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Die Stadt Agrigent oder Akragas wurde 582 v. Chr. gegründet. Ihr Aufstieg und Fall ist, wie bei den anderen großen griechischen Städten Sizieliens mit den innergriechischen Auseinandersetzungen und mit dem Zugriff Karthagos verbunden.
Der Tempelbereich, auf einem Grat über dem Meer gelegen, umfasst etliche Tempel der verschiedensten Gottheiten.
Der Tempel auf dem Bild wird fälschlich der Concordia (Eintracht) zugeschrieben. Griechen kannten keine Eintracht. Vielmehr dürfte es sich um einen Dioskurentempel handeln. Dass er stehenblieb hat damit zu tun, dass er lange als christliche Kirche diente.
Die Dioskuren Castor und Pollux
Bei den Dioskuren handelt es sich um zwei Heldengestalten; Castor und Pollux (grch. Kastor und Polydeukes). Die Zwillingsbrüder waren Geschwister von Helena und Klytaimestra. Ihre Mutter war Leda, die als Schwan mit Zeus geschlafen hatte. Der Vater von Pollux war folglich Zeus, der von Kastor Ledas Mann Tyndareos. Pollux war darum unsterblich, Kastor sterblich.
Viele heldenhafte Taten wurden dem unzertrennlichen Brüderpaar nachgesagt. Pollux tat sich als Faustkämpfer hervor, Kastor als Wagenlenker und Pferdebändiger. So nahmen sie auch am Zug der Argonauten teil.
Als Kastor getötet wurde, teilte Pollux aus Liebe zu seinem Bruder mit ihm seine Unsterblichkeit. Als Bedingung mussten sie abwechselnd im Hades und bei den Göttern weilen. Zu ihren Symbolen gehörten neben den die jugendliche Siegeskraft symbolisierenden Lorbeerkränzen ihre Pferde.
Der Dioskurenkult war besonders in Sparta beliebt, breitete sich aber in Griechenland und mit der Schifffahrt über das ganze Mittelmeer aus. Sie galten als Helfer in der Schlacht und als Beschützer der Seeleute. Die römische Sage weist ihnen ebenfalls einen Platz zu.
Exzellent arrangiert und klasse fotografiert, natürlich garniert mit einem schönen Exkurs in die Historie, was man so sagt und was wahr ist. Heute findet man ja einige dieser Namen in der Astrologie und den Sternenbildern verewigt.
Viele Grüße Gerd
Herrliche Aufnahme und ich betrachte dies Aufnahme sehr lange und stelle mir vor,wie es früher war.Sehr schön auch die Info.Und vor allem die große Hitze.
LG
Vera
Man weiß nicht, was bewundernswerter ist, der Tempel oder der Olivenbaum, dessen Alter wahrscheinlich auch schon im vierstelligen Bereich liegt. Bild und Text in gleicher Weise interessant.
Gruß
Detlef
Nein, man sollte den alten Griechen keine römischen Götter unterjubeln ... :-) Ein wunderschönes Bild mit diesem alten Tempel und dem knorrigen Olivenbaum, und ich mag auch die fotografierende Dame links.
LG Gudrun
die Hitze flimmert..und man kämpft sich von Besichtigung zu Besichtigung.... :-) ich bin genauso.. ich liebe solche Punkte... toller Geschichtsunterricht dazugeliefert... lg Gundi
This is a very good shot. I really like the ole ruins in the background and the tree in the forground is awesome, I have never seen one of them before. Excellent Shot !!
Danke für die Erläuterungen!!! Zum Foto: Der Kontrast - alter Baum und Tempel in der kargen Landschaft prägt das Bild und schafft so eine Verbindung von Natur und Architektur- LG Helga
Wunderschön paßt dieser alte Tempel und der alte Olivenbaum zusammen. Zwei schöne Motive die du mit einer interessanten Dokumentation präsentierst. Eine schöne Arbeit.
LG Gabi
Deine Bildbeschreibung ist sehr ausführlich und ist "reiseführerverdächtig" :-)
Der Baum ist so alt wie der Tempel .... sagte unser Reiseführer!
Es gefällt mir gut.
Gruß Siegfried