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Was ist neu?

Christian J


Free Mitglied, Göttingen

[Böhmische Schweiz] Sonnenuntergang am Prebischtor

Technisches zur Aufnahme:
- Die Aufnahme besteht aus 60 Einzelbildern
- Verwendet wurde die "Mit-so-einer-saualten-Kamera-KANN-man-gar-keine-Fotos-mehr-machen"-D200 mit dem "So-ein-scheiß-Kitobjektiv"-18-70@31mm
- alle Bilder Iso 100, 1/100, 6,3, manuelle Belichtungseinstellung
- manuelle Fokuseinstellung um den AF nicht zu verwirren
- RAW-Format
- Dreibeinstativ (Benro Sherpa Pro CF 635) mit Kugelkopf Benro KB2 und Fernauslöser

Nachbearbeitung:
- Bilder mit Capture One (bietet die Möglichkeit, automatisch ein gemäßigtes HDR aus einer einzigen RAW-Datei zu erstellen) in TIFFs entwickelt
- Mit Hugin zum Panorama gemacht
- in PS CS4 minimal nacharbeitetet (Farbton/Sättigung, Kanalmixer, Schärfen und Reflektionen/Blendenflecken teilweise beseitigt oder für einen natürlichen Eindruck korrigiert)
- die Datei ist 17.000 px breit, könnte also mit 300 dpi auf knapp 150 Breite ausgedruckt werden. (was ich auch machen würde, wenn sie perfekt wäre)

Selbstkritik:
- ich schreibe mir hundert mal ins Muttiheft "Du sollst bei Panoramaaufnahmen nicht nur die Kamera gerade ausrichten sondern auch der "Teller" des Stativs (also unter dem Kugelkopf) muss gerade sein" - dann hätte ich nämlich vermeiden können, dass ich den Horizont so blöd durchbiegen muss.
- darunter schreibe ich ebenfalls hundert mal: "Du sollst bei Panoramaaufnahmen reichlich weitwinkliger Aufnehmen, als Du das Bild später brauchst, um Potential für Beschnitt zu haben".

Kommentare 7

  • Ronald Schneider 24. Januar 2013, 22:23

    Keine Ahnung - ich habe ihn nicht gesehen.
  • Christian J 24. Januar 2013, 21:59

    Jo, aber neben der Landschaftsfotografie nutze ich die Kamera z.B. auch, um meine Tochter zu fotografieren- da spielt das Rauschen eine Rolle. Außerdem stehe ich auf die Schärfeverläufe beim Vollformat.

    Für die reine Landschaftsanwendung ist die D200 ideal- da muss es nichts moderneres sein.

    Christian

    PS: Ist der Gangster, der sich in der Böhmischen versteckt hielt, eigentlich wieder eingefangen?
  • Ronald Schneider 24. Januar 2013, 21:56

    Die Kamera steht eh auf dem Stativ, also kannst du die ISOs ruhig runterdrehen. Bei D700 (noch mehr D600) kannst du bestimmt auch deinen Objektivpark überdenken. Crop-Kameras sind da nicht so sensibel, da habe ich sogar ein 28-300 Sigma verwendet, ohne daß es einer gemerkt hat.
  • Christian J 24. Januar 2013, 21:45

    Danke Dir! Jetzt weiß ich endlich, welche Birke Du meinst...wir haben aneinander vorbei geredet: Du hast recht, der Standpunkt wäre besser gewesen.

    Für Panoramen muss ich noch mal eine "Trockenübung" machen, um da für mich die ideale Technik zu finden. Eigentlich war das Bild auch gar nicht als 180-Grad-Pano geplant. Nur als ich die Kamera auf dem Stativ hatte, habe ich's halt mal durchgezogen.

    Liebe Grüße aus Leipzsch in die alte Heimat!

    Christian

    PS: Die D700 oder die D600 wird's bei mir auch demnächst mal. Meine D200 wurde immer hart rangenommen und hat auch 'nen Sturzschaden.
  • Ronald Schneider 24. Januar 2013, 10:04

    Du hast links die Felskante nach unten. Eine Nase ist genau vor dem Haus. Die kleine Birke links von der Kante meine ich. Man kommt relativ sicher dorthin (wenn kein Schnee liegt) und hat die volle Sicht auf das Haus. Im Winter (muß auch wieder mal dorthin) ist es ratsam einen Strick am Geländer festzubinden. 180° gehen bestimmt auch von dort - warum nicht? Aber warum auch 180°? In der Mitte zwischen den Geländern hast du ziemlich viel nichts. Falkennest bis Rosenberg würde ich nehmen.
    Je weitwinkliger du aufnimmst, desto weniger Aufnahmen brauchst du natürlich. Da hast du auch Reserve für den Beschnitt, und du kannst auch mal ein Pano Freihand machen. Die genau waagerechte Ausrichtung der Kamera bringt auch Punkte. Nodalpunkt scheint mir nicht ganz so kritisch zu sein, die derzeitigen Programme scheinen Fehler dabei (zumindest was ich bei Landschaftsaufnahmen bisher gemerkt habe) relativ gut wegzustecken.
  • Christian J 24. Januar 2013, 0:04

    Ja Ronald, Du hast vollkommen recht: Es sind viel zu viele Aufnahmen....es war mein erster Panoramaversuch und da hab' ich's bisschen übertrieben.

    Wenn ich die gleiche Birke meine wie Du hat Dein Standpunkt doch aber den Nachteil, dass man keine 180Grad auf das Panorama bekommt, oder?

    Christian
  • Ronald Schneider 22. Januar 2013, 14:05

    Na gegen die D200 habe ich nun gar nix, bei den ISO Zahlen tut die wacker ihren Dienst. Nur bei höheren ISOs fing sie schnell an zu rauschen, deshalb habe ich sie ausgemustert. Jetzt habe ich die D700, und noch keinen Grund gefunden, was anderes zu kaufen.
    Was mich mehr wundert, daß du 60 Einzelaufnahmen verwendet hast. Mit Hochformat und 18mm sollten doch 10 reichen für 180° ? (nur mal schnell geschätzt)
    Außerdem gefällt mir der Standpunkt nicht so, daß Falkennest ist so halb versteckt. Ideal (bzw. besser meiner Meinung nach) ist der Felsporn rechts vor der Birke (vorm Haus). Allerdings muß man dazu widerrechtlich über das Geländer kriechen ;-))
    Gruß Ronald