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Die alten Chinesen hielten die große Mauer für einen Drachen, aus dessen
geschwungenem Schweif die Nation entsprungen ist.
Zahlreiche blumige Sagen ranken sich um sie, dabei ist ihre wahre Geschichte
noch erstaunlicher als alle Fabeln. Mit fast fünftausend Kilometern Länge übertrifft
die Große Mauer alle von Menschen errichteten Bauwerke. Ursprünglich war sie
gar nicht als ein Bauwerk geplant. Denn zunächst hatten Herrscher konkurrierender
Königreiche im Norden Chinas einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die
barbarischen Horden aus den nördlich gelegenen Steppen daran hindern in
ihr Land einzudringen. Diese Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor
unserer Zeitrechnung miteinander zu einer großen Mauer verbunden.
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Einige Daten
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um 220 v. Chr.: Unter Qin Shi Huang Di (Regierungszeit 221-210 v. Chr.)
Anlage eines geschlossenen Verteidigungsgürtels gegen Invasoren aus dem Norden
1345: Bau der Wolkenterrasse, eines Tunneltores mit Inschriften in Sanskrit,
Tibetisch, Mongolisch, Uigurisch, Chinesisch und Tangutisch
1368-1644: zur Zeit der Ming-Dynastie massivste Verteidigungsanlage der Welt
1957: Restaurierung eines Teils der Großen Mauer bei Badaling
1985 :Restaurierung der teilweise mehr als 10 m hohen und 5 m breiten
Großen Mauer bei Mutianyu
Eine sehr gute Perspektive hast Du hier gewählt, so wird diese berühmte Mauer mal anders gezeigt.
Auch der erklärende Text ist großartig.
Nicole, diese Reise muß voller Erlebnisse gewesen sein und ich bin froh, daß Du uns wenigstens fotografisch an ihr teilhaben läßt.
Herzliche Grüße
Ilse
Die Chinesische Mauer hast Du in einer ausgewöhnlichen aber sehr guten Perspektive fotografiert, sie sieht richtig leicht und beschwingt und nicht wie ein trutziges Bollwerk aus. Danke für Deine Beschreibung und, dass wir an Deiner Reise teilnehmen dürfen.
lg Ilona
das ist ja schon wahnsinn - wie kann man bloss so ein "ding" bauen *kopfschüttel - auf jeden fall sei es den einfallenden barbaren gedankt ;-) da sonst die chinesen nie die mauer gebaut hätten!
kann mich dem eindruck nicht erwehren, hat was von einem escher-bild (ok, sehr entfernt ;-)
lgmy, die schonmal das nächte bild bestellt...
Durch die Perspektive hast Du die Mauer als Boillwerk ein wenig entschärft. Wirkt so eher wie ein Weg, vielleicht auch eine Achterbahn zu Fuß. :-)
Mir gefällt vor allem die Darstellung als Dokumentation.Der Text informiert, trotz aller Kürze (und das ist gut so) doch ziemlich umfangreich. Man weiß Bescheid.
Ist Dir gut gelungen.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die weiteren Bilder.
Grüße, Philip
Und keine leute, ist ja eher ungewöhnlich. Ein total verrücktes und auch brutales bauwerk, hat ja unzähligen menschen das leben gekostet, aber imposant ist es.
Wirklich beeindruckendes Bauwerk!
Kompliment für die Aufnahme - Besonders durch deine raffinierte Standortwahl schwingt sich die Mauer mit toller Wirkung durchs Bild !!
Ein dickes Dankeschön! Glück habe ich gehabt, weil ich ganz schnell abdrücken konnte ;-)) Nein, ich mußte nicht so lange warten bis kein Mensch aufs Bild zu sehen war. Meistens laufen die Leute auf der anderen Seite – Rechts – und dort gibt es tatsächlich eine Prozession! Diese Seite ist als schwerer zum Laufen gesagt.
Ist die tatsächlich in einem solchen Neigungswinkel erbaut worden? Oder hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte einseitig abgesenkt? Schön, wie sie hier "herumkurvt". Und danke für die ausführliche Info!
Tagsüber ist sie das einzige von Menschen geschaffene Bauwerk, das man aus dem All erkennen kann - nachts kommt noch die Belgische Autobahn dazu ;-)))
...und das ohne Menschen... toll - ich hatte damals nur eine 2 MP-Kamera - und das Wetter war kalt - es gab schon Schnee und Eis da oben... Konnte es damals gar nicht fassen, dass ich auf der Mauer stehe... :-))
lg.
lydia
Gleich 3 Linien, um uns ins Bild zu führen: den lichtbeschienen Weg, den Schatten und die Brüstung. So schraubt sich mein Blick in mehreren Diagonalen von links unten nach rechts oben - das ist für mich das Besondere an dem Bild.
LG, Herbert