscht man sich mehr?
  • A r e k 25. Februar 2008, 9:54

    mag ich sehr :)))) mal was anderes ... und es ist gut! :)

    lg
  • J.K.-Fotografie 25. Februar 2008, 9:38

    +++
  • Frau AHa 25. Februar 2008, 7:25

    Wenn ich solche Schlafplätze sehe, dann bin ich super froh einen Job und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sehr gute Doku.
    Grüssle, Annette
  • Lutz Michaelis 25. Februar 2008, 3:16

    Ob in Köln oder sonst irgendwo auf der Welt, die Obdachlosen sind überall zu finden. Ich habe letzte Woche auch beobachten dürfen, wie ein Obdachloser in Guangzhou sein Nachtlager unter der Treppe zur Fußgängerbrücke ordentlich zusammenfaltete (die Tageszeitung aus dem Müllkorb) Herum standen all die Menschen, die auf den Bus warteten, kaum Notiz von ihm nehmend.
    Dein Foto hat mir genau diesen Moment wieder ins Gedächtnis gebracht, denn zu diesem Zeitpunkt dachte ich gerade daran, was ich wohl in seiner Lage machen würde. Würde es mich ärgern, das die Menschen mich nicht wahrnehmen, oder wäre ich darüber froh nicht angestarrt zu werden?
    Bilder zum Nachdenken, die gefallen mir...
    LG, Lutz
  • Lleizar S. 25. Februar 2008, 2:44

    *schluck*
    Ich denke gerade, wann ich in meiner gut beheizten Bude zu frieren beginne...
    wenn ich dieses Bild sehe, jedenfalls sofort.
    Danke Brad fürs immer wieder wachrütteln und sensibilisieren.
  • Trude S. 25. Februar 2008, 0:07

    Du bist ein guter und kritischer Beobachter Deiner Stadt. Deine Fotos zeigen die andere Seite der Goldmedaille !