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Hans-Peter Schulte


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Dactylorhiza maculata (Geflecktes Knabenkraut)

Dactylorhiza maculata - Geflecktes Knabenkraut

Das Gefleckte Knabenkraut ist wie alle unsere heimischen Orchideen durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Es gehört zu den Pflanzen, die weder gepflückt und ausgegraben noch in irgendeiner Form gehandelt werden dürfen. In NRW steht es als “gefährdet” auf der ‘Roten Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere’. Rigorose Schutzmaßnahmen wurden erforderlich, weil die natürlichen Vorkommen wegen fortschreitender Intensivierung der Landwirtschaft und ungebremsten Flächenverbrauchs für Verkehr und Besiedlung stark rückläufig und vielerorts sogar völlig erloschen sind. Nicht unerwähnt bleiben soll die rücksichtslose Sammelleidenschaft der Liebhaber, die ebenso für das Aussterben von Arten verantwortlich ist.

Kommentare 13

  • Elke und Horst Koch 5. Juni 2005, 15:39

    Das Knabenkraut ist eine sehr schöne Pflanze, die in verschiedenen Farbschattierungen auftritt.
    Gruß Horst
  • Rita Köhler 4. Juni 2005, 17:35

    Super schön hübsche Farben gefällt mir!
    lieber Gruß Rita
  • Hans-Peter Schulte 4. Juni 2005, 13:51

    Die Art ist sehr variabel hinsichtlich Blütezeit, Größe und Blütenform. Meist sind die Blätter dunkel gefleckt und am Stängel verteilt. Die Blüten sind hell- bis dunkelrosafarben und zeigen auf der Lippe dunklere Schleifen-, Strich- oder Tigermuster (Fotos unten). Obwohl sie weder Duft verströmen und in ihrem Sporn keinen Nektar produzieren, werden überraschend viele Fruchtkapseln produziert. Man nimmt an, dass Papillen (kleine Erhebungen) der Lippe und des Sporns Nahrung für verschiedene Blütenbesucher (Bienen, Pflanzenwespen, Fliegen, Mücken) bieten.




    LG Hans-Peter
  • Monika Paar 2. Juni 2005, 19:01

    was für eine wunderschöne zeichnung die einzelblüten doch haben - kann man auf deinem bild so richtig bewundern!
    lg
    monika
  • Ursula Müller-Theißen 2. Juni 2005, 14:13

    Eine sehr schöne Aufnahme!

    Vielen Dank für den informativen Text....sehr gut erläutert!

    Liebe Grüße, Ursula
  • Hans-Peter Schulte 2. Juni 2005, 13:42

    @Vielen Dank allen.

    LG Hans-Peter
  • Hans-Peter Schulte 2. Juni 2005, 13:41

    @Eva
    Es gibt zahlreiche Arten von Knabenkräutern.
    Salep-, Kleine-, Brand-, Pupur-, Helm-, Bleiches-,
    Blasses-, Affen-, Breitblättriges-Knabenkraut die
    Aufzählung ist mit Sicherheit nicht vollzählig.

    LG Hans-Peter
  • Rudolf Kasper 2. Juni 2005, 9:06

    Schoen das so etwas Schoenes noch bei uns waechst. Danke auch fuer die Info.
    lg rudi
  • El Ge 2. Juni 2005, 7:36

    Deine Erläuterung ist sehr gut und für viele Bürger bitter nötig. Mag sein das maculata zu den häufigen gehört, hier, in unserem Dorf, ist sie eher selten. Hätte an deiner stelle das kleinere Foto nach oben genommen, das hat einen tick mehr Schärfe.
    lg Leo
  • Jule G. Lorenz 1. Juni 2005, 22:54

    Wenn ich jetzt in der FC Fotos vom Knabenkraut sehe, könnte ich jedes Mal heulen vor Wut:
    An unserem See hatten sich vor zwei Jahren (nach 35 Jahren) einige wenige Knabenkrautpflanzen angesiedelt. Ich habe sie an einem Freitag fotografiert und wollte am Montag noch ein paar Macroaufnahmen davon machen, aber sie waren alle weg, kaputtgetreten von Anglern. In diesem Jahr hat die Gemeinde einen 1 Meter breiten Streifen Grund rund um den ganzen See abgetragen und mit Steinen zugemauert. Knabenkraut und all die anderen Uferpflanzen sind weg :-( Der Mensch ist schon ein komisches Tier!
    Liebe Grüße von der weinenden Jule
  • Karin Mohr 1. Juni 2005, 21:40

    Eine schöne Blütendolde! Leider hört man außer von gewissen anpassungsfähigen Kulturfolgern nur Alarmmeldungen über den Fortbestand der Natur.
    Danke für Deine interessanten Erläuterungen.
    Gruß Karin
  • Hans-Peter Möller 1. Juni 2005, 21:20

    Welch komplizieter Name für eine so schöne Blütendolde! Wieder was dazugelernt dank deines informativen Textes.
    Grüße von H-P
  • Hans-Peter Schulte 1. Juni 2005, 20:27

    Unter den wenigen Orchideen, die in NRW heute noch heimisch sind, gehört das Gefleckte Knabenkraut zu den häufigsten, da es sich um eine sehr anpassungsfähige Art handelt. Sie kommt auf nährstoffarmen Böden vor: im Flachland und in den Mittelgebirgen, auf kalkhaltigen wie sauren Böden, in sonnigen und schattigen Lagen, in Wiesen, Gebüschen, an Waldrändern, Mooren und Heiden