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Armut im Paradies...

Dieser Mann lebt auf der Ferieninsel Koh Samui in Thailand. Er läuft Tag für Tag den Strand auf und ab und sucht in den Mülleimern nach brauchbaren Sachen. Alle paar Kilometer, setzt er sich in den Sand und ruht sich aus. Täglich machte er seine Pause am Strandabschnitt vor unserem Hotel. Der Mann hat beide Hände verloren, was auf dem Foto nicht zu sehen ist. Jeden Tag sass ich am Strand und wartete auf den Mann und dachte immer wieder über die gleichen Fragen nach. Was war mit seinen Hànden geschehen? Was war ihm passiert, dass er ein solches Leben führen muss? Hat er noch Familie? Und immerzu musste ich daran denken, dass auch an den schönsten Orten dieser Welt, trotzdem Menschen leiden müssen. Für mich zeigt dieses Bild den erbitterten Überlebenskampf, an einem der schönsten Orte der Welt...

Kommentare 2

  • Jürgen Kuhlmann 4. Dezember 2012, 0:29

    Für uns scheint es ein Paradies zu sein, aber für andere . . . !
    Dein Text spricht mir aus der Seele, habe die selben Bilder
    in vielen Ecken Südostasiens miterlebt.
    LG Jürgen
  • AnnaLena 3. Dezember 2012, 17:20

    Hallo,
    oh ja, sowas macht nachdenklich. Den Thailand ist für uns ne echte "Billigreise" Die Kehrseite des Billigtourismus... Müll, ungerecht verteilter Reichtum, Armut und kaputte Natur.
    Ich war vor 13 Jahren das letzte Mal auf Samui und war damals schon über die dortigen Entwicklungen Schockiert.
    Diesen Raubbau werden die Thais wohl nicht wieder rückgängig machen können.
    Für mich stehen solche Bilder als Symbol für die falsche Richtung.

    Tolles nachdenkliches Bild.
    Liebe Grüße
    AnnaLena